Archiv der Kategorie 'Workshops'

Tagung: Geschlecht gestalten – Der Körper des Kollektivs

An der Humbolt-Universität Berlin findet vom 7.-8. Mai 2014 eine Tagung mit dem Titel „Geschlecht gestalten: Der Körper des Kollektivs“ statt.

Eine zentrale Frage wird sein, welche geschlechtlichen Codierungen das Verhältnis zwischen biologischem Individual- und symbolischem Kollektivkörper historisch bestimmt haben und mit welchen politischen Effekten dies möglicherweise einherging, etwa im Kontext der Herausbildung der europäischen Nationen oder der Konstruktion von Europa als Kontinent.

Nähere Informationen erfahrt ihr hier.

Lektürekreis Latein

Am Donnerstag, den 24. April, von 8.00-10.00 Uhr findet in Raum 120 im ESA West zum ersten Mal der Lektürekreis Latein mit Andrea Stück statt.

Dieser zweistündige Kurs bietet eine gemeinsame Lektüre lateinischer Originaltexte. Es werden Auszüge verschiedener v.a. klassischer, aber auch spätantiker und neulateinischer Autoren gelesen. Die Studierenden werden v.a. in der ersten Sitzung die Möglichkeit haben, die Textauswahl mitzubestimmen. Ziel der Veranstaltung soll es sein, die bereits vorhandenen Lateinkenntnisse der Studierenden zu vertiefen und an originalen Texten die Übersetzungskompetenz zu erweitern.

Die Veranstaltung lässt sich mit 2 oder 4 LP im ABK I und III belegen. Falls Ihr die Kontaktdaten von Frau Stück benötigt, kontaktiert den FSR unter: fachschaftkunstgeschichte@googlemail.com

Edges, Frames and Framework in Manuscripts

„Edges, Frames and Framework in Manuscripts“ des Centre for the Study of Manuscript Cultures

Workshop | 25. – 26. Januar 2013 | Tagungsprogramm

Veranstaltungen am kunstgeschichtlichen Seminar im November

From Jerusalemite Spoils to Roman Relics

Workshop mit Dr. Galit Noga-Banai, Jerusalem

Mittwoch, 28. November 2012 | 18.00-20.00 Uhr | ESA W, Raum 119 | Weitere Informationen

The Crossing of the Red Sea in Metz: The original context and the reuse of the Sarcophagus of Louis the Pious.

Vortrag von Dr. Galit Noga-Banai, Jerusalem

Donnerstag, 29. November 2012 | 18.00Uhr | ESA W, Raum 120 | Weitere Informationen

Dr. Galit Noga-Banai ist derzeit Gast am Kunstgeschichtlichen Seminar

Brazilian Art in the 1950s and 1960s

Constructivism and Beyond – Brazilian Art in the 1950s and 1960s

Workshop in Englischer Sprache

Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin | 15. Juni 2012

Die Erfindung des Publikums

Die Erfindung des Publikums – oder das Auftreten des Dritten im Bilde

Workshop am Center for Advanced Studies in München, 5. Juni 2012

Seit der Zeit um 1300 tauchen in Bildern zunehmend Figuren auf, die an
einem dargestellten Ereignis partizipieren, die man jedoch nicht mit
Namen benennen kann. Sie sind für das Rezeptionserlebnis des
außerbildlichen Publikums relevant und zeugen von einem Wandel im
Verhältnis der BetrachterInnen vor dem Bild nicht nur zur Darstellung
selbst, sondern auch überhaupt zu Bildern und ihrer Rolle als
Vermittler zwischen Zeiten, Personen und Inhalten. Auf den sogenannten
„volkreichen“ Kalvarienbergen schart sich Publikum um Maria, die
Apostel, Longinus und die Schergen; auf Kanzelreliefs richten
Einzelpersonen ihren Blick auf den Betrachter; bei Duccio und Giotto
folgen Trauernde dem Sarkophag der toten Maria. Während es zuvor
bereits zwar die „anderen“ gab, z.B. als Gruppen von Fremden, Armen,
Kranken, Andersgläubigen oder Feinden, gehören die Figuren, die nun
zuschauen, dabeistehen und mehr oder weniger aktiv am dargestellten
Geschehen partizipieren, der Gemeinschaft des Protagonisten an.
Inwieweit lässt die Erweiterung des Personals, das die Protagonisten
begleitet, Rückschlüsse auf veränderte Bedingungen in der Welt
außerhalb des Bildes zu? Diese Figuren fördern nicht nur die
Aufmerksamkeit für das Ereignis im Bild und vermitteln, ja überbrücken
Zeitdifferenzen, sie fordern auch selbst Aufmerksamkeit ein.

Im Rahmen eines eintägigen Workshops möchten wir diese Veränderung aus
der Perspektive des westlichen Mittelalters, der byzantinischen Kunst
und der islamischen Kunst auch mit Blick auf seine Vor- und
Nachgeschichte diskutieren. Inhaltlich erwarten wir von der
gleichzeitig interdisziplinären und transkulturellen Perspektive einen
innovativen Zugang zu einem von der Kunstgeschichte bisher noch
vernachlässigten Problemfeld.

Weitere Informationen!

Tapezierte Interieur-Anordnungen

Tapezierte Interieur-Anordnungen. Narrative des Wohnsubjekts um 1800

Internationaler Workshop an der Universität Bremen
04.–05. Mai 2012

Der Workshop legt den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Schnittstelle des Beziehungsgeflechts zwischen Tapete, BewohnerInnen-Subjekt und Wohnraum. Untersucht werden Didaktiken und Narrative von Tapeten-Interieurs um 1800 sowie Fragen ihrer geschlechtlichen und/oder kulturellen Kodierung im Raumgefüge. Zur Diskussion stehen die implizite Wirkmächtigkeit von Geschmackstrends sowie Geschlechter- und Körperdiskursen auf Bildtapeten-Ensembles. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Interdependenz von Reisetopoi und Gender-Diskursen im Medium Wanddekor, das auf sehr komplexe Weise die großen Themen Reise, Bildung und (Erfahrung von) Körperlichkeit oder Bewegung in das scheinbar private Wohnhaus transponiert. Im Austausch mit verschiedenen Fachrichtungen und Disziplinen soll erörtert werden, auf welche Art und Weise Bildtapeten erzählen oder Bild-Räumlichkeit erzeugen und inwiefern in der Interaktion mit den betrachtenden Subjekten kulturelle Verhaltenscodes produziert und gegebenenfalls (bewohn- oder bereisbare) Wissensräume konstruiert werden.

Anmeldeschluss: 27.04.2012

Das Programm gibt es hier.

Ästhetiken des fremden Heiligen

Ästhetiken des fremden Heiligen in Mittelalter und Früher Neuzeit

Workshop im Rahmen der DFG-Forschergruppe 1703 „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst“, 21. April 2012

Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut,
Anmeldeschluss: 19. April 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3025

Picturing Protests, Reflecting Revolutions

Picturing Protests, Reflecting Revolutions

27. – 28. April 2012, Basel

Anmeldeschluss: 20.04.2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/2977

4. Synagieren Wirkcamp

4. Synagieren Wirkcamp
vom 03. – 06. Mai in Darmstadt

„Die globalen Herausforderungen sind komplex, unsere Terminkalender eng und die Bedenken, richtige Mitstreiter zu finden, häufig sehr groß. Mit unserer Initiative Synagieren haben wir – eine Gruppe von
Studierenden verschiedenster Fächer – uns das Ziel gesetzt, kleine Nischen für gesellschaftliches, politisches und ökologisches Engagement zu schaffen.

An nur drei Tagen setzen wir ehrenamtliche Projekte zu Gesellschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit um.
Grundlage unserer Arbeit sind Bedacht, genauso wie Spaß. Was bleibt sind sichtbare Ergebnisse. Wir können gemeinsam anpacken und brauchen angesichts der Schwierigkeiten unserer Zeit nicht zu
resignieren!

In Darmstadt wird es neun Arbeitsgruppen geben: von theoretisch bis handwerklich, von didaktisch bis zur Rückeroberung des öffentlichen Raumes – mehr dazu und zu Synagieren selbst erfahrt ihr auf
unserer Webseite.“

Anmeldeschluss: 20. April.

Provenance Research Training Program (PRTP)

Magdeburg, 10. – 15. Juni 2012
Anmeldeschluss: 05. März 2012

Das European Shoah Legacy Institute (ESLI) gibt die Einrichtung des Provenance Research Training Program (PRTP) und damit eines Weiterbildungsprogramms bekannt, dessen Schwerpunkt auf Provenienzforschung und damit verbundene Aspekte in Hinblick auf NS-verfolgungsbedingt entzogene Kunstgegenstände und Beutekunst sowie Judaica und jüdische Kulturgüter liegt. Im Rahmen des Programms werden 5-tägige Intensiv-Workshops über das Jahr verteilt und an unterschiedlichen Veran-staltungsorten in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika angeboten. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an gegenwärtige und zukünftige Fachkräfte auf internationaler Ebene, die sich mit dem Themengebiet Kulturraub während des Dritten Reichs, des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs beschäftigen. Der erste Intensiv-Workshop wird von der Koordinierungsstelle Magdeburg ausgerichtet und findet vom 10. – 15. Juni 2012 in Magdeburg (Deutschland) statt.

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/2683
http://provenanceresearch.org/

Zerstörte Städte – Offene Räume

Hagen, Emil-Schumacher-Museum,
04.02.2012

Zerstörte Städte – Offene Räume
Baulücke und Schandfleck oder Erinnerungs- und Kreativitätsraum?
4. Februar 2012 | Eine Veranstaltung von TU Dortmund und Emil Schumacher Museum Hagen

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2599

Emotionen in intermedialer Perspektive: Bild/Ton/Text

Mainz, 17.02.2012
Anmeldeschluss: 13.02.2012

Trotz intensiver wissenschaftlicher Beschäftigung mit Emotionen in den jeweiligen Künsten sind vergleichende Untersuchungen bislang rar. Dabei bietet gerade ein komparatistischer Ansatz die Chance, die Vielschichtigkeit emotionaler Phänomene in der Kunst zu erfassen und Aspekte herausstreichen, die in den fachspezifischen Untersuchungen unbeachtet bleiben. Der Workshop möchte deshalb Emotionen in intermedialer Perspektive untersuchen. Gemeinsam sollen neuere Konzepte zur Emotionsforschung aus dem Bereich der Musik-, Literatur- und Kunstwissenschaft intensiv diskutiert und nach ihrem intermedialen Potential befragt werden. Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler/innen, wissenschaftlichen Nachwuchs und fortgeschrittene Studierende aller Fachrichtungen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2586

Treading the Border – Topographical Drawing, Military Sketching and Visual Espionage in Europe from the 16th to the 20th Century

Berlin, Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, 14195 Berlin, Raum A 163,
03.02.2012

Die präzise topographische Erfassung von Landschaften, Städten oder Militärarchitekturen im Medium des Bildes wurde in Europa spätestens seit dem 16. und bis ins 20. Jahrhundert hinein in engstem Zusammenhang mit ihrem Besitz oder ihrer Eroberung gesehen, ungeachtet der sich wandelnden Herrschafts-, Wissens-, Aufzeichnungs- und Waffensysteme. Die bildnerische Praxis und die Gattung topographischer Zeichnung entwickelten sich offenbar in einem Spannungsfeld von zweckhafter, militärischer Nutzung und künstlerischem Interesse. Voraussetzung für die richtige Zuordnung der daraus hervorgegangenen Bilder scheint zunächst die Differenz von Funktionalität und Ästhetik, also von verschiedenen Verwendungen, zu sein. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2536

Diversity & Deviance: Art, Commerce & Religion in Antwerp

Dresden, December 12 – 13, 2011
Anmeldeschluss: 08.12.2011

… Workshop papers will explore the categories of difference and non-conformity in art, religion, and commerce, and how diversity was perceived by contemporaries. Which forms of economic, artistic and religious innovation and diversity were accepted, or even celebrated, and which were labeled as deviance or subversion?

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2379

Neue Perspektiven der Warburg-Forschung

Berlin, 25-26 Nov 11

Der Bekanntheit des Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg zum Trotz wurden seine Schriften bisher wenig und dann oft auch nur selektiv gelesen. Einerseits erscheinen seine faszinierenden Bild- und Wortdeutungen wie durch Gelehrten-Habitus und Spezialistentum verstellt, andererseits ist der Blick auf ihn selbst lange Jahre eingleisig sozial- und kunstgeschichtlich orientiert gewesen. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2284

Hillarys Hand. Zur politischen Ikonographie der Gegenwart

Domäne Marienburg, Universität Hildesheim,
18. – 19.11.2011

Ein Foto aus dem Westflügel des Weißen Hauses geht um die Welt. Im Situation Room ist ein Raum zur Zeit, eine Interaktion zur Zeitgeschichte geworden. An Kommentaren zu diesem Bild fehlt es nicht. Wohl aber an wissenschaftlich begründeten Aussagen. Darum soll es in dem Workshop „Hillarys Hand. Zur politischen Ikonographie der Gegenwart“ gehen, der vom 18.- 19. November 2011 auf der Domäne Marienburg an der Universität Hildesheim stattfinden wird. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2201

Entgrenzung. Körper – Raum – Medium

Marburg, Kunstgeschichtliches Institut, 26.10.2011

Im Rahmen des interdisziplinären Promotionsprogramms „Transformationen des Visuellen“ veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft „Mediale Entgrenzungen – Visuelle Kommunikation“ am 26.10.2011 einen Workshop mit Abendvortrag zum Thema „Entgrenzung. Körper-Raum-Medium“, zu dem Studierende, Promovierende, Dozenten und Interessierte herzlich eingeladen sind.
Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus sieben Promovierenden der Kunstgeschichte zusammen, deren Dissertationsprojekte sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema Entgrenzung auseinandersetzen. Die Arbeit des Programms und der Arbeitsgemeinschaft als Untergruppe stellt den Versuch dar, die Dimensionen der Interdisziplinarität zu nutzen, um die wissenschaftlichen Arbeiten der Teilnehmer zu bereichern. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2069

Nature’s Nation revisited

Kunsthistorisches Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen, Bursagasse 1 (linker Aufgang), 72070 Tübingen (Raum XI), November 12 – 13, 2011

Vom 12.–13. November 2011 wird am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen ein Workshop mit dem Titel „Nature’s Nation revisited. Visualisierungen US-amerikanischer Landschaft vom Bürgerkrieg bis heute“ stattfinden. Ziel der Veranstaltung ist ein intensiver fächerübergreifender Dialog über mediale und bildkulturelle Aspekte US-amerikanischer Landschaftsbilder. Der Workshop richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler aus den Disziplinen Kunstgeschichte, Amerikanistik, Geschichte und Kulturwissenschaften, die Interesse an einer nachhaltigen Vernetzung zum Thema haben. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2053

EVA 2011 Berlin, Electronic Media and Visual Arts

Berlin, 09. – 11.11.2011

… Die 18. Berliner EVA-Konferenz greift die aktuellen Themen auf und fördert den Diskurs zwischen Gedächtnisinstitutionen, Technologieanbietern und öffentlichen Verwaltungen. Konferenz, Workshop und begleitende Ausstellung präsentieren praktische Erfahrungen und innovative Verfahren. Neue Ideen und experimentelle Vorhaben regen zu kooperativer Zusammenarbeit an.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2024

http://www.eva-berlin.de/

Muse Museum. Reflexionen des Museumsbegriffs

Berlin, 11-12 Nov 11

… Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Versuche, das Museum durch die Definition neuer Sammlungsgebiete und die Entwicklung alternativer Präsentations- oder Vermittlungsformen konstruktiv zu kritisieren und – vor allem – durch eigene Museumsgründungen mehr oder weniger radikal infrage zu stellen. Dazu werden ausgewählte Beispiele der künstlerischen Museumskritik vorgestellt, deren Einverleibung durch die Institution Museum untersucht und das künftige Potential von Museen befragt. Besondere Berücksichtigung findet die Frage, inwieweit die Idee der individuellen Institution, die künstlerischen Museumsgründungen zugrunde liegt, eine Alternative zur Medialisierung der öffentlichen Häuser bietet. Die zweitägige Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung Museumsbauhütte – Künstlerische Museen und Museumsentwürfe statt.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2003

Das Meisterwerk als Autorität. Zur Wirkmacht kultureller Figurationen

Internationales Kolleg Morphomata,
Universität zu Köln,
Weyertal 59 (Rückgebäude), 3. Stock,
50937 Köln,
04.11.2011

Wie entstehen ‚Meisterwerke‘? Wie wird Kunstwerken besonderer Status zugesprochen, welche Funktionen erfüllen sie damit und wie können sie ihre Geltung wieder verlieren?
Leitidee des Workshops ist es, diese Konstruktionsmechanismen über den Begriff der Autorität zu fassen. Autorität vereinigt das Konstruktive bzw. Dekonstruktive von Statuszuschreibung, das Prinzip sinnstiftender Ordnung über Wertebindung, Wiederholung und Auratisierung. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1930

Art, Space and Mobility

Kunsthistorisches Institut – Max-Planck-Institut, Florence, Italy, September 8 – 10, 2011

Funded by the Getty Foundation, the workshop of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is designed as a platform for young scholars coming from all over the world to present their research as well as to exchange ideas on issues of globalization in the pre-modern world, cultural exchanges, the construction of topography and historiography, and stylistic transformations – all themes that are at the core of the „Art, Space, and Mobility“ project.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1742

http://www.khi.fi.it/en/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung333/index.html

Dinge – Tiere – Menschen

Interdisziplinärer Workshop
LMU München – Institut für Kunstgeschichte
Arbeitskreis zu magischen Naturtheorien in der Frühen Neuzeit
23. Juli 2011 | Zentnerstraße 31, 80798 München | Raum 007

Dinge – Tiere – Menschen
Anthropozentrismus und Anthropomorphisierung

… Ziel des Workshops ist ein doppeltes: zum einen soll nach der Substituierbarkeit, Komplementarität oder Exklusivität zentraler Theorien, welche die Eigenwirksamkeit von Dingen und Tieren fokussieren, gefragt werden; zum anderen sollen die Möglichkeiten der Nutzbarmachung dieser Ding- und Tierkonzeptualisierungen für die historiographische Einzelfalluntersuchung diskutiert werden. …

Weitere Informationen:


http://arthist.net/archive/1630

Recht, Bild und Raum: Visuelle und juristische Interpretationen

11. und 12. Juli 2011 in Frankfurt am Main

Der Workshop orientiert sich an den Fragen: Wie wurden politische Verbrechen im frühneuzeitlichen Europa medial inszeniert? Wann und unter welchen Bedingungen wurde der Herrscher als Gesetzgeber dargestellt oder die Visualität des Rechts reflektiert? Auf welche Weise konstituierten sich Rechtsvorstellungen im Bild und in ausgewählten Räumen der Stadt, deren ‚Publizität‘ unterschiedlich geregelt war?

Weitere Informationen und Programm:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4378&PHPSESSID=66282c2e912e0e4e185b10ee83adf6ab

http://www.rg.mpg.de/de/info/vortraege/

Recht, Bild und Raum

Frankfurt am Main, 11. – 12.07.2011
Recht, Bild und Raum: visuelle und juristische Interpretationen
Workshop
11. – 12. Juli 2011

Wie wurden politische Verbrechen im frühneuzeitlichen Europa medial inszeniert? Wann und unter welchen Bedingungen wurde der Herrscher als Gesetzgeber dargestellt oder die Visualität des Rechts reflektiert? Auf welche Weise konstituierten sich Rechtsvorstellungen im Bild und in ausgewählten Räumen der Stadt, deren ‚Publizität‘ unterschiedlich geregelt war? Zur Diskussion dieser und weiterer Fragen ist ein interner Workshop anberaumt, den das Kunsthistorische Max-Planck-Institut in Florenz und das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt gemeinsam ausrichten. Von der Visualität (und Gegenständlichkeit) des Rechts ausgehend, sucht der Workshop den Dialog zwischen den Disziplinen Kunst- und Rechtsgeschichte auf einer intermedialen Ebene, welche die Kategorie des Raumes dezidiert einbezieht. Die „Präsenz des Rechts in Raum und Bild“ soll deshalb in wechselseitigem Verhältnis zur „Präsenz von Raum und Bild im Recht“ ausgelotet werden. Ziel des Workshops ist es, gemeinsame Interessens- und Schnittfelder auch für zukünftige Forschungen auszumachen.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1609

http://www.khi.fi.it/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung319/index.html

Standpunkte. Weltkonstruktionen im Auge

HBK Braunschweig (Johannes-Selenka-Platz 1), Gebäude 01 / Raum 304, 30.06. – 01.07.2011
Tagung/Workshop der Kunst- und Medienwissenschaft an der HBK Braunschweig

Das Wissen von der Welt geht durchs Auge. Standpunkte, points of
views, bestimmen von Anfang an, wie wir wahrnehmen – und sie sind
Indikatoren dessen, was man Subjektivität nennt. Seit Erfindung der
Zentralperspektive hat sich die Sicht auf die Welt immer wieder
verändert und die Erfindung von Projektionsverfahren zur Herstellung von
Karten oder Panoramen, von Fotografie und Film bis hin zu Google Earth
zeigt, dass wir Teil einer Geschichte sind, die sich als eine
Modernisierung im Sinne einer Mechanisierung des Sehens fassen ließe.
Was bedeutet das aber für die mit der Geschichte der Wahrnehmung
verknüpften Entwürfe des Subjekts? Diese Problematik wird im Zentrum der
medien- und kunstwissenschaftlichen Vorträge stehen.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1546


http://www.hbk-bs.de/aktuell/veranstaltungen/details/14867/

Formen der Artikulation

Internationales Kolleg Morphomata, Universität zu Köln, Weyertal 59 (Rückgebäude), 3. Stock, 50937 Köln, 01.07.2011
Workshop

Ein philosophischer Begriff von Artikulation zielt auf die fortwährende Strukturierung und Explikation des menschlichen Erlebens, Empfindens und Denkens in verkörperten Formen. Diese Prozesse bringen einerseits konkrete Objekte, fortdauernde Motive und Anordnungen, zumal Sprach-, Bild- und Klangsysteme, sowie auch ganz flüchtige und fragile Gesten hervor. Umgekehrt sind es zugleich diese konkreten Handlungen und gegliederten Formen, die überhaupt erst die Strukturierung des Denkens und Fühlens leisten. Leitend hierfür ist Wilhelm von Humboldts Theorem der „doppelten Artikulation“.
Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf ästhetischen Artikulationsformen, wie Musik, Film und Literatur, die nicht in der Diskursivität der Sprache aufgehen, sondern stärker „präsentischen“ Charakter haben.
Im Sinne des morphomatischen Ansatzes lautet die dahinterstehende Frage, welche Effekte verschiedene Formen der verkörperten Artikulation auf die jeweilige Semantik ausüben. Dieser Ansatz verbindet anthropologische, epistemologische und kulturtheoretische Aspekte am Beispiel einer ebenso zentralen, wie in den Kulturwissenschaften meist nur unterschwellig thematisierten Denkfigur.

Weitere Informationen und Programm:


http://arthist.net/archive/1538

http://www.ik-morphomata.uni-koeln.de/?q=node/377

Making Things Speak

Anmeldeschluss: 21.06.2011
Making Things Speak: Objects, Commodities, and Societies in Historical Perspective
Workshop at the Pergamon Museum, Berlin
June 23-25, 2011

The “Making Things Speak” workshop investigates objects and their agency—how they are transformed (or not) by their uses and contexts and how they impact human lives. The past twenty-five years have seen a proliferation of writings tracing social practices of exchange and consumption through the objects of material culture. This has added to an already existing body of literature in museology and art history focusing on the objects themselves, their production, and their exhibition. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1511

http://www.wiko-eume.de/fileadmin/making-things-speak.pdf

Workshop: „Current Issues in Manuscript Studies“

Montag, 20. Juni 2011, 14:15 – 16:45
Hörsaal des Instituts für Europäische Kunstgeschichte, Seminarstrasse 4, 69115 Heidelberg

DR. THOMAS KREN, stellvertretender Direktor des J. P. Getty Museum, Los Angeles, und Leiter der Handschriftenabteilung:
VORTRAG (auf Englisch) „Late Medieval Devotional Art and the Origins of the Female Nude in France“

Dr. ANNE KORTEWEG, Den Haag, ehemals Leiterin der Handschriftenabteilung in der niederländischen Nationalbibliothek, Den Haag.
KURZBEITRAG (auf Deutsch): „Das Byvanck-Projekt. Illuminierte Manuskripte in Holländischen Sammlungen“
Dr. Korteweg berichtet auf Deutsch aus der Praxis der Handschriftenforschung.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1521

DNK-Workshop „Potentiale von Burg, Stadt und Landschaft“

Münzenberg, 05. – 11.09.2011

Für Münzenberg stellt sich die Aufgabe, die städtebauliche Entwicklung im Sinne einer Vitalisierung zu akzentuieren, ohne die überkommenen Werte der Geschichte, des Stadtbildes mit seiner Atmosphäre und des Gebrauchs in Frage zu stellen.
Folgende Aufgaben werden zur Untersuchung angeboten: methodische Grundlagen der Denkmalpflege vor dem Hintergrund einer analytischen Betrachtung städtebaulicher, hochbaulicher und landschaftlicher Zusammenhänge. Hieraus sind folgende markante, in unterschiedlichen Maßstäben zu bearbeitende Aufgabenstellungen punktuell zu entwickeln und inhaltlich in ihren wechselseitigen Bezügen darzustellen:
– Wegebeziehung zwischen Burg, Landschaft und Stadt
– Erfassung von und Konzepte für den Umgang mit Leerstand
– (Inventarisation/Leerstandsdokumentation, Analyse der Bauten inkl. bauforscherischer Ansätze, Nutzungskonzepte)
– Die Stadt als attraktiver Ort für Besucher – Die Stadt als attraktiver Ort für Bewohner
- Erkunden räumlich-funktionaler Potentiale in Stadt und Landschaft

Einsendeschluss: für die Bewerbungen ist am 7.6.2011

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1478

http://www.dnk.de/Studentenworkshop/n2251

Raeume der Vermittlung: ästhetische Prozesse zwischen Alltag und Kunst

Bremen, Gästehaus der Universität, auf dem Teerhof 58

Internationale Konferenz (Vorträge und Workshops)
Institut für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen in Kooperation mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender
6.-9. Juni 11
Anmeldeschluss: 03.06.2011

Die Räume des Alltags und die Angebote der Medien sind durchsetzt mit ästhetischen Gestaltungen und Herrichtungen. Auch in gesellschaftlichen Handlungsfeldern, die zumeist nicht unter ästhetischen Gesichtspunkten betrachtet werden, finden sich vermehrt ästhetisierte Formen der Vermittlung. Aktuelle Einschätzungen des kulturellen Wandels diagnostizieren deshalb neben einer weitgehenden Mediatisierung eine Ästhetisierung der sozialen Praxis. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1453

http://www.fb9.uni-bremen.de/deutsch/aktuelles/aktuelles-einzelansicht.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1748&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1201&cHash=e25f5bcf3b

„Über Kritzeln“

Datum: 9.- 11. Juni 2011
Ort: Graduiertenkolleg „Schriftbildlichkeit“
Institut für Philosophie
Habelschwerdter Allee 30
14195 Berlin

Die Tagung „Über Kritzeln“ möchte sich innerhalb dieses Rahmens mit konkretem Kritzelmaterial ebenso wie mit entsprechenden Theorien beschäftigen, um von dieser Seite aus die vertrauten Kategorien von Schrift, Bild, Text und Zeichen in Frage zu stellen, zu diskutieren – sie gleichsam zu überkritzeln und womöglich gerade damit neu in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1441