Archiv der Kategorie 'Hochschulpolitik'

Vollversammlung

Liebe Studierende,

am 13. Mai 2014 findet um 18.00 Uhr in Raum 119 die Vollversammlung des Kunstgeschichtlichen Seminars statt. Ihr seid herzlich eingeladen die Sitzung zu besuchen und im Anschluss den Fachschaftsrat zu wählen!

Beste Grüße,
Euer FSR KGS

Protestkurier Nr. 18

Den aktuellen Protestkurier mit Resolution der Vollversammlung vom Montag, den 24.10.2011 könnt ihr hier aufrufen:

http://www.fsrk.de/IMG/pdf/protest-kurier_nr18.pdf

Sitzung des Akademischen Senats, Stellungnahme zum Brief der Wissenschaftssenatorin und Antrag zur Aktionswoche

am 08.09.2011,von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Westflügel des Hauptgebäudes (ESA 1 West, R 221)

Die letzten Monate waren durch gruppenübergreifende, solidarische
Proteste für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Hochschulen
geprägt, die die Diskussion, um die gesellschaftliche Verantwortung
der Hochschulen, sowie deren Entwicklungsansprüche auf breiter Basis
neu entfacht haben. Das Engagement für eine zivilisatorische
Entwicklung der Universität zeugt von einem neuen Selbstbewusstsein
der Universität, mit dem wir auch in die nächste Phase der Proteste
voranschreiten wollen.
Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt versucht nun in einer
Stellungnahme vom Juni diesen Jahres, die geplanten Kürzungen zu
verharmlosen und zu legitimieren. Der Forderung nach notwendigen
Ausgabensteigerungen im Wissenschaftsetat setzt sie als einziges
„Argument“ die Einhaltung der Schuldenbremse entgegen. Dieser
scheinbar alternativlose Sachzwang wird in der Schulden- und
Vermögensuhr aufgehoben, die vor dem Hauptgebäude der Universität
installiert wurde. Für die solidarische Entwicklung von Stadt und
Hochschule ist also ein politischer Richtungswechsel notwendig.
Der Ausschuss für Planung und Haushalt (APH) des Akademischen Senats
(AS) hat nun eine Erwiderung auf den Brief der Senatorin formuliert.
Diese Stellungnahme soll in der nächsten AS Sitzung beschlossen
werden. Außerdem haben Studierende einen Antrag für die verbindliche
kooperative Planung und Durchführung einer Aktionswoche aller
Uni-Mitglieder gleich zu Anfang des Semesters eingereicht.

Hinsichtlich der Stellungnahme besteht der Konflikt,mit welcher
humanistischen Reichweite das Entwicklungsvorhaben der Universität
formuliert wird. Die Teilnahme kritischer Öffentlichkeit an der
Sitzung des AS kann positive Entscheidungen hierzu erheblich
befördern.
Kommt daher zahlreich zur Sitzung und verbreitet den Aufruf, damit ist
eine weitere freudige Protestphase eingeleitet.
(Rundmail CommSy-Projektraum „Kampf um die Zukunft“)

Einweihung der Schuldenuhr

Die Einweihung der Schuldenuhr vor dem Hauptgebäude wurde aufgezeichnet und ist in zwei Teilen auf youtube zu sehen:

http://www.youtube.com/watch?v=mGqDlsReDh0

http://www.youtube.com/watch?v=_Zr0ArI-8dg

Einweihung der Vermögens- und Schuldenuhr

Zeit: Ab 13.06.2001, 14 Uhr
bis 13.07.2011, 15 Uhr (3683 Tage)
Ort: Vor dem Hauptgebäude

Aktionstag „Mehr Geist“

Mittwoch, 06.07.2011

Auf der Fakultätsvollversammlung der Geisteswissenschaftlichen Fakultät am 22.06.2011 wurde für morgen der Aktionstag „Mehr Geist“ beschlossen.
Es soll die aktuelle Situation der Hochschule im Zusammenhang mit den stadtpolitischen Konflikten diskutiert und sich darüber verständigt werden, wie Wissenschaft und insbesondere Geisteswissenschaften einen substanzreichen Beitrag für die Gesellschaft erbringen können.
Von besonderer Bedeutung ist die Verständigung über die Perspektiven einer Studienreform vor dem Hintergrund der restriktiven und unwissenschaftlichen Ba/Ma-Studiengänge.
Auf dem Campus besteht ab 14 Uhr ferner die Möglichkeit, aus kritischen, erhellenden und freudvollen Texten vorzulesen, die die Bedeutung von Wissenschaft und Geisteswissenschaften unterstreichen.

Weitere Infos:

http://fsrgeschichte.blogsport.de/

http://www.uni-hamburg.de/Kampf_um_die_Zukunft/flyer_geiwiss_aktionstag.pdf

Neuanfang in der Wissenschafts- und Hochschulpolitik? – Anforderungen aus den Hochschulen. Mit Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeld

Termin: am Donnerstag, 30.06.2011
von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Curio Haus / GEW LV Hamburg / Rothenbaumchaussee 15

Nicht nur die angekündigten Kürzungen werden die Hamburgische Wissenschafts- und Hochschulpolitik in den nächsten Jahren bestimmen, ebenso steht die Novellierung des verfassungswidrigen Hamburgischen Hochschulgesetzes, die Änderung der Kapazitätsverordnung (KapVO) sowie die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung (LOB) auf der politischen Agenda.

Einleitend wird Frau Stapelfeldt ihre Pläne zur Hochschul- und Forschungspolitik vorstellen, folgend werden VertreterInnen der Statusgruppen (Studierende, Mittelbau und ProfessorInnen) sowie des Personalrats des wissenschaftlichen Personals an der Uni Hamburg die Probleme aus ihrer Perspektive schildern.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Es diskutieren u.a.:

- Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin der
Behörde für Wissenschaft und Forschung

- Iris Kaufmann, Mitglied im Personalrat des wissenschaftlichen
Personals (WIPR) an der Universität Hamburg

- Florian Muhl, Mitglied im Fachschaftsrat Erziehungswissenschaften

- Sabine Großkopf, Vertreterin des akademischen Personals im
akademischen Senat (AS) der Universität Hamburg

Eine gute Veranstaltung, um die Fragen zu stellen, die gestellt werden müssen (in der anschließenden Diskussion).

Einladung zur Demo AG

Wann: Montag, 27. Juni · 14:00 – 16:00
Wo: Foyer des Fachbereich Sozialökonomie (Holzpodest)
Von-Melle-Park-9
Warum: Nachdem das Plenum des FB Sozialökonomie(ca200) am Freitag die Forderung aufwarf, A)nach mehr und größeren öffentlichkeitswirksamen Aktionen und B)nach gemeinsamen Aktionen mit anderen Fachbereichen, hat sich im Anschluss an das Plenum eine Arbeitsgruppe Demonstration gegründet, die die Demo gemeinsam planen und durchführen will.Dazu sollen alle Beteiligten einen Einblick bekommen, was bei Demonstrationen zu tun und worauf zu achten ist (dies wird erledigt durch Praxis).

AG-Demo für den 30. Juni 2011 14 Uhr
Diese trifft sich zum ersten mal wie oben angeben. Ziel der AG ist es, am Donnerstag den 30. Juni im Anschluss an die Vollversammlung eine Demonstration durchzuführen. Diese Demo soll unseren Protest gegen die geplanten Kürzungen des Senats auf die Straße bringen. Örtliches Ziel könnte die Parteizentrale der SPD sein, dort könnten wir die Resolutionen der Fachbereiche und vielleicht eine am Donnerstag gemeinsam verabschiedete Resolution übergeben.
siehe auch: https://www.facebook.com/event.php?eid=235391103156346

Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligte….
…denn es gibt für alle was zu tun ;-)
z.B. Demo-Anmeldung, rund um den Lautsprecherwagen, Transparente malen, Moderation und Redebeiträge, Pressearbeit, Flyer entwerfen (für vor und auf der Demo), bestehende Infokanäle nutzen, und jede Menge Kleinkram plus viele neue Ideen, die ihr am Montag mitbringt….

solidarische Grüße … Norman Götz

http://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php?cid=2811919

Sitzung des Studierendenparlaments

Termin: Sitzung des Studierendenparlaments (aktuell mit Sitzungsunterlagen) am 30.6.2011, 18 Uhr ESA A
Zeit: Ab 30.06.2011, 18:00 Uhr
bis 01.07.2011, 04:00 Uhr (2 Tage)
Ort: Hauptgebäude, ESA A

Weitere Informationen:

https://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php/002_Sitzung_am_30.06.2011.pdf?cid=2811919&mod=material&fct=getfile&iid=888409

https://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php/HH_2011_2012.pdf?cid=2811919&mod=material&fct=getfile&iid=888407

Kommentierung Haushalt

Uniweite Vollversammlung

Liebe Mitglieder der Universität Hamburg,

hiermit laden wir euch zur mitgliedergruppenübergreifenden Vollversammlung aller Universitätsmitglieder am Donnerstag, dem 30. Juni, von 12 bis 14 Uhr, ins Audimax ein.

Am 22.06.11 wurde der Haushaltsentwurf, der auch die Sparpläne für die Unis beinhaltet, vom Hamburger Senat an den Haushaltsausschuss der Bürgerschaft übergeben. Doch bisher ist der politische Senat nicht im Geringsten auf die immer wieder bekräftigte Kritik eingegangen.

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass alle Mitglieder der Uni sich einig sind – durch die geplanten Sparmaßnahmen des Senats würde die Uni kaputt gespart. Dies können und werden wir uns nicht gefallen lassen!

Bei der Vollversammlung wollen wir deshalb zusammen mit allen Mitgliedern der Universität über die Kürzungen, weitere Proteste gegen diese und unsere Forderungen diskutieren und eine gemeinsame Resolution verabschieden. Die VV ist eine große Chance, sich noch einmal geschlossen gegen die Kürzungen auszusprechen und öffentlich an den Senat zu appellieren, keinen Raubbau an Bildung, Forschung und Lehre zu treiben!

Kommt alle zahlreich und nutzt die Chance, damit wir gemeinsam erneut ein Zeichen gegen die Sparpläne setzen können! Verbreitet diese Einladung an Studierende, technisches und Verwaltungspersonal, wissenschaftliches Personal und Professor*innen.

Euer AStA

Protestaktionen am 21. und 22.06.

Am Mittwoch den 22.06. findet ja bekanntlich die Bürgerschaftssitzung statt, auf der der Haushaltsentwurf des Senats mit den Kürzungsvorschlägen in die Bürgerschaft eingebracht werden soll. Morgen am Dienstag, 21.06. von 12-14.30h wird aus diesem Anlass im Foyer des Gebäudes VMP 8 und im Fachbereich Psychologie eine vorbereitende Info- und Protest-Aktion der Fakultät EPB stattfinden:
Es werden Protest-Shirts bedruckt und Regenschirme für eine gemeinsame Aktion am Mittwoch gestaltet; hier erhaltet Ihr/erhalten Sie Informationen über laufende und geplante Aktionen und den Stand der Kürzungsdebatte; es werden gute Argumente für die Finanzierung von Wissenschaft und Universität gesucht, gesammelt und vielleicht diskutiert; und gegen Spenden gibt es frisch gebackene Waffeln.

Von 13.45-14.15 Uhr werden der WiWi-Bunker und das PI durch eine Regen-/Rettungsschirm-Kette verbunden (bitte Regenschirme mitbringen!)
Am Mittwoch wollen wir von 15:00 bis 15:30 eine Rettungsschirmaktion auf dem Rathausmarkt durchführen, nähere Infos auf dem Flyer und morgen Mittag!

http://kunstgeschichtehamburg.blogsport.de/images/Flugblatt_2106.pdf

Spitzengespräch zu Uni Kürzungen

Hier ein Beitrag des NDR zur aktuellen Lage:

http://www.ndr.de/regional/hamburg/universitaet145.html

Und hier noch ein Link zu einem Bericht der TAZ:

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2011%2F06%2F11%2Fa0254&cHash=9130e48fc8

Bericht über den Weg von der Demo zur öffentlichen Sitzung des Wissenschaftsausschusses

Wer am Dienstag im Anschluss an die Demonstration gegen die Kürzungen des Universitätsetats an der eigentlich öffentlichen Sitzung des Wissenschaftsausschusses teilnehmen wollte, hatte einige Hürden zu überwinden. Die Sitzung war ja auf Druck der Innenbehörde vom Audimax ins Rathaus verlegt worden. Da kann nicht so viel Öffentlichkeit rein. Vor allem nicht, wenn der Rathausmarkt von gepanzerten Fahrzeugen und Polizisten abgesperrt ist. Gegen friedliche Studierende, Bibliothekarinnen, Mitarbeiter der Universitätsverwaltung, Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter und gegen die Öffentlichkeit überhaupt.
Als die Öffentlichkeit ihre Stimme erhob und den Rathausmarkt betreten wollte, setzten die Polizisten ihre Helme auf und zogen die Schlagstöcke. Ein Wasserwerfer wurde im Hintergrund in Stellung gebracht.

Dann doch vor dem Rathaus angekommen, die nächste Barrikade: Das Rathaus war mit Gittern und noch mehr Polizei abgesperrt. Und dann kamen noch die speziellen Einsatzkräfte. Die ohne Helmkennzeichnung, damit man sie nicht identifizieren kann, wenn sie losprügeln. Wie am Sonntag geschehen, als Polizei eine humorvolle performative Protestaktion an der Rindermarkthalle brutal niedergeknüppelt hat. Da muss wohl ein Erster Bürgermeister ein sehr schlechtes Gewissen haben, dass er glaubt, solche Trupps gegen Bürger auffahren zu müssen, die an einer öffentlichen Sitzung teilnehmen wollen, dass er damit rechnet, dass sich so große Wut entladen wird.
Auf Einlass wartend, Vorführung kleiner Kostproben der Staatsgewalt. Die ohne Helmkennzeichnung stürmten in die friedliche Öffentlichkeit, setzten Pfefferspray ein und stürmten mit erbeuteten Zelten, die für die Mahnwache gedacht waren, wieder heraus. Da müsste man sich als Erster Bürgermeister eigentlich für schämen. Für so einen Umgang mit friedlichen Menschen.
Dann wurden immer mal ein paar von uns ins Rathaus gelassen. Die Einsatzkräfte bestanden darauf, dass der Saal schon übervoll sei. Auf dem Rathausmarkt führte die Polizei derweil weitere Formationen auf. Mal standen sie als Pulk in der Masse der Öffentlichkeit und keiner wusste, was sie da wollten, warum sie da nicht einfach weggingen. Dann stellten sie sich alle in einer Reihe auf und die ohne Helmkennzeichnung rannten immer mal dazwischen.

Ein Studierender kam aus dem Rathaus und meinte, da sei noch ganz viel Platz, drinnen im Sitzungssaal. Auf Nachfrage rechneten die Einsatzkräfte nach und kamen auf elf freie Plätze. Ich war drin! Platz war eher noch für 111. Anderthalb Stunden nach Beginn der Sitzung konnte ich mir einen Eindruck verschaffen. Ein SPD-Mitglied des Wissenschaftsausschusses polemisierte gerade in einer derart ausfallenden Weise gegen die Anliegen der Hamburger Hochschulen, dass man meinte, sich in einer Nachmittagstalkshow zu befinden. Aber es war ein promovierter Historiker, der da die Vertreter der Hochschulen so ansprach, das hätte man nicht gedacht. Vielleicht war es auch das, was der Erste Bürgermeister vor uns verbergen wollte, hinter den ganzen Polizeiaufgeboten, gepanzerten Fahrzeugen, Wasserwerfern. Denn schämen müsste er sich schon dafür, dass sein Ausschussmitglied sich da so aufführt.
Die Regierungspartei hinterließ hier den Eindruck, dass sie überhaupt nicht an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert ist. Proteste in verstärkter Form sind sicher unumgänglich, wenn man da noch etwas bewegen will.
Und diese Proteste müssen sich auch gegen den Umgang richten, den der Senat und Herr Scholz mit uns pflegen, wenn wir friedlich protestieren und Teilnahmerechte einfordern. Die Demonstrationen von Staatsmacht anlässlich dieser ersten Protestaktion lassen für die Zukunft das Schlimmste befürchten.
Es war aber schön zu erleben, dass Professoren und Professorinnen, Studierende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres und anderer Fachbereiche gemeinsam den Weg bis ins Rathaus gegangen sind und sich nicht haben einschüchtern lassen. Weiter so!

Jacobus Bracker (Student Klass. Arch.)

Wichtige Veranstaltungen heute:

Sitzung des Akademischen Senats, 14 Uhr c.t. im ESA1 ( West-Flügel ), Raum 221
Die Sitzungen des AS sind hochschulöffentlich. Für den Personalteil kann die Öffentlichkeit vorübergehend ausgeschlossen werden.

Am Abend tagt das Studierendenparlament 18 Uhr c.t. im ESA 1 ( Hauptgebäude ), Ernst-Cassirer-Hörsaal ( A )
Das Studierendenparlament ist das zentrale politische Organ der Verfaßten Studierendenschaft ( VS ). Es wird einmal im Jahr gewählt, wählt selbst jährlich den AStA, legt den Haushalt der Studierendenschaft fest und entscheidet über die Grundlinien der Politik des AStA. Heute soll ein neuer AStA gewählt werden. Dabei geht es um die Kontroverse, ob entweder populistische Dienstleistung weiter die studentische Interessenvertretung dominieren soll oder eine solidarische, gesellschaftskritische und kämpferische AStA-Politik durchgesetzt werden kann. Im SP haben alle Studierenden der Uni Hamburg Rederecht. Macht davon Gebrauch.

Geistermasken

Hier ein Eindruck von den Geistermasken, die wir gestern gebastelt und bei der Demo getragen haben ;-)

Wir wollen keine GeisteRwissenschaften!!!

Uni goes public

Donnerstag, 10.06.2011, 15 Uhr bis 17 Uhr
in oder vor den tropischen Gewächshäusern beim Dammtor

Herr Felfe wird den zweiten Teil seines Seminars Kunst und Natur am 10.06.11 ab 15 Uhr im Rahmen der Aktion Uni goes public in den tropischen Gewächshäusern (oder dem Platz davor) beim Dammtor abhalten.
Inhaltlich wird sich die Sitzung mit Texten von Alexander von Humboldt in Form einer Lesung mit anschließender Diskussion gestalten. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, zu kommen und sich einzubringen.

Weitere Veranstaltungen im öffentlichen Raum:

http://mehr-uni-hamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=685&Itemid=186

Wo genau die Tropengewächshäuser am Dammtor sind findet ihr unter:
http://www.bghamburg.de/tropen.html

Berichte der Medien über die Demo

http://www.ndr.de/regional/hamburg/universitaet143.html
(NDR)

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1914041/Studenten-Protest-vor-Rathaus-Wir-kommen-um-zu-bleiben.html
(Hamburger Abendblatt)

http://www.hamburg1.de/aktuell/Studentenproteste_in_Hamburg-7830.html
(hamburg1, kleines Video)

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/polizei-raeumt-studentencamp/
(TAZ)

Impressionen von der Demo

Absperrung des Rathausmarkts
Lasst ja niemanden auf den Rathausmarkt…
Erst war der Weg ins Rathaus versperrt
Juchuh, wir haben es dann doch auf den Rathausmarkt geschafft!!!
Blick aus dem Rathaus
Noch einige Zeit später gab es sogar die Möglichkeit ins Rathaus zu kommen und bei der Sitzung anwesend zu sein!!!

Außerdem:

Auf dem Jungfernstieg Ecke Reesendamm wurde ein Protestcamp eingerichtet. Morgen um 12 Uhr findet eine Vorlesung von Trudel Karcher (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) zum Thema „Privatisierung – Was ist das und wie wirkt es sich bei Unis aus?“ statt. Um 17 Uhr gibt es einen Workshop zu „Recht auf Stadt“, der sich mit Gentrifizierung und anderen Stadtpolitischen Themen auseinander setzt. Alle sind eingeladen mal vorbei zuschauen. Es wird auch viel Zeit geben, eigene Workshops und Themen anzubieten und sich gegenseitig zu bilden. Außerdem ist für Essen gesorgt.

Bericht über den Vortrag von Frau Stapelfeld

Hamburg als Stadt der Bildung und Wissenschaft- war das Thema des Vortrags von Dorothee Stapelfeld, derzeitigen Wissenschaftssenatorin Hamburgs, am 25.5.2011 im Hauptgebäude der Universität Hamburg. Das Thema ist vielversprechend, der Inhalt aber weniger, denn es geht um die Kürzungen des Universitätshaushalts. Von Diskurs und Partizipation ist die Rede, von der Verbesserung der Lehre und Forschung und von der Internationalisierung der Hochschulen. Master für alle, Spitzenforschung verbessern – Hamburg als Stadt der Bildung. Nur nebenbei wird erwähnt, dass jährlich 20 Millionen Euro (also ca.10%) des Haushaltsetat gekürzt werden sollen. Frau Stapelfeld beteuert ihr Mitgefühl, aber letztendlich sei auch bei Umschichtung des Haushalts nichts zu machen. 800 Millionen Euro bräuchte man allein schon um die Hochschulen baulich zu sanieren, gibt sie selber zu.
Würden diese Kürzungen wirklich durchgesetzt, würde das verheerende Konsequenzen für die Universität haben – diverse Studienangebote, Stellen in der Wissenschaft und Verwaltung müssten gestrichen werden.
Dabei sind die jetzigen Probleme an den Hochschulen schon enorm: Bachelor-/Mastersytem (inkl. STiNE), Studiengebühren, Demokratieabbau, Verwaltungsbürokratisierung, kaufmännische Buchführung, „belastungs- und leistungsorientierte“ Mittelvergabe, die Aufgabenüberlastung aller, der Stellenabbau, Bau- und Raummängel… Hinzu kommt, dass die Universitäten seit Mitte der 70er Jahre chronisch unterfinanziert sind.
Wie Frau Stapelfeld unter solchen Bedingungen die Studierbarkeit verbessern will, ist nicht nachvollziehbar. Es grenzt schon fast an blanken Hohn. Prof.Dr. Dieter Lenzen, derzeitiger Präsident der Universität Hamburg fasste es so zusammen: „Die letzten Jahre standen wir vor einem Burn-Out, nun folgt der endgültige Kollaps“.
Nichts zu machen? Das sehen wir Studenten anders! Deswegen wollen auch wir Partizipation und Diskurs! Wir wollen die Studierbarkeit aller Fächer gewährleistet sehen und nicht zu GeisteRwissenschaften verkommen.
Lasst uns alle gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Kürzungsmaßnahmen!

Plakate und Grabsteine malen

Wann? Montag, 06.06., 12-14 Uhr
Wo? Treffpunkt im Foyer vor dem FSR-Raum, gemalt wird beim AStA

Am Montag um 12 Uhr treffen wir uns vor dem FSR-Raum (im Foyer), um von dort gemeinsam zum Asta zu gehen und dort Plakate und Grabsteine für die Studiengänge, denen massive Kürzungen oder gar Streichungen drohen für die Demo zu gestalten. Wer auf der Ecke ist, kann natürlich auch direkt zum Asta kommen.
Der Asta stellt dafür Material zur Verfügung.

Also, Kreative vor!!!

Demovorbereitung!!!

wann? Dienstag, 07.06., 12 Uhr
wo? vor unserem ESA W

Wir wollen basteln!!! ;-)
Es sollen Geistermasken unter dem Motto „KEINE GeisteRwissenschaften“ gebastelt
werden. Material bekommt ihr von uns und einen ersten Eindruck findet ihr in der Einladung im Anhang der Infomail des FSR.

Danach um 13.30 treffen wir uns alle vor dem ESA W (auch die, die nicht basteln möchten) um gemeinsam zur Demo zu gehen!!

Mit den selbstgebastelten Geistermasken ist ein GHOSTbuster-Flashmob auf dem Rathausmarkt-Platz geplant! Bringt eure selbstgebastelten Masken, Ghettoblaster und alles, was ordentlich krach macht mit!

Critical Mass „Flashmob“

Termin: am Sonntag, 05.06.2011
von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort: U-Bahn Volksdorf

Anlaß:
Kommunalpolitische Fahrradtour mit Andreas Dressel (SPD), Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
Sonntag, 05. Juni 2011, 11:00 Uhr
Ende: 14:00 Uhr
Ort: Treffpunkt U-Bahnhof Volksdorf

Zeigen wir der Alleinregierung, dass sie nicht alleine regiert!

Aktionskonsens sollte sein, dass niemand verletzt wird, vom Fahrrad fällt und es keine persönlichen Beleidigungen an Andreas Dressel gerichtet werden, dafür sind unser aller Argumente zu gut! Von unserer Seite soll auch keine Provokation eventuell aufkreuzender Polizist_innen ausgehen. Wir sollten uns in der Nähe der U-Bahn Station aufhalten und abwarten bis sich der SPD Haufen in Bewegung setzt, dann gilt es den Leuten hinterherzufahren und die Infoveranstaltung in eine Critical Mass zu verwandeln.

Wir sind viele! Wir wissen, was wir wolle und wir wissen, dass sich etwas ändern muss!

Bis Sonntag am U-Bahnhof Volksdorf!

Tipps zum Engagieren im Kampf um die Zukunft!!

1. Die schönen Flyer mit dem Aufruf zur Demo gibt es beim AStA. Dort könnt Ihr Euch welche holen und fleißig verteilen :-)

1. a Wer will kann auch gemeinsam mit anderen plakatieren. Treffen ist heute um 14 Uhr bei der Philo Mensa!

2. Im AStA liegen heute ab 13 Uhr auch Aufkleber mit der Aufschrift: „…gäbe es ohne Wissenschaft nicht!“ bereit. Auch diese wollen sicherlich an Plätze, wo sie gesehen werden ;-)

3. Heute findet ein Aktionsplenum im Foyer der HWP (VMP 9) um 18 Uhr statt. Dort sollen Ergebnisse aus den entstandenen AG’s „Flashmobs“, „große Aktionen“ und „Info“ zusammengeführt werden. Das weitere Vorgehen wird besprochen. Zu Beginn wird kurz und knapp ein Überblick über bisherige Aktionen und Gruppierungen zusammengetragen aus unterschiedlichen Fakultäten usw. Schaut ruhig mal vorbei und macht Euch schlau!

4. Heute noch bis 14 Uhr kann und am Montag von 10 bis 16 Uhr seine T-Shirts besprühen lassen um diese dann vielleicht auch bei der Demo zu tragen. Außerdem gibt es natürlich Infos. Ort: vor dem Audimax und HWP

5. Auch für heute ist ab 19 Uhr ein Treffen um U- & S-Bahn Plakate zu malen, die zwischen zwei Türen für jweweils eine Station zu sehen sein soll. Ort: HWP Foyer

6. Täglich findet um 20 Uhr im Phil D ein Aktivplenum zum gegenseitigen Austausch statt. Auch heute!

Sparpläne des Senats

Liebe Studierende,

Ihr habt ja alle den Brief des Präsidenten über den Verteiler erhalten und seid somit über die Sparpläne des Senats informiert. Anbei schicken wir Euch einen Link, über den Ihr weitere Informationen zum Thema findet. Unter anderem gibt es dort einen Mitschnitt der Sonderveranstaltung der Universitätsgesellschaft mit der Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeld vom 25.05., aber auch eine Unterschriftenliste, die ihr herunterladen, unterschreiben und im Uni‐Hauptgebäude, Edmund‐Siemers‐Allee 1, im Foyer in die Unterschriftenbox einwerfen könnt!
Außerdem ist für den 7. Juni um 14 Uhr ein Sternmarsch zum Rathaus geplant. Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem ESA.

Also, wir alle haben wenig Zeit und im Studium viel zu tun, trotzdem: Engagiert Euch, denn es geht um die Zukunft unserer Universität!!!

Viele Grüße

Euer FSR

Kampf um die Zukunft:

http://www.uni-hamburg.de/Kampf_um_die_Zukunft/index.html

Ringvorlesung im Zeichen der Kulturpolitik

Im Rahmen der Debatte um die Schließung des Altonaer Museum beschäftigt sich die Ringvorlesung, um Solidarität zu bekunden, in der ersten Sitzung am 2. November mit dieser Thematik. Die Vorlesung ist als Veranstaltung auch auf der Website des Altonaer Museum aufgeführt, wir hoffen auf zahlreiche Gäste und interessierte Studenten!

Euer FSR

Ringvorlesung Institutionen der Kunstgeschichte
__________________________________________________________
DIENSTAGS 18.00-20.00 Uhr, Hörsaal C (Erwin-Panofsky-Hörsaal)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

2. November 2010
Die Geschichte der Kunst, wie sie traditionell überliefert wurde, ist von Individuen und ihren Leistungen geprägt: Künstler oder Architekten werden noch heute vorwiegend unter dem Gesichtspunkt des spezifischen Beitrags ihrer Werke zur künstlerischen Tradition rezipiert. In der Kunstgeschichtsschreibung wird aber seit mehreren Jahrzehnten auch andere Perspektiven gewählt: Sei es, dass die Geschichte des Museums erforscht, die Stellung des Künstlers in der Gesellschaft untersucht oder die Geschichte der Kunstgeschichte als einer Wissenschaft ins Auge gefasst werden. Wie andere Bereiche auch haben die Kunst und die Kultur insgesamt ihre Institutionen, von denen man unter anderem sagen könnte, dass sie die Bedingungen bereitstellen für die lange Tradition und Geschichte der Kunst und Kultur in Europa. Die Ringvorlesung wird sich mit diesen Institutionen beschäftigen und ihre Geschichte und gegenwärtige Bedeutung aus verschiedenen Blickwinkeln darstellen.
Unsere schon länger geplante Ringvorlesung fällt in eine Zeit, in der in Hamburg eines der renommiertesten Museen Norddeutschlands geschlossen werden soll. Die Universität kann zu diesem Vorgang nicht schweigen, wie sie auch die geplanten Kürzungen für Bibliotheken und andere kulturelle Institutionen mit größter Sorge sieht. Aus diesem Anlass wird die erste Vorlesung der Reihe sich auch konkret mit der Institution Altonaer Museum befassen.

Institutionalisierung und die Institutionen der Kunstgeschichte
Prof. Dr. Charlotte Schoell-Glass

Das Altonaer Museum als Palimpsest
Dr. Barbara Uppenkamp

„Die Ruinen des Museums“ – Kultur in Zeiten der Krise
Dr. Isabella Woldt

Altonaer Museum und Universität Hamburg – Beispiele
kulturhistorischer Forschungspraxis

Prof. Dr. Norbert Fischer

Altonaer Museum bleibt!

Altonaer Museum wird nicht geschlossen

Das Altonaer Museum ist gerettet. Entegegen der ursprünglichen Pläne des Hamburger Senats wird es nicht zum 1. Januar 2011 geschlossen, sondern bekommt ein neues Konzept.
Bis zum 1. April wolle man eine Neukonzeption des Hauses und der Stiftung Historische Museen erarbeiten, erklärte Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) in der Nacht zum Donnerstag vor Journalisten.

Vorangegangen war ein Kulturgipfel im Gästehaus des Senats, auf dem knapp 30 Senatsvertreter, darunter Kultursenator Reinhard Stuth (CDU), und Kulturschaffende über die aktuell notwendigen Sparmaßnahmen diskutiert haben.

Bei ihrer Ankunft waren Bürgermeister und Senator von rund 60 Kürzungsgegnern ausgepfiffen worden. Nach den neuen Beschlüssen werden auch die Einsparungen beim Deutschen Schauspielhaus und den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen (HÖB) noch einmal überprüft und deutlich geringer ausfallen.

Das Junge Schauspielhaus bleibt damit erhalten. „Wir müssen jetzt einen möglichst attraktiven Intendanten finden“, sagte Ahlhaus zum Thema Schauspielhaus. Der bisherige Chef des Staatstheaters, Friedrich Schirmer, war aus Protest gegen die Sparmaßnahmen Ende September zurückgetreten.

Bereits am Mittwochnachmittag hatten die Bürgerschaftsfraktionen von CDU und GAL den Senat aufgefordert, „kurzfristig ein Konzept für den Standort des Altonaer Museums und seinen Außenstellen (…) als Bestandteil eines Gesamtkonzeptes für die Weiterentwicklung der Stiftung Historische Museen vorzulegen“.

Auf Bezirksebene hatten sich CDU und GAL schon Mitte des Monats gegen eine Schließung des Ausstellungshauses ausgesprochen und für die Prüfung möglicher Alternativen plädiert.

Hintergrund der Auseinandersetzung sind Kürzungspläne des schwarz- grünen Senats, der sich Anfang September wegen der desolaten Haushaltslage auf ein 510-Millionen-Euro-Sparpaket verständigt hat. Im Kulturetat beträgt das Kürzungsvolumen 6,2 Millionen Euro. In der Stadt war es deshalb seit Wochen zu massiven Protesten gekommen.

„Um ihren erforderten Sparbeitrag von 3,5 Millionen Euro zu erbringen, erhält die Stiftung nun mehr Zeit“, sagte Ahlhaus Donnerstagnacht. Bei der Neukonzeption ginge es darum, Qualität zu erhalten, aber Standorte zu schließen. „Am Standort Museum Altona wird es auf jeden Fall zu einer Reduzierung der Ausstellungsfläche kommen“, erklärte der Bürgermeister. Insgesamt habe man bei dem Spitzengespräch in konstruktiver und intensiver Gesprächsatmosphäre verhandelt. Allen Beteiligten ginge es darum, die Strahlkraft des Kulturstandortes Hamburg zu erhalten.

Altonas Museumsdirektor Torkild Hinrichsen erklärte anschließend, er fühle sich am Anfang eines guten Kommunikationsprozesses, „um mit dem wenigen Geld etwas Konstruktives auf die Beine zu stellen“. Und der für seine früheren Pläne vielfach angegriffene Kultursenator Stuth kommentierte: „Das ist ein richtig gutes Ergebnis.“ Man hätte schon früher miteinander reden können, er selbst sei allerdings erst Ende August mitten in den Haushaltsdebatten in sein Amt gekommen.

mopo

( über echo@listen.echolisten.de)

Stellungnahme des FSR

Stellungsnahme des Fachschaftsrates Kunstgeschichte zur Hamburger Kulturpolitik

Eine Stadt, in der wir leben wollen…

Von einer Stadt, in der wir leben wollen, erwarten wir, dass kontroverse Diskussionen geführt werden, dass kreatives Potential genutzt wird, dass Möglichkeiten und Rahmenbedingungen bestehen bleiben und geschaffen werden, in denen jeder Einzelne sich frei entfalten und seinen Beitrag zum Zusammenleben leisten kann. Vor allem aber erwarten wir, dass sich die Stadt, in der wir leben, nicht gegen uns stellt.
Jedoch wird unsere Liebe zu Hamburg mit solch dramatischen Entwicklungen, wie der geplanten Schließung des Altonaer Museums sowie den Budgetkürzungen des Schauspielhauses und der Bücherhallen, auf eine harte Probe gestellt. Hamburg, die Stadt, die sich als Kulturmetropole – als „Tor zur Welt“! – versteht, zerstört bewusst etablierte und traditionsreiche Bildungsstätten von unschätzbarem kulturellen Wert. Das Altonaer Museum zu schließen, bedeutet, einen Teil der norddeutschen stadtgeschichtlichen Entwicklungslinie zu negieren und aus dem Bewusstsein, vor allem aus dem nachkommender Generationen, zu verbannen. Indem man Regionalgeschichte, wie die der Region Altona in ihrer Beziehung zu Dänemark, wegrationalisiert, wird die Metapher „Tor zur Welt“ konterkariert. Die kulturelle Vielfalt, die sich in Hamburg bietet, wird um einen wichtigen Bestandteil beschnitten, ohne gerechtfertigte Gründe oder nachhaltige Konzepte zu liefern. Die seitens der Politik vorgebrachte Argumentation in Bezug auf Einsparungsmöglichkeiten zur Haushaltssanierung steht in keinem Verhältnis zu dem kulturellen und gesellschaftlichen Verlust, der durch eine Museumsschließung entstünde. Nicht nur die Zukunft der Ausstellungsexponate als wichtige Zeitzeugen regionalen Kulturguts und Bestandteil kultureller Bildung ist ungewiss, sondern es stellt sich die Frage, inwieweit Forschung im Bereich norddeutscher Kulturgeschichte noch möglich sein und sich wissenschaftlicher Nachwuchs bilden soll.
Parallele Entwicklungen sind an der Universität Hamburg zu erkennen, wo Studierende für ihre Bildung zahlen müssen, Lehrstühle, wie der von Herrn Prof. Dr. Hermann Hipp, gestrichen und ganze Studienfächer wie die Mesoamerikanistik und Ägyptologie eingespart werden. Aber die Grundwerte einer Gesellschaft setzen sich eben nicht aus Prestige und Profit zusammen. Aus unserer Sicht sind ein von Diversität geprägtes Kulturprogramm sowie vielfältige Möglichkeiten einer allgemein zugänglichen kulturellen Bildung maßgeblich für eine lebendige, pulsierende Stadt. Der Wunsch, sich als Kulturstadt zu etablieren, kann sich mit einer Mentalität, die sich durch kurzfristig angelegte Sparmaßnahmen auszeichnet, nicht erfüllen.

Vielmehr führen die aktuellen Entwicklungen in der Kulturpolitik nicht nur zu einem massiven Attraktivitätsverlust Hamburgs, sondern weisen in eine Zukunft, in der Kultur nicht um ihrer selbst willen, sondern nur um ihren Marktwert erhalten und gefördert wird. Prestigeobjekte wie die Elbphilharmonie oder das Tamm-Museum werden trotz fragwürdiger Daseinsberechtigung mit Milliardenbeträgen finanziert, wohingegen die vorhandene Kulturlandschaft, die eine kontinuierliche Bereicherung der Stadt bedeutet, aufs Abstellgleis gestellt und sukzessive demontiert wird. Der entstehende, kaum zu behebende Imageschaden der Stadt könnte kaum größer sein, da er den Anfang einer Entwicklung kultureller Verwahrlosung markiert und für den Ausverkauf unserer Hamburger Kultur steht. Schon jetzt wird Hamburg in den Medien wieder als Stadt der Pfeffersäcke wahrgenommen. Es muss generell ein Umdenken von Seiten der Politik erfolgen, damit die Kultur als Grundwert unserer Gesellschaft angemessen geachtet und geschätzt wird. Daher ist es unerlässlich, öffentliche Diskussionen zuzulassen und spürbare Tendenzen in der Gesellschaft aufzunehmen und nicht gegen sie zu arbeiten. Deswegen fordern wir den Erhalt des Altonaer Museums und aller anderen Hamburger Museen sowie keine Kürzungen im Etat des Deutschen Schauspielhauses und der Bücherhallen. Vielmehr fordern wir eine Ausweitung und Förderung der Hamburger Kulturlandschaft, damit Hamburg die Stadt bleibt, in der wir leben wollen!

i. A. des FSR Kunstgeschichte

Heute: Studentische Vollversammlung der Kunstgeschichte!

Heute, Montag, den 21.06.2010, findet um 18 Uhr im Freiraum des ESA W die Vollversammlung der Studierenden der Kunstgeschichte statt. Der aktuelle FSR gibt einen Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres (z. B. KSK, Hochschulpolitik, etc.) und ein neuer FSR wird gewählt.
Alle Studierenden der Kunstgeschichte sind herzlich eingeladen zu kommen!

Studienreformtag

Liebe Studierende

am Freitag, den 5. Februar 2010 veranstaltet das Präsidium der Uni Hamburg einen „Studienreformtag“ im Audimax. Von 10.30 bis 17 Uhr soll in unterschiedlichen Programmpunkten über die Reform des Ba/Ma-Systems diskutiert und konkrete Ideen gesammelt werden.

Die Umsetzung der Studienreform ist mit vielen grundsätzlichen wie auch fachspezifischen Problemen verbunden. Studienvertreter aus unterschiedlichsten Gremien und Fachbereichen haben bereits in den vergangenen Jahren an der Studienreform mitgearbeitet und stetig Verbesserungen an den neuen Studiengängen bewirkt.

Das Präsidium lädt nun alle Studierende der Uni Hamburg dazu ein über die Studienreform zu diskutieren, ein Resümee über das Erreichte zu ziehen und darüber zu sprechen, wie weitergehen kann.

Der Studienreformtag kann nur der Anfang für eine stärkere Einbeziehung der Studierenden sein. Trotzdem sollten sich so viele Studierende wie möglich daran beteiligen!

Das vollständige Programm findet ihr unter: www.uni-hamburg.de/Aktuelles/studienreformtag2010.html

Stupa-Wahl: Wahlversammlung

Liebe Fachschaft,

am Donnerstag, d. 03.12. findet um 18.00h im Hörsaal der Erziehungswissenschaften die Wahlversamlung statt. Alle Studierenden haben dann die Möglichkeit, die Kandidaten zur StuPa-Wahl zu befragen und sind herzlich eingeladen, sich bei den Diskussionen mit eigenen Standpunkten zur Hochschulpolitik einzubringen.

Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage des Präsidiums des Studierendenparlaments der Universität Hamburg
www.stupa-hh.de.

Demonstration für ein gebührenfreies Studium!!

Am 12.12.09 um 12.00h startet gegenüber dem Dammtorbahnhof auf dem Parkplatz der Shell-Tankstelle eine Demo für gebührenfreie Bildung und somit ein gebührenfreies Studium. Das „Bündnis für Gebührenfreiheit“, an dem die hamburger Oppositionsparteien, Fachschaftsvertreter und Gewerkschaften beteiligt sind, hat den Aufruf ins Leben gerufen und strebt mit der Demo und einer entsprechenden Unterschriftensammlung einen Volksentscheid an. Die Botschaft lautet: Bildung ist keine Ware!
Bereits in der Vollversammlung im Audimax am Montag, d. 23.11.09 wurde die Demo im Zusammenhang mit der „Kampagne für Gebührenfreiheit“ angekündigt.

Also, beteiligt euch und demonstriert am 12.12. gegen ein elitäres Bildungssystem und für die Gebührenfreiheit!!!

Unternehmen Universität

„Die Selbststeuerung der Forschung und Lehre durch die wissenschaftliche Gemeinschaft, deren disziplinäre Spezifizierung in der Treuhändlerschaft der Faschgesellschaften und die akademische Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden in der Universität bilden die institutionelle Grundlage für die funktionale Ausdifferenzierung der Wissenschaft in der Moderne. Sie hat einerseits das ungehinderte Vorantreiben des Erkenntnisfortschritts und andererseits die produktive Umsetzung von unverfälschtem wissenschaftlichem Wissen in der Gesellschaft ermöglicht.“1
Mit dieser Einleitung steigt Richard Müller, Professor für Soziologie an der Universität Bamberg, in das Thema der Ökonomisierung der Institution Universität ein. Unter dem Titel „Unternehmen Universität“ dikutiert Münch kritisch den „Verlust der akademischen Freiheit“ und die „externe Instrumentalisierung“, mit der die wissenschaftliche und akademische Gemeinschaft entmachtet wird. Passend zur derzeitigen Lage u.a. an unserer Universität klärt der Artikel über die drastischen Umstrukturierung der Universitäten auf.
http://www1.bpb.de/publikationen/0L31AD,0,Unternehmen_Universit%E4t.html

  1. Münch, R.: Unternehmen Universität, in: APuZ, 45/2009, Bonn 2009, S.10. [zurück]

Monika, der Lenzen ist da!!

Hallo liebe Leute,

gestern sollte in nichtöffentlichen Sitzungen von Hochschulrat und Akademischem Senat Dieter Lenzen von der FU Berlin als einziger verbliebener Kandidat für das Amt des Unipräsidenten vorgeschlagen und zur Wahl gestellt werden! Gegen das intransparente Wahlverfahren und gegen den als wirtschaftsnah und autoritär verschrieenen Lenzen gab es heute massive studentische Proteste! Die Wahl wurde also verschoben, wobei Ort und Zeit wieder vor den Studenten geheim gehalten werden sollen. Die Besetzer im Audimax gehen davon aus, dass Herr Lenzen heute gewählt werden wird.

Bitte beteiligt Euch an den für die Zukunft unserer Universität so wichtigen Ereignissen, indem Ihr Euch informiert und bei Aktionen mitmacht! So können wir wirklich etwas erreichen (z.B., dass Herr Lenzen keine Lust mehr hat, nach Hamburg zu kommen)!

Informationen bekommt Ihr entweder am Infotisch im Foyer des seit gut einer Woche besetzten Audimax, durch Flugblätter oder natürlich im Internet.

Aktuelle Links:
Seite der Audimax-Besetzung:
http://hamburgbrennt.blogspot.com/
Homepage der Kampagne für Gebührenfreiheit:
http://www.gebuehrenfreiheit.de/
Initiative „Lenzen – Not My President“ an der FU Berlin:
http://lenzennotmypresident.wordpress.com/
Dieter Lenzen Fanclub: Fanclub of Excellence:
http://www.dieter-lenzen.de/
Dossier zu Dieter Lenzen online:
http://www.praesidentenfindung.wachsender-widerstand.de/