Archiv für April 2012

Kunstbegriffe

Vortragsreihe KUNSTBEGRIFFE

Hochschule für Bildende Künste Dresden, Dresden, 02. Mai – 07. November 2012

Unter der Überschrift „Kunstbegriffe“ widmet sich die Reihe
programmatisch den zentralen Kategorien der Kunst. Ihr Ziel ist es,
Künstlerinnen und Künstler ebenso wie Kuratorinnen und Kunsthistoriker,
Studierende der Kunst sowie ein allgemein interessiertes Publikum
zusammenzubringen, um gemeinsam grundlegende Begriffe und Auffassungen
der Kunst zu vertiefen und in einen globalen Zusammenhang zu befragen.

2. Mai 2012, 19 Uhr
„Kuratieren“
Wolfgang Kemp, Hamburg

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DISPLAY | DISPOSITIV

DISPLAY | DISPOSITIV. ÄSTHETISCHE ORDNUNGEN

Displays formieren das Betrachten neu: Sie vervielfältigen
räumlich-mediale Rahmungen und bringen mehrere Bildfelder in
Konstellation. Dabei geben sie seismographisch Aufschluss über
sichtbare mediale Umbrüche sowie verdeckte Ordnungen von Macht und
Gesellschaft. Als Architekturen des Zeigens in der Konvergenz von
Projektion, Installation und Ausstellung werden Displays nicht nur im
Raum wirksam, sondern gehen in ihrer ästhetischen Anordnung über die
einzelnen Medien hinaus: Das so geschaffene Dispositiv bildet ebenfalls
transmediale und (trans)kulturelle Perspektiven aus. Auf welche Weise
aber verschränken sich solche Displays mit Dispositiven der
Betrachtung, die ihrerseits als apparative Gefüge mediatisierter
Wahrnehmung zu verstehen sind? Diese Fragen werden im Rahmen der
Internationalen Konferenz des DFG-Forschungsprojekts „Reflexionsräume
kinematographischer Ästhetik“ in sechs Sektionen in einer erweiterten
Perspektive von Kunsthistorikern, Medien- und Kulturwissenschaftlern
diskutiert: Die Höhle als primordiales kinematographisches Dispositiv
kommt dabei ebenso in Betracht wie die Stadt als Dispositiv,
Motel-Architekturen und mobile Endgeräte. Den Ausgangs- und
Referenzpunkt bilden immer wieder kinematographische Installationen der
Gegenwartskunst, für die das Zusammenspiel von Display und Dispositiv
in besonderer Weise konstitutiv ist. Denn sie zeigen exemplarisch auf,
wie sich verräumlichte Bewegtbild-Projektionen und ihre multiplen
Screens mit den rahmenden und kulturellen Bedingungen des Ausstellens
verbinden.

Universität zu Köln, 10. – 12. Mai 2012
Anmeldeschluss: 08.05.2012

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Graphische Gesellschaft Berlin

Veranstaltungen Graphische Gesellschaft Berlin

Berlin, 02. Mai – 28. Juni 2012

Die Vorträge im Kupferstichkabinett Berlin am Matthäikirchplatz 8 stehen nicht nur den Mitgliedern, sondern allen Interessierten offen!

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Provenienzforschung in München

Provenienzforschung in München – Einblick in laufende Projekte (II)

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, 09. Mai 2012

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Urbane Konzepte im 20. Jahrhundert

Vorträge „Urbane Konzepte im 20. Jahrhundert“

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, 30. Mai – 18. Juli 2012

Mittwoch, 20. Juni, 18:15 Uhr
Monika Wagner, Hamburg
Soziale Oberflächen. Städtische Räume im 20. Jahrhundert

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Methoden der Intervention

Methoden der Intervention

Symposium des Studienschwerpunkts Design der HFBK

Das Symposium untersucht Formen und Methoden urbaner Interventionen, die auf konkrete gesellschaftliche und räumliche Konflikte reagieren und dazu in den Stadtraum eingreifen.
Was sind die Spannungsfelder, in denen sich der Begriff bewegt und wo liegen seine Grenzen ? Wie greifen bildende Kunst, Design, Architektur, kuratorische Praxis und politischer Aktivismus in
gesellschaftliche Kontexte ein? Auf welcher Ebene können sie wirksam werden? Welche Ambivalenzen entstehen bei diesen Eingriffen? Die Reflexion beginnt bei der Begrifflichkeit, fragt
nach der Wirksamkeit aus verschiedenen Perspektiven und reicht bis zu den Problemen, die bei der Instrumentalisierung durch Politik und Wirtschaft entstehen.

03. Mai 2012 ab 11 Uhr
Ort: HFBK, Hörsaal, Raum 229, Lerchenfeld 2, Hamburg
mit Friedrich von Borries (HFBK Hamburg), Miloš Vec (Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte, Frankfurt), Gerald Raunig (Zürcher Hochschule der Künste), Inga Lemke (Universität Paderborn), Brigitte Franzen (Ludwig Forum für internationale Kunst Aachen), Stefan Rettich (Hochschule Bremen), Michael Sailstorfer (Berlin), Georg Winter (HBK Saar), Joseph Grima (Chefredakteur Domus, Mailand)

Mehr Infos gibt es hier.

artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst

„Restauratoren haben durchaus Fragen an Kunsthistoriker“

Von Ina Herweg und Maren Mittentzwey

Kürzlich rekonstruierte arte die aufwändige und umstrittene Restaurierung der „Heiligen Anna Selbdritt“ von Leonardo da Vinci im Louvre. Wie auch Gemälde benötigen Werke auf Papier eine besondere Zuwendung bei der Restaurierung. Die Papierrestauratorin Gabriele Tschudi erläutert im Gespräch, was es bei der Restaurierung von Arbeiten auf Papier zu beachten gilt, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Restauratoren und Kunsthistorikern am Museum gestaltet und gibt Einblicke in ihren Arbeitsalltag in der Sammlung Prinzhorn.

Lange Nacht der Museen!

Heute! Die 12. Lange Nacht der Museen in Hamburg!

ZEIT online

Wirkung von Kunst
Und die Herzen schlagen höher

von Hanno Rauterberg

Was geht in uns vor, wenn wir Kunst sehen? Eine neue Studie könnte die Museumswelt schwer erschüttern.

Lesestoff

Zum online schmökern laden ein

RIHA Journal – is a peer-reviewed Open Access journal featuring research articles in the history of art and visual culture. A joint project of the 30 member institutes of RIHA – International Association of Research Institutes in the History of Art

Peregrinations - Journal of Medieval Art & Architecture

critica - Zeitschrift für Philosophie und Kunsttheorie

Diesen Monat

Diesen Monat in näherer und weiterer Ferne

Gestern öffnete die Art Cologne zum 46. Mal ihre Tore und kann noch bis zum 22. April 2012 besucht werden.

Zeitgleich findet in Osnabrück zum 25. Mal das European Media Art Festival – 18.-22. April 2012 – statt.

Und am Ende des Monats eröffnet dann in der Hauptstadt die 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst - 27. April-1. Juli 2012.

SENSATION

Das Interesse der Hamburger Choreografin Lucia Glass gilt tanzfernen Disziplinen. Zuletzt setzte sie sich in ihrem Projekt THE SOUND OF IT mit Visualität und Hörbarkeit im Tanz auseinander. Mode liefert die Inspiration für ihr neues Stück SENSATION, in dem es um das Zusammenspiel von Körper und Kleid, Farbe und Falte, Material und Momentum geht.
Gemeinsam mit professionellen Laufstegmodels und internationalen Designern untersucht Lucia Glass spielerisch das performative Potential von Kleidungsstücken und widmet sich den körperlichen Empfindungen, die beim Tragen von unterschiedlichen Stoffen und bestimmten Schnitten entstehen: Wie beeinflusst ein Outfit die Trägerin in ihrer Bewegung? Welchen Einfluss haben wiederum unterschiedliche Bewegungen auf die Choreografie des Kleides?

monopol und DIE ZEIT berichten.

Kampnagel | 19.04. | 20.04. | 21.04. | jeweils 19.30 Uhr | mehr Informationen

Hamburg nach 5

Hamburg nach Fünf: Hamburgs Wasserseite – Architekturen der Stadt am Wasser

jeden dritten Donnerstag im Monat, 18.00 – ca. 21.00 Uhr

Vier Veranstaltungen gehen mit Vorträgen und Führungen im Museum für Hamburgische Geschichte und anschließenden Exkursionen Fragen des Flutschutzes sowie der Raumnutzung und Architektur entlang des Elbufers in Geschichte und Gegenwart nach.

Hier gibt es mehr Informationen über die Veranstaltung des hamburgmuseum.

CALL FOR PAPERS

Essay-Wettbewerb zu Bazon Brock

Hiermit wird ein Wettbewerb ausgelobt, der Bazon Brock als Theoretiker gewidmet ist. Ausgangspunkt für den Wettbewerb ist die Erfahrung, dass Bazon Brock oft über zugespitzte Formulierungen und prägnante Sätze wirkt, provoziert und im Gedächtnis bleibt. Schon durch die ungewöhnliche und ausgefeilte Typografie seiner ästhetischen Theorie wird dem einzelnen Satz eine besondere Bedeutung gegeben. Diese bemerkenswerte Fokussierung eines Theoretikers auf die einzelne Aussage, die selbst oft zwischen präziser Formulierung und unausgearbeiteter Andeutung eines Gedankens changiert, weckt Anklänge literarischer Formen des Philosophierens. Vielleicht ist Brock aber auch ein moderner Vorsokratiker, deren immense Wirkung sich allein Fragmenten verdankt, die immer wieder neu und geistreich interpretiert werden können. Die fruchtbare Rezeption der Vorsokratiker bildet jedenfalls eine Art Vorbild für den Essay-Wettbewerb. Die Aufgabe besteht darin, einen Satz – der als Titel des Essays gewählt werden soll – aus dem Werk Bazon Brocks auszuwählen und in einem kurzen Essay darzustellen, welche dezidiert philosophische oder kulturwissenschaftliche Bedeutungsdimension in ihm angelegt ist. Der Umfang soll zwischen 6000 und 16000 Zeichen sein.
Eine wichtige Absicht des Wettbewerbs besteht darin, den Rang und Charakter des Theoretikers Brock deutlicher werden zu lassen. Die Einbettung des gewählten Satzes in andere Diskurse, philosophische Kontexte oder wissenschaftliche Denktraditionen ist daher durchaus willkommen!

Einsendeschluss ist der 1. August 2012. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb ist, wer bis zum Datum des Einsendeschlusses das 34. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3112

Tischlein deck’dich

„Tischlein deck’dich – Fayncewelten und Tafelkultur“

vom 15. -16.6. 2012 in Schloss Höchstädt a.D. ein, die gemeinsam von der Fachabteilung
Keramikrestaurierung der Bayerischen Verwaltung Staatlicher Schlößer, Gärten und Seen
und der Fachgruppe Kunsthandwerkliche Objekte im Verband der Restauratoren e.V.
vorbereitet wurde.

Die Tagung wird bewußt in Schloss Höchstädt veranstaltet, zum einen, um das 2010
eröffnete Museum Deutscher Fayencen einem größeren Kreis vorzustellen, zum anderen,
weil zu den behandelten Themen Anschauungsmaterial in großer Zahl vor Ort zu sehen ist.
Die Themenvielfalt der Vorträge reicht von Beiträgen, die sich restauratorischen
Problemstellungen widmen, bis zu solchen, die sich der Materie auf kunsthistorisch -
kulturhistorischer Ebene nähern.

Schloss Höchstädt, Höchstädt an der Donau, 15. – 16. Juni 2012
Anmeldeschluss: 06.06.2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3052

Kloetze und Plaetze

Kloetze und Plaetze. Wege zu einem neuen Bewusstsein fuer Grossbauten der 1960er und 1970er Jahre

ZUM THEMA | Bauten und Plätze der 1960er und 1970er Jahre prägen vielerorts unsere Städte oder setzen markante Akzente. Die heute oft als Klötze gescholtenen Großbauten sind in die Jahre gekommen: Sie bedürfen daher der Pflege und ganz besonders der Vermittlung ihrer Qualitäten an die breite Öffentlichkeit. Neben Kunstgeschichte und Denkmalpflege sind Eigentümer und Bürgerschaft dazu aufgerufen, sich mit der abgeschlossenen Architekturepoche zu befassen, Bedeutendes zu bewahren und wo nötig zu reaktivieren. Baukultureller Respekt und Ressourcenschonung sind hier wichtige Schlagworte. Ebenso muss darüber diskutiert werden, von welchen Bauten wir uns trennen wollen.

Die Tagung untersucht die Vielfalt zeittypischer Großbauten und exemplarisch Rathäuser der 1960er und 1970er Jahre: Gerade sie wurden als ambitionierte Orte städtischer Repräsentation und Identifikation geplant, ihre Foyers und zugehörigen Plätze sind oft ausdrücklich als wichtige öffentliche Räume gedacht.

Reutlingen (Baden-Württemberg), 04. – 05. Juni 2012

Anmeldeschluss: 24.05.2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3117

04. Juni
14:30 – 15:00 Uhr
Klötze von innen: Kunst und Ausstattung um 1970
Dr. Claudia Banz | Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg

Herbstkurs Wissenschaftssprache Franzoesisch

Einführung in die Wissenschaftssprache Französisch und in die Forschungspraxis für HistorikerInnen und KunsthistorikerInnen

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (DFK) und das Deutsche Historische Institut in Paris (DHIP) bieten auch 2012 wieder einen gemeinsamen einwöchigen Herbstkurs an:

17.-21. September 2012 in Paris

Bewerbungsschluss: 15. Mai 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3118

artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst

Kunstgeschichte oder Restaurierung? Hintergründe zur Restauratorenausbildung

von Maren Mittentzwey

Restaurieren ist der vermeintliche Traumberuf vieler angehender Kunsthistoriker. Maren Mittentzwey, Staatlich geprüfte Restauratorin, stellt das Berufsbild des Restaurators vor und informiert darüber, was Akademiker bei der Erwägung einer entsprechenden Ausbildung bedenken sollten.

wohnen+/-ausstellen

Das Forschungsfeld wohnen+/-ausstellen in der Kooperation des Instituts für Kunstwissenschaft und Kunstpädagogik der Universität Bremen
mit dem Mariann Steegmann Institut. Kunst & Gender
lädt herzlich ein zu folgenden Veranstaltungen.

Universität Bremen, 24. April – 16. Juli 2012

Tiere als Reflexionsfiguren frühneuzeitlicher Kunst

Nachäffen!
Tiere als Reflexionsfiguren frühneuzeitlicher Kunst

Diskussionsrunde der DoktorandInnen am Institut für Kunstgeschichte der LMU München mit Unterstützung der Fachschaft Kunstgeschichte

München, 23. April – 02. Juli 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3099

Spiel- und Handlungsräume

Spiel- und Handlungsräume

Interdisziplinäre Vortragsreihe im Sommersemester 2012

Prof. Dr. Nike Bätzner, Kunstgeschichte, und
Prof. Karin Schmidt-Ruhland, Spiel- und Lerndesign
laden Künstler, Spieltheoretiker, Kunstwissenschaftler und Designer ein, über verschiedene Aspekte der Verbindung von Kunst < Spiel > Design zu sprechen.

Halle (Saale), 07. Mai – 16. Juli 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3097

Kriegsverbrechen und Tribunale in Literatur, Film und Medien

Am 25. April 2012 findet an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ein studentisches Forschungskolloquium zum Thema „(Post-)Jugoslawien: Kriegsverbrechen und Tribunale in Literatur, Film und Medien“ statt.

Das Kolloquium ist öffentlich und gebührenfrei.

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3094

Lineamenta vs. Portraicture

Lineamenta vs. Portraicture. Architekturdarstellung zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

Wahrnehmung von Architektur unterliegt einer historischen Imprägnierung, die gerade auch die Entwurfsdarstellung miteinschließt.

(Eine Veranstaltung des DFG-Netzwerks „Schnittstelle Bild. Architekturgeschichte und Bildkritik im Dialog 1400-1800″ und des Themenverbundes „Sehen und Verstehen“ der Universität Regensburg)

Regensburg, 28. April 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3086

Talking Eyes

The Research Group „Visual Culture“ of the Graduate Programme „Gender as a Category of Knowledge“ (Humboldt-University of Berlin) announces the Lecture Series „Talking Eyes“ for the summer term 2012.

Berlin, 26. April – 26. Juni 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3089

Verrästelung und Sinnzeugung

Verrästelung und Sinnzeugung in Spätmittelalter und früher Neuzeit

Berlin, 11. – 12. Mai 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3090

Praktikum: Bremen

Praktikum in den Kunstsammlungen Böttcherstraße in Bremen

Die Kunstsammlungen Böttcherstraße (Paula Modersohn-Becker Museum und Museum im Roselius-Haus) haben ab Anfang Juli 2012 Praktikumsplätze zu vergeben.
Anstrebenswert ist ein Vollzeitpraktikum von drei Monaten. Ggf. sind jedoch auch kürzere Zeiträume (von mindestens 8 Wochen) und Halbtagspraktika möglich.
Das Praktikum kann leider nicht vergütet werden.

Weitere Informationen:
http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/stellenmarkt.php?fltFolder2=69&id=6202

monopol fragt:

Was läuft im Fernsehen?

Kunst kommt vom Unvermögen

Kunst kommt vom Unvermögen, z.B. dem der Psychoanalyse

Vortrag von Karl-Josef Pazzini anlässlich der Heftpräsentation von Gert & Uwe Tobias

Der Vortrag dreht sich um das Verhältnis von Kunst und Psychoanalyse, denn Freud verstand die Künstler nicht, die Künstler aber verstanden Freud.
Und weil die Künstler Freud verstanden, konnten Psychoanalytiker die Psychoanalyse verstehen und weiterentwickeln. Kein Zufall: In der Psychoanalyse wie in der Kunst geht es um die Konstruktion von Schnittstellen.

Kunstverein Hamburg, 18. April 2012, 19 Uhr

Weitere Informationen gibt es hier.

Elbphilharmonie News

Wie geht es weiter mit der Elbphilharmonie? Das Hamburger Abendblatt weiß mehr.

monopol fragt:

Was läuft – am Wochenende – im Fernsehen?

Wim Wenders

WIM WENDERS
PLACES, STRANGE AND QUIET

Nachdem Wim Wenders im vergangenen Jahr mit seinem (Oskar nominierten) Film Pina verzauberte, dürfen nun ab Sonntag in der Sammlung Falckenberg Fotografien beguckt|bestaunt|betrachtet werden.
Achtung! Die Sammlung Falckenberg ist nur mit Führung und Anmeldung zu besichtigen!

Fotografien des international renommierten Regisseurs und Künstlers Wim Wenders werden in Kooperation mit Wenders Images Berlin vom 14. April bis 15. August 2012 in der Sammlung Falckenberg / Deichtorhallen in Hamburg-Harburg präsentiert. Für die Ausstellung »Places, strange and quiet« hat Wim Wenders eine faszinierende Auswahl von nahezu 60 großformatigen Bildern zusammengestellt, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals in Deutschland zu sehen sind. Alle ausgestellten Arbeiten sind auf Reisen entstanden und spiegeln die unterschiedlichsten Beobachtungen eines neugierigen und rastlosen Reisenden wider. Wenders’ Route führt uns u.a. in den Amerikanischen Westen, den Deutschen Osten, nach Australien, Südamerika, Südostasien, Armenien, Italien oder Japan und zeigt uns ungewohnte Blicke auf Tokyo, Sao Paulo, Berlin oder Moskau. 



Weitere Informationen gibt es hier.

Warum Mittelalter?

Warum Mittelalter?

Wöchentliche Veranstaltungsreihe am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin im Sommersemester 2012

ZEIT und ORT: 18. April11. Juli 2012, Mittwochs, 18-20 Uhr; Koserstraße 20, 14195 Berlin

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3078

CALL FOR PAPERS

All-Over | Magazin für Kunst und Ästhetik Nr. 3

ALL-OVER ist ein unabhängiges und nichtkommerzielles Onlinemagazin im Diskursfeld von Kunst und Ästhetik. In Form von Essays, Ausstellungsbesprechungen, Interviews und Buchrezensionen verbindet die halbjährlich erscheinende Publikation verschiedene Beiträge aus den Disziplinen Kunstgeschichte, Bild- und Medienwissenschaften, Ästhetik und Philosophie. Ziel ist eine kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit bildender Kunst und ästhetischer Theorie.
ALL-OVER bietet jungen WissenschaftlerInnen und insbesondere fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit, Textbeiträge zu publizieren, die im Sinne der Open-Access-Bewegung einer breiten Leserschaft kostenlos zugänglich gemacht werden. Das Magazin ist im Volltext sowohl online als auch als PDF-Download verfügbar. Alle publizierten Ausgaben und Beiträge sind zudem im Archiv abrufbar.

Eingabeschluss: 01. Juli 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3063
http://allover-magazin.com/?page_id=125

Design der Zukunft

Design der Zukunft

Symposium an der DHBW Ravensburg

Samstag, 02. – Sonntag, 03. Juni 2012

Veranstalter: Duale Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Studiengang Mediendesign

Eintritt: kostenfrei, alle Veranstaltungsteile sind öffentlich.

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3065

Kunstgeschichte in den besetzten Gebieten 1939 –1945

Kunstgeschichte in den besetzten Gebieten 1939 –1945

Internationale Tagung 27. – 29. April 2012, veranstaltet vom GWZO Leipzig und dem Fachgebiet Kunstgeschichte der TU Berlin

Reflektiert die deutsche Kunstgeschichte ihre Stellung im „Dritten Reich“, tut sie dies vornehmlich aus deutscher Perspektive, indem sie die Übernahme von Lehrstühlen und Ämtern, die Gründung neuer Institute und die Aktionen des organisierten Kunstraubs ins Zentrum der Diskussion rückt. Die Tagung möchte diesen Blickwinkel erweitern und unter transnationalen Gesichtspunkten die Rolle des Faches während des Zweiten Weltkriegs in den Ländern, die von deutschen Truppen besetzt waren, analysieren.
Unter Berücksichtigung der jeweiligen kulturpolitischen Rahmenbedingungen wird vergleichend nach Diskursen und Forschungsstrategien sowie den Folgen für die praktische Tätigkeit an Museen, in der Denkmalpflege und im „Kunstschutz“ gefragt. Welche Prozesse der Umstrukturierung, Neuorientierung, Anpassung oder Auflösung waren in den verschiedenen Ländern zu beobachten? Welche Wissenschaftler und fachwissenschaftliche Positionen konnten sich an öffentlichen Kultureinrichtungen etablieren? Welche Handlungsmuster und Netzwerke sind dabei zu erkennen? Und nicht zuletzt: Wie wirkten Okkupationen und Annexionen auf die reichsdeutsche Kunstgeschichte zurück?

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3059

Schnittstellen | Die Gegenwart des Abwesenden

Symposium: „Schnittstellen | Die Gegenwart des Abwesenden“

Hamburg, 27. – 28. April 2012

In einer technisierten Alltagswelt erscheint es nicht außergewöhnlich, dass entfernte, vergangene oder flüchtige Ereignisse festgehalten werden und in unsere Gegenwart gelangen können. Im Mittelpunkt der interdisziplinären Tagung stehen Objekte und Medien, die bei Prozessen der Rekonstruktion oder Repräsentation als »Schnittstellen« zwischen Heute und Gestern, zwischen Gegenwärtigem und Abwesendem fungieren.
Der Begriff der »Schnittstelle« ist vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Kontexten verbreitet und bezeichnet eine nach bestimmten Regeln konzipierte Grenzfläche, beispielsweise ein »Interface« zwischen Mensch und Maschine. Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive können auch andere Phänomene als Schnittstellen beschrieben werden, die Verschiedenartiges und Entferntes zusammenbringen, Distanzen und Brüche überbrücken und Verbindungen herstellen. Welche Bedingungen und Zuschreibungen sind hierfür die Voraussetzung? Welchen kulturellen Konventionen und Regeln unterliegt die scheinbar selbstverständliche Gegenwart des Abwesenden?

Ort: Warburg-Haus, Heilwigstr. 116, 20249 Hamburg

Mehr Informationen und Anmeldung zur Tagung:
http://www.ils-s.de/tagungen/2012/index.html

Honorarkraft: Duisburg

Das Lehmbruck Museum Duisburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Honorarkraft für die Abteilungen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

Weitere Informationen gibt es hier!

„Ästhetik der Materialität“

Vorlesungsreihe „Ästhetik der Materialität“

Karlsruhe, 25. April – 11. Juli 2012

Die Vortragsreihe „Ästhetik der Materialität“ strebt an, die natürlich-künstliche (Um)Welt des Menschen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dabei berücksichtigt sie sowohl die mehrsensuellen Wahrnehmungsweisen von Materialität, die gerade auch das Taktile, aber auch Geruch und Geschmack umfassen, als auch die verschiedenen Gestaltungs- und Verarbeitungsdimensionen. Sie fragt damit sowohl trans- als auch interdisziplinär nach den kulturellen, sozialen und technologischen Dimensionen materieller wie immaterieller Substanzen, die die Lebenswelt des Menschen konstituieren und beeinflussen: Was ist Materie und Material aus physikalisch-technischer-gestalterischer Sicht? Welche Rolle spielen sie in der praktischen Realität des Alltags, in der Ökonomie- und Technikhistorie sowie den Künsten? Wie beeinflussen sie konkret unser Leben und unser Verhältnis zur Um- und Mitwelt?

13. Juni Prof. Dr. Monika Wagner (Universität Hamburg): Staub. Vom Sichtbarmachen der Zeit

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3068

Reminder

Triumph der Bilder. Schönheit und Harmonie: Ein Versprechen

Bilder sind mächtig. Sie formen und prägen unsere Wahrnehmung. Das Bild vom Kniefall Willy Brandts hat sich als Ikone in das kollektive Bewusstsein eingeschrieben. Die Reihe Triumph der Bilder diskutiert aus kunsthistorischer und mediengeschichtlicher Perspektive die Entwicklung politischer Ikonographie: Mit welchen Formaten und Techniken lässt sich „Freiheit“ erfassen, und wie sehen „Gerechtigkeit“, „Gleichheit“ oder „Europa“ aus?

Prof. Dr. Martin Warnke und Prof. Dr. Bernd Sösemann, moderiert von Frauke Hamann

Wo? Im Bucerius Kunstforum
Wann? 17. April 2012, 20:00 – 22:00 Uhr

!Letzter Termin der Veranstaltungsreihe!

Weitere Informationen:
http://www.buceriuskunstforum.de/veranstaltungen/triumph-der-bilder-2/?cHash=f60aaf30c096c0a2059637bfb18e6c07

monopol fragt:

Was läuft im Fernsehen?

artefakt – Zeitschrift für junge Kunstgeschichte und Kunst

Lernst Du noch oder spielst Du schon?

von Caroline Marié

Schon Schiller erkannte das Spiel als grundlegende Antriebskraft des Menschen. Durch die Möglichkeiten des Web 2.0 werden Spiele derzeit immer öfter zur Lösung von Aufgabenstellungen herangezogen. Das Online-Spiel Artigo macht sich diese Vorgehensweise zu Eigen und bittet die Netzgemeinde um spielerische Mithilfe bei der Verschlagwortung der Bilddatenbank Artemis. Grund genug, die aktuellen Versionen zu testen und mit Professor Hubertus Kohle, dem Initiator des Projekts, zu sprechen.

Hamburger Kunsthalle

Podiumsdiskussion zu Paul Wunderlich. Das frühe lithographische Werk

12. April 2012, 19 Uhr, vor dem Kupferstichkabinett

Anlass der Paul Wunderlich-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle ist die Schenkung eines großen Bestands an Lithographien durch den Berliner Kunsthändler Dieter Brusberg. Zu der Podiumsdiskussion ist er zu Gast und diskutiert mit Prof. Dr. Hubertus Gaßner und Prof. Dr. Jens Christian Jensen, ehemaliger Direktor der Kunsthalle Kiel, das Werk Paul Wunderlichs.

Teilnahme: 3 € (zzgl. Eintritt – entfällt für Kunstgeschichtsstudierende!)

Kunst im interreligiösen Dialog – Der Brunnen als Ort in Kunst, Kultur und Religion

19. April 2012, 19 Uhr, Rotunde

Die Veranstaltungsreihe Kunst im interreligiösen Dialog wird mit der Betrachtung von Brunnen als Ort in Kunst, Kultur und Religion fortgesetzt. In ihrer vielfältigen motivischen und symbolischen Verwendung und in ihrer realen Beschaffenheit gehen viele Brunnen weit über ihre ursprüngliche Funktion des Wasserspendens hinaus. In den heiligen Schriften sind Brunnen Orte der Begegnung, die oftmals folgenreich sind, wie die Geschichte von Rebekka und Isaak, die an einer Quelle, einem Brunnen, beginnt. Nicht wegzudenken ist der Brunnen aus den Gärten der islamischen Kultur- und Religionskreise; von dort ist er vermutlich in die christlichen Kreuzgänge übernommen worden. Und nicht zuletzt spendet das Wasser, geschöpft am Brunnen, Pflanzen, Tieren und Menschen neue Lebenskraft. Betrachtet wird unter anderem das Gemälde Bathseba am Brunnen (1552) von Paris Bordone (siehe Bild).

ReferentInnen: Dr. Veronika Schlör, Özlem Nas, Dr. Michael Studemund-Halévy. Moderation: Marion Koch, M.A.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen statt. Diese Veranstaltung findet zudem in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg statt.

Kunstkritik Labor

Kunstkritik Labor

Düsseldorf, 01. – 23. Juni 2012

01. – 02. Juni & 22. – 23. Juni 2012 in KAI 10| Raum für Kunst

Ethik der Kunstkritik
Gibt es ethische Grundsätze für die Kunstkritik?
Wenn ja, welche sind das?
Welche Wert- und Entscheidungskriterien können daraus abgeleitet werden?

Anmeldeschluss: 22. April 2012

Weitere Informationen gibt es hier.

ZEIT online

Urban Gardening – Die Dschungelkönigin

von Lara Fritzsche

Tita Giese bepflanzt deutsche Großstädte mit Bambus, Yuccas und Rhabarber – gegen allerlei Widerstände.

NippleJesus von Nick Hornby

Gute Kunst will bewacht sein, vor allem wenn sie so skandalträchtig ist wie die pornographische Darstellung des zentralen christlichen Motivs. »NippleJesus« heißt das Kunstwerk, das David, ehemaliger Rausschmeißer eines Clubs, bewachen soll. Es ist mit Abstand betrachtet eine ganz normale Abbildung eines Kruzifixes – aus der Nähe eine Collage, zusammengesetzt aus Brustwarzen, herausgeschnitten aus Pornoheften. Für David ein schmutziger Job. Nach einer persönlichen Begegnung mit der Künstlerin verteidigt er ihr skandalöses Kunstwerk. Er wird zu dessen Anwalt, sowohl gegen das Urteil seiner Frau, wie auch gegen die Hetzkampagne von Politik, Medien und religiösen Fundamentalisten. David sieht seine Aufgabe darin, das Kunstwerk vor seinen Angreifern zu schützen und die Betrachter vor näherem Hinsehen zu bewahren. Unwissend ist er jedoch dem vernichtenden Konzept der Künstlerin ausgeliefert, dem auch das Kunstwerk zum Opfer fallen wird…

»NippleJesus« ist eine Geschichte über Kunst und Kommunikation – über Auf- und Absicht, das Verstehen von Kunst und den subjektiven Blick, den wir pflegen müssen.

Eine Koproduktion des Deutschen Schauspielhauses Hamburg/Junges Schauspielhaus und den Deichtorhallen Hamburg.

Wo? In den Räumen der Georg-Baselitz-Ausstellung in der nördlichen Deichtorhalle.
Wann? 13. April 2012 | 10. Mai 2012 |15. Mai 2012 | jeweils 19 Uhr
Wie? Empfehlenswert!

Weitere Informationen

The Burlington Magazine Online Index

The Mellon funded Centenary Project of the Burlington Magazine Index (1903-2002) is now completed and online.
The index is free to access (subject to free registration – Institutions can be linked to the Index through their IP adress) and contains not only a complete index of all articles but also an index of all illustrations contained in the Burlington Magazine 1903-2002.
It is possible to browse as well as search the Index, which contains lists of artists, collectors, museums, patrons, buildings dealers and commercial galleries.
The index facilitates access to the Burlington Magazine not only as a work of reference but also as an important primary source for the study of the art market, art criticism and art scholarship. It fosters a new exploration of the Burlington Magazine as subject of study too.

Viel Vergnügen beim Schmökern!

Tapezierte Interieur-Anordnungen

Tapezierte Interieur-Anordnungen. Narrative des Wohnsubjekts um 1800

Internationaler Workshop an der Universität Bremen
04.–05. Mai 2012

Der Workshop legt den inhaltlichen Schwerpunkt auf die Schnittstelle des Beziehungsgeflechts zwischen Tapete, BewohnerInnen-Subjekt und Wohnraum. Untersucht werden Didaktiken und Narrative von Tapeten-Interieurs um 1800 sowie Fragen ihrer geschlechtlichen und/oder kulturellen Kodierung im Raumgefüge. Zur Diskussion stehen die implizite Wirkmächtigkeit von Geschmackstrends sowie Geschlechter- und Körperdiskursen auf Bildtapeten-Ensembles. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Interdependenz von Reisetopoi und Gender-Diskursen im Medium Wanddekor, das auf sehr komplexe Weise die großen Themen Reise, Bildung und (Erfahrung von) Körperlichkeit oder Bewegung in das scheinbar private Wohnhaus transponiert. Im Austausch mit verschiedenen Fachrichtungen und Disziplinen soll erörtert werden, auf welche Art und Weise Bildtapeten erzählen oder Bild-Räumlichkeit erzeugen und inwiefern in der Interaktion mit den betrachtenden Subjekten kulturelle Verhaltenscodes produziert und gegebenenfalls (bewohn- oder bereisbare) Wissensräume konstruiert werden.

Anmeldeschluss: 27.04.2012

Das Programm gibt es hier.

Intermedialität von Bild und Musik.

Intermedialität von Bild und Musik

Symposium des Instituts für Kunstgeschichte und des Instituts für Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität

Mainz, 26. – 28. April 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3032

Junge Freunde der Kunsthalle

Media meets Alte Meister
Donnerstag, 12. April 2012
mit Djenna Wehenpohl
19:00 Uhr – 20:00 Uhr, Hamburger Kunsthalle
3 € (für Studenten mit gültigem Ausweis und Mitglieder der Freunde der Kunsthalle ist der Eintritt inklusive)
Weitere Informationen.
Anmeldung nicht erforderlich.

Erforderlich ist allerdings eine Anmeldung für den Tagestrip zur Berlinischen Galerie und 7. Berlin Biennale am 5. Mai!

Kunsthalle Bremen

Zur Zeit in der Kunsthalle Bremen

Dürer-Zeit: Die Geschichte der Dürer Sammlung in der Kunsthalle Bremen

bis 13. Mai 2012

Bis zum Zweiten Weltkrieg besaß das Kupferstichkabinett der Kunsthalle Bremen eine der bedeutendsten Sammlungen von Zeichnungen und Wasserfarbenblättern Albrecht Dürers (1471-1528). Erstmals rekonstruiert die Kunsthalle die ursprüngliche Sammlung und präsentiert rund fünfzig zum Teil erhaltene, zum Teil verschollene, aber gut dokumentierte Werke in einer großen Ausstellung im Kupferstichkabinett.

TanzKunst: Von der klassischen Ballerina zum Lichtballett

bis 28. Mai 2012

Der Tanz wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein bevorzugtes Thema der bildenden Kunst. Ausgehend von der Metropole Paris erfasste die Tanzbegeisterung ganz Europa: Als Inbegriff von Modernität faszinierte der Tanz die Künstler und forderte sie heraus, Bewegung sichtbar zu machen. Das vielfältige Spektrum der Tänze inspirierte Künstler wie Edgar Degas, Auguste Rodin, August Macke und Max Beckmann.
Aber wie veranschaulichen die Künstler die flüchtige Aktion der Tanzenden im Raum? Wie übersetzen sie Rhythmus und Dynamik? Um 1900 waren es vor allem spannungsvolle Kompositionen, schneller Strich und exaltierte Posen, mit denen sie in statischen Medien Bewegung suggerierten. Der Zero-Künstler Günther Uecker versetzte dagegen seine Skulptur New York Dancer III tatsächlich in heftige Rotation, während bei Otto Pienes Lichtballett wenig später immaterielle Lichter und Schatten tanzen.

Bernhard Johannes Blume: Die Brett-Bilder

bis 28. Mai 2012

In den 1980er Jahren fertigte Bernhard Johannes Blume (1937-2011) aus alten Billig-Möbeln, im Stil kleinbürgerlicher Wohnzimmerkultur, eine Anzahl von Brett-Bildern an, deren Pseudo-Furnier er mit philosophischen Begriffen versah. Das Zusammenspiel von Text und Bild-Struktur verrät sinnfällig Blumes ironisch-poetischen, wie humorvollen Umgang mit dem metaphysisch-religiösen Erbe des Abendlandes.
Das Konvolut der Brett-Bilder wurde der Kunsthalle Bremen noch kurz vor dem Tod von Bernhard Johannes Blume geschenkt – und wird zum ersten Mal in seinem noch verbliebenen Umfang gezeigt.

Sprechende Bilder

Vom 10. – 13. April 2012 präsentiert das Literaturhaus „Sprechende Bilder – Die Hamburger Graphic Novel Tage“.
Der Comic hat die Kinderstube hinter sich gelassen – und das nicht nur, weil er jetzt endlich ins Literaturhaus einzieht. Da war er schon des Öfteren einmal, aber noch nie so erwachsen, so stark, mit so viel Qualität und noch nie in dieser Form: An vier aufeinander folgenden Abenden werden die Hamburger Graphic Novel Tage jeweils einen internationalen und einen deutschen Comicstar miteinander ins Gespräch bringen, moderiert von zwei der renommiertesten Comic-Kenner im deutschen Sprachraum, Christian Gasser und Andreas Platthaus.

Hier gibt es das Programm.

Volontariat: Wolfsburg

Das Kunstmuseum Wolfsburg sucht zur Verstärkung seines Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Wissenschaftliche/n Volontär/in.

Zu den Aufgaben wird insbesondere die Mitwirkung bei der Vorbereitung von Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst sowie die wissenschaftliche Recherche und Katalogbetreuung gehören.

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/2998

Perspektiven der Bildforschung

Perspektiven der Bildforschung

Vortragsreihe, Berlin, April – Juli 2012

In Berlin und Potsdam hat sich eine große Zahl von Forschungsprojekten
etabliert, die sich explizit und auch disziplinenübergreifend der
Erforschung von Bildern widmen. Zusammengenommen ergeben sie ein
Spektrum von Perspektiven, welche von den Künsten bis zu den
Wissenschaften, von der Ästhetik bis zur Epistemologie, von
Kulturtechniken und Symbolisierungsformen bis zu technischen
Bildgebungsverfahren und Sichtbarmachungsstrategien reichen. Diese
hohe Verdichtung soll zum Anlass genommen werden, sowohl aktuelle
Forschungen und Positionen einer größeren Öffentlichkeit zu
präsentieren als auch die einzelnen Projekte und Perspektiven in der
Region in ein gemeinsames Gespräch zu bringen. Im Sommersemester 2012
laden deshalb die Kolleg-Forschergruppen Bildakt und Verkörperung und
BildEvidenz, die Forschungsgruppe Das Technische Bild sowie die
Graduiertenkollegs Sichtbarkeit und Sichtbarmachung,
Schriftbildlichkeit und Das Wissen der Künste zu einer Vortragsreihe
in den Hamburger Bahnhof ein, die eine Plattform für gemeinsame
Debatten bieten soll.

Die Vorträge finden jeweils mittwochs, um 19:00 Uhr im Hamburger
Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst statt.

Die Termine der Vortragrsreihe gibt es hier.

Summer School: Visuality and materiality

Summer School: Visuality and materiality

29. Juli – 4. August 2012, Heidelberg

The way images and objects spread across geographical and cultural boundaries is the subject of a summer school organised by Heidelberg University’s Cluster of Excellence „Asia and Europe in a Global Context“ in late July. Advanced students and doctoral candidates from the humanities and social sciences will be given the opportunity to discuss topical research issues in this field with academics from Germany, Canada, India, and the United States.

Anmeldeschluss: 15. April 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3039

Ästhetiken des fremden Heiligen

Ästhetiken des fremden Heiligen in Mittelalter und Früher Neuzeit

Workshop im Rahmen der DFG-Forschergruppe 1703 „Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst“, 21. April 2012

Freie Universität Berlin, Kunsthistorisches Institut,
Anmeldeschluss: 19. April 2012

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/3025

Pingo ergo sum

Pingo ergo sum — Das Bild fällt aus dem Hirn

Vortragsreihe in Rostock

Das Parallel in Deutschland und Österreich gezeigte
Ausstellungsprojekt Pingo ergo sum — Das Bild fällt aus dem Hirn
ist von dem Künstler Adi Hoesle konzipiert und organisiert worden.
Hoesles Interesse gilt dem Ursprung kreativer Energien, die dort
gemessen werden, wo sie entstehen — im Gehirn, um ohne manuelle
Einwirkung auf einem Träger zu abgebildet zu werden — dem screen.
Entsprechend erscheinen im Museum in Echtzeit die Bilder, die von
anwesenden Besuchern wie zugeschalteten Künstlern, wie Neo Rauch,
Thomas Ruff, Katharina Grosse u.a. „gedacht“ sind. Brain Painting
nennt der Künstler die bildliche Darstellung, die sich vom Geschick
der Hände emanzipiert und Ausdruck einer zerebralen Aktivität wird.
Sie kann überall zugleich und zeitgleich mit ihrer Entstehung
wiedergegeben werden. Das Atelier des dritten Jahrtausends verlagert
sich damit in den Kopf, das Museum als Ausstellungsinstitution könnte
durch vielfältige Orte abgelöst werden. Es eröffnet sich ein
Fragenkosmos, der sowohl medizinische, wie soziokulturelle und
künstlerische Aspekte beinhaltet. Wo fängt Kreativität an? Wo
beginnt der Schaffensprozess? Lässt sich dieser abbilden, ohne dass
sich etwas materialisiert? Diesen und weiteren Aspekten wird in einer
interdisziplinären Vortragsreihe nachgegangen. Mediziner,
Psychologen, IT-Spezialisten, Philosophen und Kunsttheoretiker
beschäftigen sich mit der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und
Kunst sowie ihren Wirkungsmechanismen.

Alle Termine der Vortragsreihe gibt es hier.

Praktikum: Berlin

Das Haus der Kulturen der Welt – ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH – ist ein kosmopolitischer Ort für zeitgenössische Künste und zugleich ein Forum für aktuelle Entwicklungen und Diskussionen. In der ehemaligen Kongresshalle am Kanzleramt präsentiert es künstlerische Produktionen aus aller Welt. Bildende und darstellende Künste, Musik, Literatur, Film, wissenschaftliche Diskurse und digitale Medien werden hier zu einem einzigartigen interdisziplinären Programm verknüpft.

Vom 01. Mai 2012 bis zum 31. August 2012 wird ein/e Praktikan/tin für das Projekt „Aufbruch in das Anthropozän“ im Haus der Kulturen der Welt gesucht.
Das Praktikum findet in der Projektvorbereitungs- und Entwicklungsphase von „Aufbruch ins Anthropozän – Konzeption eines Großprojekts an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Technologie 2012–2014“ statt.

Bewerbungsfrist/Zeitraum: 13. April 2012 – vergütet!

Weitere Informationen:
http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/stellenmarkt.php?fltFolder2=69&id=6197

Praktikum: Bonn

PraktikantIn für Kunst- und Kulturmanagement gesucht!

KUNST RAUM KONZEPTE Dirk Monreal sucht ab dem 7.05.2012 einen/eine ProjektpraktikantIn für einen Zeitraum von 4-6 Monaten mit Option auf Verlängerung. Kernarbeitszeiten: Dienstag bis Freitag 9.00 -16.00 Uhr. Vergütung: 250,00 € zzgl. Fahrtkosten.

Sie interessieren sich für die Verknüpfung von Kunst und Wirtschaft? Dann nutzen Sie die Chance und lernen Sie die Arbeitsweise einer Agentur für Kunstberatung kennen. Ein mind. 4-monatiges Praktikum bietet Ihnen Gelegenheit für grundlegende Einblicke in unsere Arbeitsweise und Projektarbeit.
Sie werden während dieser Zeit in die laufenden Projekte integriert, unterstützen uns bei der Realisation und können eigenverantwortlich Teilbereiche übernehmen. Dazu gehören zum Beispiel zielgerichtete Recherchen zu Projekten und Künstlern, Akquise, Pflege der Datenbank und Projektorganisation einzelner Teilbereiche.

Bewerbungsfrist/Zeitraum: 20. April 2012

Weitere Informationen:
http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/stellenmarkt.php?fltFolder2=69&id=6195

Praktikum: Hamburg

Praktikum im Auktionshaus Christie’s

Die Firma Christie’s – das weltweit führende Auktionshaus – sucht für die Hamburger Repräsentanz Studentinnen / Studenten aus den geisteswissenschaftlichen Studiengängen sowie Jura und BWL für

Praktika ab 2. Mai 2012 !
Dauer: ca. 6-8 Wochen oder nach Absprache
Bewerbungsfrist/Zeitraum: ab sofort

Weitere Informationen:
http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/stellenmarkt.php?fltFolder2=69&id=5089

KUNSTZEITUNG

Die KUNSTZEITUNG im April!

Die Titelstory: John Cage, der Guru der Künstler.

Kostenlos und in rund 1700 Museen, Kunsthallen, Kunstvereine, Galerien, Hochschulen, Hotels, Buchhandlungen, Bibliotheken, Firmen und Institutionen vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu finden.
In Hamburg zum Beispiel in der Galerie der Gegenwart, der Kunsthalle oder dem Museum für Kunst und Gewerbe!

monopol fragt:

Was läuft im Fernsehen?

Exkursions News

Berlin Exkursion – anlässlich des Gerhard Richter Seminars

Frau Dr. Harriet Häußler ist kurzfristig für Frau Prof. Gelshorn eingesprungen.
Alle Studenten/Innen, die am Gerhard Richter-Seminar teilnehmen möchten, sollen sich vorab bitte per Email bei ihr anmelden: h.haeussler@upstairs-berlin.com
Der erste Termin findet in Berlin statt!
Mittwoch, 11. April um 10 Uhr vor der ALTEN Nationalgalerie auf der Museumsinsel.
Danach geht es in die NEUE Nationalgalerie am Potsdamer Platz.

documenta (13) Exkursion – Diese wird trotz der ausgefallenen Lehrveranstaltungen von Frau Gelshorn stattfinden.

ZEIT online

Deutsche Geschichte – Hitlers Groß-Hamburg

von Hauke Friedrichs

Vor 75 Jahren machten die Nazis Hamburg zur Metropole. In der Hansestadt erinnert man sich ungern daran, wem Hamburg seine heutige Größe verdankt.