Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste

Bewahren der DDR-Alltagskultur aus Plaste

FH Köln, Glaskasten, 16. April 2012

Zahlreiche Dinge der DDR Alltagskultur finden sich heute in musealen Sammlungen wieder. Einst als Konsumgüter hergestellt, tragen sie heute die Bedeutung von materiellen Sachzeugen eines abgeschlossenen Kultur- und Wirtschaftszeitraums. Als solche müssen sie nicht nur mit Kontextinformationen angereichert werden, es stellen sich auch Fragen nach den Möglichkeiten ihrer langfristigen Erhaltung. Haben Planwirtschaft und Rohstoffmangel zu einer besonders augesprägten Plastkultur geführt? Beeinflussten sozialistische Ideen die Formgestaltung der Produkte? Wie lassen sich Gegenstände aus der Massenfertigung datieren? Gab es besondere Rezepturen oder Verarbeitungstechniken, die relevant für die Materialerhaltung sind?

Weitere Informationen:
http://arthist.net/archive/2960