Peripatetisches Sehen in den Bildkulturen der Vormoderne

eikones NFS Bildkritik, Rheinsprung 11, 4051 Basel,
23. – 24.02.2012

Ziel der Veranstaltung ist es, theoretische Zugänge zum Phänomen des peripatetischen Sehens zu erkunden und Perspektiven für seine weitere Erforschung zu entwickeln. Die Auswahl der behandelten Fallbeispiele soll eine Konfrontation zwischen verschiedenen Gattungen und Epochen ermöglichen. Speziell für die Kunst der Renaissance und des Barocks wird es darum gehen, die Normativität des perspektivischen Einzelbildes einer kritischen Revision zu unterziehen. In der Zusammenschau frühneuzeitlicher mit mittelalterlichen Konfigurationen östlicher wie westlicher Provenienz soll die transhistorische ebenso wie die transkulturelle Universalität des peripatetischen Sehens deutlich werden. Auf diese Weise sollen sich Ansatzpunkte ergeben, um nach epochen-, kultur- oder gattungsspezifischen Ausformungen «wandernder Augen» in den Bildkulturen der Vormoderne zu fragen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/2571