Radikal ambivalent. Engagement und Verantwortung in der visuellen Produktion heute

Tagung an der Zürcher Hochschule der Künste,
1. und 2. Dezember 2011

… Die Kunstkritik erhob die Uneindeutigkeit in den letzten Jahren gar zum Qualitätsmerkmal gehaltvoller Kunst schlechthin. In zahlreichen postmodernen Kultur- und Gesellschaftstheorien ist die Ambivalenz ein grundlegendes, wenn auch nicht explizites Strukturmerkmal. Das parallele Auftreten des Topos in künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen belegt dessen Bedeutung als Grundzug gesellschaftlicher Realität. Die fehlenden Analysen dazu zeugen von der Schwierigkeit, die komplexen Zusammenhänge zu deuten.
Die interdisziplinäre Tagung mit TeilnehmerInnen aus den Bereichen der Kunst, Kultur und Gesellschaftstheorie sowie der Kunstwissenschaft rückt dieses bis anhin kaum diskutierte Phänomen ins Zentrum und befragt es nach seinen Mechanismen und gesellschaftlichen Funktionen. …

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http://arthist.net/archive/2253