Archiv für September 2011

Wiss. Volontariat Wenzel Hablik Museum, Itzehoe

Itzehoe, Schleswig-Holstein, 01.02.2012
Bewerbungsschluss: 22.10.2011

Zum 01.02.2012 ist die Stelle eines wissenschaftliche Volontärs / einer wissenschaftlichen Volontärin zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Vergütung: 1100,- € / Monat

Der/die Volontär/in wird von Beginn an in alle museumsrelevanten Aufgabenbereiche integriert und erhält auf diese Weise eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1902

Dürer, Holbein and the Art of the Northern Renaissance

Edinburgh,
Scottish National Gallery & The Queen’s Gallery,
October 6, 2011

This summer, Edinburgh is hosting two exhibitions on Dürer and his contemporaries: Dürer’s Fame and The Northern Renaissance: Dürer to Holbein, offering a unique opportunity to explore the rich holdings of the National Galleries of Scotland and the Royal Collection.

To complement these exhibitions, our joint-organised symposium will explore Northern Renaissance art in context. The talks will focus on Albrecht Dürer – his work, impact and fame – and his German, French and Netherlandish contemporaries. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1949

Anne L. Poulet Curatorial Fellowship 2012-14 (New York)

The Frick Collection
Bewerbungsschluss: 20.01.2012

… Applicants must be within the final two years of completing their dissertations. The Fellow will receive a stipend of $35,000 per year plus benefits and a travel allowance. The term will begin in September 2012 and conclude in August 2014.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1941

Freunde der Kunsthalle

BAUVISITE Die Schanze – von Industriehöfen im Arbeiterviertel zu In-Locations in der Ausgehmeile
LEITUNG Dr. Anne Mahn
TERMIN 16. Oktober 2011, 13 bis 17 Uhr (inkl. einer Erfrischungspause)
ORT Schanzenviertel
KOSTEN 22 €, ermäßigt 17 €, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 5 €

Wasserturm, Rote Flora, ritualisierte Randale – wenn es kracht, dann meistens in der Schanze. In kaum einem anderen Viertel hat sich die gentrification so deutlich und so heftig gezeigt wie hier. Das war schon immer so – zumindest ein bisschen, wie wir auf unserem Rundgang entdecken werden. …

Weitere Informationen und Anmeldung:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=197

Freunde der Kunsthalle

FÜHRUNG Die ungewöhnliche Sammlung des Hausmeisters Wilhelm Werner
LEITUNG Dagmar Lott-Reschke
TERMIN Donnerstag, 13. Oktober, 19 bis 20 Uhr
ORT Hamburger Kunsthalle
KOSTENBEITRAG 9 Euro, ermäßigt 7 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt)

An der Kunsthalle gab es zu Nazizeiten einen Hausmeister, der eine große Liebe zur Kunst und eine große Nähe zu den Künstlern entwickelt und eine stolze Sammlung zusammengetragen hat. Über 500 Werke hat Wilhelm Werner im Laufe seiner fast 40-jährigen Dienstzeit gesammelt – und dabei auch Zivilcourage bewiesen: Im Sommer 1937 rettete er die Werke der jüdischen Künstlerin Anita Rée, die sich schon 1933 das Leben genommen hatte, vor der Beschlagnahmung durch die Nazis – er versteckte die Bilder, sehr mutig und sehr riskant, kurzerhand in seiner Dienstwohnung in der Hamburger Kunsthalle. Mutig löschte er mit seinem Kollegen auch die Brandbomben während des Krieges und sorgte damit dafür, dass die Kunsthalle vergleichsweise glimpflich davongekommen ist. …

Weitere Informationen und Anmeldung:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=196

Vortrag: Die Zukunft der Historischen Museen Hamburgs

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 18 Uhr
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

1999, 2008, 2010, 2011 markieren Zäsuren in einem Veränderungsprozess, der die Historischen Museen in Rechtsform und Organisation inhaltlich und strukturell zu „zeitgemäßen“ Institutionen machen und sie „fit für die Zukunft“ aufstellen sollte. In welchem Umfang die Veränderungen der letzten Jahre tatsächlich dazu beigetragen haben, dass die Museen ihren kulturellen und gesellschaftlichen Aufgaben nunmehr erfolgreicher nachkommen können – diese Frage steht im Mittelpunkt des Vortrages von Prof. Dr. Lisa Kosok.

Weitere Informationen:

http://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=5991

Vortrag: Ein neues Bildverständnis. Vom Kultobjekt zum Abbild der Wirklichkeit

Bucerius Kunst Forum
Montag, 10. Oktober 2011, 20 Uhr
Dr. Michael Philipp, Kurator der Ausstellung (Die Erfindung des Bildes. Frühe italienische Meister bis Botticelli.)

Mit der Diesseitsbejahung der Renaissance nahm das Interesse der Maler an der Wiedergabe der Realität zu. Bilder waren nicht mehr nur Objekte im Dienst der religiösen Verehrung, sondern wurden mehr und mehr als Ausdruck der künstlerischen Virtuosität und Gelehrsamkeit geschätzt. Der Vortrag widmet sich dieser fundamentalen Änderung des Bildverständnisses seit dem Ende des 13. Jahrhunderts.

Weitere Informationen:

http://www.buceriuskunstforum.de/h/index.php?id=581

Materialdiskussion in historischer Perspektive

Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden,
Bergstraße 64,
01069 Dresden,
07. – 08.10.2011

… Für diese Konferenz wird nach den Bedeutungszuschreibungen für Baumaterial in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert gefragt, insbesondere nach Überhöhungen etwa mittels Mythisierung oder Anbindung an Traditionen, aber auch nach Dekonstruktionen von Material-Sinn.

http://arthist.net/archive/1943

Entwicklungsperspektiven für Kunsthochschulen

Aula der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
Johannes-Selenka-Platz 1,
38118 Braunschweig,
09. – 11.11.2011

Vom 9. bis 11. November 2011 findet in der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) die Tagung „Vorsicht! Wagnis“ statt, die eine Debatte über die zukünftige Entwicklung der Hochschule anregen soll, auch mit Blick auf das 50-jährige Jubiläum der HBK im Jahr 2013.

m Kontext der aktuellen Entwicklungen in den Künsten, den Geistes- und Kulturwissenschaften, aber auch mit Blick auf die Weiterentwicklung deutscher und internationaler Kunsthochschulen kommt der Frage nach dem Verhältnis von Kunst und Wissenschaft in diesem Zusammenhang eine zentrale Bedeutung zu. Die Tagung wird sich unter Mitwirkung von Künstlern, Designern und Wissenschaftlern aus den Bereichen Kunst- und Kulturwissenschaft und Philosophie mit Fragen nach den Formen, den Möglichkeiten und den Grenzen der „Entgrenzung“ von Kunst und Wissenschaft beschäftigen. Einen Ausgangspunkt kann zum Beispiel der Begriff des künstlerischen Forschens bilden, der längst nicht mehr nur in der bildenden Kunst, sondern auch in den Bereichen Design, Theater, Film, Literatur, Musik und Tanz den künstlerischen Produktionsprozess bezeichnen kann. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1925

Das Erbe Schinkels

Berlin, 20. – 22.10.2011
Anmeldeschluss: 15.10.2011

Das Erbe Schinkels und die Geschichtsbilder im frühen Historismus Tagung des Kupferstichkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin in Vorbereitung der Ausstellung »Karl Friedrich Schinkel. Geschichte und Poesie« …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1928

Das Meisterwerk als Autorität. Zur Wirkmacht kultureller Figurationen

Internationales Kolleg Morphomata,
Universität zu Köln,
Weyertal 59 (Rückgebäude), 3. Stock,
50937 Köln,
04.11.2011

Wie entstehen ‚Meisterwerke‘? Wie wird Kunstwerken besonderer Status zugesprochen, welche Funktionen erfüllen sie damit und wie können sie ihre Geltung wieder verlieren?
Leitidee des Workshops ist es, diese Konstruktionsmechanismen über den Begriff der Autorität zu fassen. Autorität vereinigt das Konstruktive bzw. Dekonstruktive von Statuszuschreibung, das Prinzip sinnstiftender Ordnung über Wertebindung, Wiederholung und Auratisierung. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1930

Porphyrtagung

Weilbach/Amorbach, 21. – 22.10.2011

Ein kleiner Stein mit großer Wirkung – So könnte man das beschreiben, was ein vergleichbar unscheinbares Fundstück inzwischen bewirkt hat. Die fingerbreite Steinplatte kam in den letzten Tagen der Grabungen 2010 auf dem Gotthardsberg zu Tage. Das Porphyr-Fragment war Teil eines romanischen Tragaltars. Es hat unseren Blick auf das Bodendenkmal „Gotthardsberg“ grundlegend verändert. Waren die Grabungen ursprünglich als Beitrag zum Substanzerhalt und zur Erforschung der Regionalgeschichte gedacht war, lassen sich nun – auch im Lichte der Neuentdeckungen anlässlich der Grabungen 2011 – weit darüber hinaus gehende Verbindungen bis hin zum salischen Kaiserhaus erahnen. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1922

KUNST MEETS KOMMILITONEN

FÜHRUNG Jenny Yoon zu Marc Brandenburg. Zeichnung
TERMIN Donnerstag, 6. Oktober 2011, 19-20 Uhr
ORT Rotunde der Hamburger Kunsthalle
KOSTEN 3 € (für Studenten mit gültigem Ausweis und Mitglieder der Freunde der Kunsthalle ist der Eintritt inklusive)

Marc Brandenburg (geb. 1965) verbrachte seine Kindheit in Texas. In den 1970er Jahren kehrte er nach Berlin zurück und schlug sich als Straßenkind, Punk, Modedesigner, Türsteher und DJ durch die neu entstandenen Subkulturen. Allerdings will Brandenburg nicht nur auf seine „wilde“ Vergangenheit reduziert werden. Schließlich ist er mittlerweile einer der wenigen, auch einer breiteren Masse, bekannten Zeichner der Gegenwart, der auch international erfolgreich ist.

Seit 1983 widmet er sich ausschließlich dem Medium Zeichnung. Seine Themen behandeln auf subtile Weise banale Alltagsdinge: Maskierungen, Geschwindigkeit sowie die Erforschung von Oberflächen und Ornamenten. Die Vorlagen bilden meist (eigene) Fotografien, die er mit Hilfe eines Kopierers ins Negativ wandelt. Das Negativ wird dann in akribischer Arbeit nachgezeichnet, er sieht sich selbst als menschlichen Kopierer.

Die Besonderheit dieser Ausstellung stellt die – extra für die Kunsthalle vom Künstler gewählte – Präsentationsform unter Schwarzlicht dar. Der Besucher taucht in einen dunklen Raum ein und die Wahrnehmung verändert sich schlagartig: Jegliches Raumgefühl geht verloren, Striche verschwimmen zugunsten der Leuchtkraft und die Zeichnungen wirken wie eine einzige Filmsequenz.

Weitere Informationen:

http://www.junge-freunde.de/h/kunst_meets_kommilitonen_44.php?eventid=175

Eintauchen in immersive Bildräume

Fachhochschule Kiel, 28. – 29.10.2011

Während der Konferenz im vergangenen Jahr konnte eine erste begriffliche Fassung der Immersion erarbeitet werden.
In diesem Jahr steht die Beschreibbarkeit des Phänomens Immersion in unterschiedlich strukturierten Bildräumen wie virtuelle Realität, Film, Foto und Gemälde im Mittelpunkt des Interesses. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Frage,
welche Voraussetzungen Medium und Rezipient/in benötigen, damit immersives Erleben von Bildräumen möglich wird.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1903

Von der Freiheit der Bilder. Spott, Kritik und Subversion in der Nürnberger Kunst der Dürerzeit

museen der stadt nürnberg, Hirsvogel-Saal beim Tucherschloss, Hirschelgasse 9-11, 10. – 12.10.2011
Anmeldeschluss: 09.10.2011

Inwiefern transportieren Bilder in der Reformationszeit mehrschichtige Bildaussagen?
Lässt sich religiöse, soziale, politische oder künstlerische Kritik in Bildern aussprechen, ohne dass der Künstler zum Opfer der jeweiligen Obrigkeiten wird?
Wie sieht Druckgraphik aus, die solche Kritik an den Zuständen der eigenen Zeit formuliert, ohne Künstler und Werk in Gefahr zu bringen?
Stellen drastische oder vulgäre Sujets quasi eine „Tarnung“ dar, die vom kritischen Inhalt ablenken soll?
Innerhalb der Tagung sollen diese Fragen weiter verfolgt und gerade auch mit Blick auf Albrecht Dürer, den mutmaßlichen Lehrmeister der „gottlosen Maler“ vertieft werden.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1912

http://duerervortraege.de/programm.html

Volontariat Kunstverein Braunschweig

Braunschweig, 01.01.2012 – 31.12.2013
Bewerbungsschluss: 31.10.2011

Der Kunstverein Braunschweig, renommierte Institution für zeitgenössische
Kunst, hat zum 01.01.2012 eine Volontariatsstelle (befristet auf 2 Jahre)
zu besetzen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1916

Hokusai in Context

Berlin, 14. – 15.10.2011

Anlässlich der umfassenden Sonderausstellung über das Werk des bedeutenden japanischen Künstlers HOKUSAI Katsushika (1760–1849), die vom 26. August bis zum 24. Oktober 2011 im Martin-Gropius-Bau Berlin zu sehen sein wird, veranstalten die Ostasiatische Kunstgeschichte der Freien Universität Berlin, das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin (JDZB), die Japan Foundation Tokyo sowie der Martin-Gropius-Bau Berlin (Berliner Festspiele) ein Symposium über Hokusai in Context.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1893

Töten. Darstellbarkeit eines Prozesses?

am 7. Oktober 2011 in Köln

Ausgehend von der bildenden Kunst gibt die Tagung mögliche Antworten auf die Frage zur Darstellbarkeit des Tötens und stellt neueste Forschungsergebnisse junger NachwuchswissenschaftlerInnen vor.

Gibt es ein universales Wesen des Tötens? Wann beginnt die eigentliche Handlung des Tötens und endet sie mit dem biologischen Tod? Ist der Augenblick der Tat der eigentliche Akt des Tötens der beginnt er bereits mit dem Gedanken daran? Lebewesen können getötet werden –doch wie verhält es sich mit der bildenden Kunst? Kann auch sie getötet werden? Und können Kunstwerke selbst als Waffen oder Bedrohung den Rezipienten an Seele, Leib und Leben gefährden? Wann sprechen wir also vom Töten?

Weitere Informationen:

http://www.kunstgeschichteportal.de/forschung/?id=4578

Promotionsstellen für 2012 am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck

Das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) schreibt zum 1. Januar 2012 bis zu 10 Promotionsmöglichkeiten für Themen aus, die einen Lübeck spezifischen Bezug aufweisen bzw. an hier etablierte Forschungskontexte anknüpfen.
Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2011.

Weitere Informationen:

http://portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4570

http://www.zkfl.de/

Hochschultage zum Studium in Australien und Neuseeland

Hamburg, 25. November 2011, 10 ­ 15 Uhr
Universität Hamburg
Foyer Audimax
Von-Melle-Park 4

Gut informiert – erfolgreich studiert. Unter diesem Motto finden im November die Australisch-Neuseeländischen Hochschultage statt. Sie bieten die seltene Gelegenheit, über dreißig Universitäten aus Down Under genau unter die Lupe zu nehmen, ohne bis ans andere Ende der Welt reisen zu müssen. Veranstalter ist das Institut Ranke-Heinemann Studienstiftung, das gemeinnützige Studierendensekretariat aller australischen und neuseeländischen Hochschulen in Europa. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

http://www.ranke-heinemann.de/australien/messe.php?id=5

KÖRPERLICHKEIT DER ABSTRAKTION

Konstanz, 20. – 21.10.2011

… Ziel der Tagung ist es, diese strikte Opposition von Abstraktion und (figurativer) Körperlichkeit in Frage zu stellen und zu einem umfassenderen Verständnis des Körperhaften in der modernen Kunst zu gelangen. Das schließt einen anderen Begriff von Abstraktion ein, die nicht allein als Reduktion (Abziehung, Abwesenheit, Abwendung) bestimmt werden darf. Zwar wird in abstrakten Kunstwerken das Körperliche nicht mehr auf figurative Weise zur Darstellung gebracht, es findet aber – so die These – auf zwei anderen Ebenen wieder Eingang in die Kunst: zum einen als das Physisch-Körperhafte des Materials in seiner sinnlichen Konkretion, zum anderen in der leiblichen Erfahrung des Rezipienten, die zum integralen Bestandteil des Kunstwerks selbst gemacht wird. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1856

Fluxus today. Action Art in Performance, Research, Exhibition, Archive

Akademie der Künste, Berlin, October 21 – 22, 2011
Anmeldeschluss: 14.10.2011

Discussions will focus on innovative presentations of action art, meeting academic standards as well as those of a broad public. The conference will reflect the specific situation of Fluxus, in which the classical boundaries between professions are blurred and artists are also archivists, art historians and curators also perform, and collectors research and curate as well. Performance interventions by Eric Andersen, Ben Patterson, Willem de Ridder and Tamas St.Turba will contribute to the intertwining of theory and practice. The conference takes place within the exhibition A ROOM FOR JOHN CAGE.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1866

KunstAußenseiterKunst

am 14. und 15. Oktober 2011 in Berlin

Die Faszination für künstlerische Werke von Autodidakten, seit 1972 oft „Outsider Art“ oder „Außenseiterkunst“ genannt, durchzieht das gesamte 20. Jahrhundert und hält bis heute an. In der Nachfolge von Hans Prinzhorn und Jean Dubuffet positionierten viele Fürsprecher sie gegen eine Charakterisierung als angeblich weniger authentische professionelle Ausstellungskunst. So geht die Tagung der Frage nach, welche Bedeutung Outsider Art für die Kunst und den Kunstbetrieb heute hat.

Weitere Informationen:

http://www.kunstgeschichteportal.de/forschung/?id=4463&PHPSESSID=d201d7769e63a378aca7b37d50a7c05c

Animals and Aesthetics

Universität der Künste Berlin Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik
Hardenbergstraße 33
10623 Berlin,
Raum 110,
29. – 30.10.2011

Die interdisziplinäre Tagung Animals and Aesthetics widmet sich im Kontext der neu entstandenen Animal Studies dem Verhältnis von Mensch und Tier, indem sie vor allem aus kunst-, musik-, und kulturwissenschaftlicher Perspektive sowohl die künstlerische Darstellung von Tieren wie auch deren eigene ästhetische Gestaltungsfähigkeit untersucht. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1829

http://www.hfm-nuernberg.de/veranstaltungen/animals-and-aesthetics/

Preußische Stadtbaukunst in Polen und Deutschland

Berlin, 07. – 09.10.2011
Humboldt-Universität zu Berlin

Preußische Stadtbaukunst bezeichnet ein städtebauliches Modernisierungsprojekt des 18. Jahrhunderts, dessen Instrumente der Wiederaufbau („Retablissement“) und die Neugründung und Erweiterung („Etablissement“) von Städten waren. Im vormodernen Europa ist es hinsichtlich seines Umfanges, der Kontinuität und Systematik seiner Umsetzung und der Charakteristik seiner Stadträume einzigartig. Die Stadtlandschaft großer Teile Polens und Deutschlands – die ehemaligen preußischen Provinzen Kurmark Brandenburg, Schlesien, Süd-, Neuostpreußen und Westpreußen – ist bis heute stark von diesem Stadtumbau geprägt. Auf der Konferenz treffen sich Historiker, Kunsthistoriker, Stadtplaner und Stadtsoziologen aus Polen und Deutschland zu einem interdisziplinären Austausch über die preußische Stadtbaukunst in beiden Ländern.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1830

http://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de/2011/08/preussische-stadtbaukunst-in-polen-und-deutschland/

Mies 125 – Kulturspeicher und Imagefaktor

Internationales Symposium in Krefeld
30. September – 01. Oktober 2011

Die Arbeiten Mies van der Rohes markieren entscheidende Entwicklungen in der Geschichte von Kultur und Architektur. Wie setzen sich Kunst- und Architekturhistoriker aktuell mit seinem Werk auseinander? Auf dem international besetzten Symposium anlässlich seines 125. Geburtstags werden exponierte und originelle Forschungsperspektiven präsentiert und diskutiert.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1833

Benefiz-Auktion zu Gunsten des Kunstverein Hamburg in Kooperation mit Sotheby’s

Dienstag, 13. September 2011, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
Ort: Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 Hamburg

Versteigert werden Arbeiten von:
Georg Baselitz, Thomas Bayrle, John Bock, Michael Conrads, Plamen Dejanoff, Thomas Demand, Charley Harper, Jeppe Hein, Georg Herold, Carsten Höller, Jörg Immendorff, Per Kirkeby, Konrad Klapheck, Oskar Kokoschka, Charles Lapicque , Stefan Marx, Paul McCarthy, Olaf Metzel, Olaf Nicolai, Holger Niehaus, Jorge Pardo, Manfred Pernice, Tal R, Tobias Rehberger, Markus Schinwald, Andreas Slominski, Silke Wagner, Erwin Wurm, Tobias Zielony

Auktionator: Dr. Philipp Herzog von Württemberg, stellv. Vorsitzender Sotheby’s Europa und geschäftsführender Direktor Sotheby’s Deutschland

Außerdem findet am Montag, den 12. September 2011 von 20 bis 22 Uhr eine Vorbesichtigung im Kunstverein statt.

Weitere Informationen:

http://www.kunstverein.de/auktion/index.php

The Photographic Archive and the Idea of Nation

Florenz, October 27 – 29, 2011

… Die Tagung ist Teil einer Reihe internationaler Treffen, die Fotoarchiven und der Interaktion zwischen Fotografie und akademischen und wissenschaftlichen Disziplinen gewidmet ist, wobei der Schwerpunkt auf der Kunstgeschichte liegt. Nach den Zusammenkünften in London (Juni 2009), Florenz (Oktober 2009) und New York (März 2011) wird das vierte Treffen der Reihe erneut in Florenz stattfinden (27.-29. Oktober 2011).

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1823

Fotografie unter Druck. Pressefotografie in Deutschland 1960–1990

Berlin, 17.09.2011

Symposium zur Ausstellung
Abisag Tüllmann (1935–1996). Bildreportagen und Theaterfotografie

Abisag Tüllmanns Bildreportagen entstanden zwischen den späten 1950er Jahren und den frühen 1990er Jahren. Sie umfassen damit einen Zeitraum des tief greifenden Wandels der Fotografie und der Medienlandschaft: vom Boom der Illustrierten und Zeitungen in der jungen Bundesrepublik bis zum drastischen Rückgang der Titel bei einer von neuen Technologien ermöglichten Beschleunigung der Bildproduktion. Für die komplexen Veränderungen lassen sich zahlreiche ökonomische, technische und politische Gründe benennen. Das Symposium wird das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kleinstverlag, Autonomie und Agentur unter die Lupe nehmen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1820

Immanuel Kant-Stipendium (Promotion)

01.07.2012 – 30.06.2014
Bewerbungsschluss: 31.12.2011

Das vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotierte Immanuel-Kant-Stipendium fördert Promotionsvorhaben, die sich mit Aspekten der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, insbesondere den wechselseitigen Beziehungen zu den Nachbarvölkern, befassen.

Es richtet sich an qualifizierte Nachwuchswissenschaftler der Geschichtswissenschaften und benachbarter historisch arbeitender Disziplinen. Anträge können von in- und ausländischen Bewerbern oder den sie betreuenden Hochschullehrern an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werden.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1813

Platte, Siedlung, Trabantenstadt. Ernst May

Frankfurt am Main, 29.09. – 01.10.2011

m Rahmen der Ausstellung „Ernst May 1886 – 1970. Neue Städte auf drei Kontinenten.“

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1815

http://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Startseite/29.09.11e2809301.10.112cHeim2cPlatte2cTrabantenstadt.NeueSichtenaufErnstMay1886e280931970/9/323/63464/mod8-seite2-details1/1159.aspx

„Weiß und andere Farben“ und „Archive und Geschichte(n)“

Donnerstag, 22. September 2011
Freunde der Kunsthalle
Kuratorenführung durch die Sammlungspräsentationen mit Brigitte Kölle und Petra Roettig
18.00 Uhr – 20.00 Uhr, Galerie der Gegenwart
15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro

Weitere Informationen:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=194

Mode und Bewegung

Zürcher Hochschule der Künste, 22. – 24.09.2011

… Die internationale Tagung an der Zürcher Hochschule der Künste erörtert die Bedeutung von Bewegung in Körper und Kleid. Die Referentinnen und Referenten werden die Bewegung der Kleidung in Tanz, Theater und Film analysieren, in historischer Perspektive die Bewegung im Kleid reflektieren, Technologien und Techniken wie auch Rituale verdeutlichen sowie die bewegte Mode auf dem Laufsteg diskutieren.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1796

http://netzwerk-mode-textil.de/index.php?page=tagung-2011

http://www.modeundbewegung.ch/

Bild und Zeit: Kon-Sequenzen

Rheinsprung 11, CH – 4051 Basel, 22. – 23.09.2011

… Die Tagung „Kon-Sequenzen“ möchte die Frage nach „Bild und Zeit“ in verschiedenen Diskursen und Disziplinen aufsuchen, um sie mit Bezug auf die Begriffe des visuellen Rhythmus, der Spur und des Dokumentarischen konkret zu entfalten. Es soll dabei die Frage im Zentrum stehen, inwieweit sich spezifische Verknüpfungen von Bild und Zeit als visuelle Kon-Sequenzen innerhalb konkreter Zusammenhänge begreifen lassen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1798

Sitzung des Akademischen Senats, Stellungnahme zum Brief der Wissenschaftssenatorin und Antrag zur Aktionswoche

am 08.09.2011,von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Westflügel des Hauptgebäudes (ESA 1 West, R 221)

Die letzten Monate waren durch gruppenübergreifende, solidarische
Proteste für eine bedarfsgerechte Finanzierung der Hochschulen
geprägt, die die Diskussion, um die gesellschaftliche Verantwortung
der Hochschulen, sowie deren Entwicklungsansprüche auf breiter Basis
neu entfacht haben. Das Engagement für eine zivilisatorische
Entwicklung der Universität zeugt von einem neuen Selbstbewusstsein
der Universität, mit dem wir auch in die nächste Phase der Proteste
voranschreiten wollen.
Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeldt versucht nun in einer
Stellungnahme vom Juni diesen Jahres, die geplanten Kürzungen zu
verharmlosen und zu legitimieren. Der Forderung nach notwendigen
Ausgabensteigerungen im Wissenschaftsetat setzt sie als einziges
„Argument“ die Einhaltung der Schuldenbremse entgegen. Dieser
scheinbar alternativlose Sachzwang wird in der Schulden- und
Vermögensuhr aufgehoben, die vor dem Hauptgebäude der Universität
installiert wurde. Für die solidarische Entwicklung von Stadt und
Hochschule ist also ein politischer Richtungswechsel notwendig.
Der Ausschuss für Planung und Haushalt (APH) des Akademischen Senats
(AS) hat nun eine Erwiderung auf den Brief der Senatorin formuliert.
Diese Stellungnahme soll in der nächsten AS Sitzung beschlossen
werden. Außerdem haben Studierende einen Antrag für die verbindliche
kooperative Planung und Durchführung einer Aktionswoche aller
Uni-Mitglieder gleich zu Anfang des Semesters eingereicht.

Hinsichtlich der Stellungnahme besteht der Konflikt,mit welcher
humanistischen Reichweite das Entwicklungsvorhaben der Universität
formuliert wird. Die Teilnahme kritischer Öffentlichkeit an der
Sitzung des AS kann positive Entscheidungen hierzu erheblich
befördern.
Kommt daher zahlreich zur Sitzung und verbreitet den Aufruf, damit ist
eine weitere freudige Protestphase eingeleitet.
(Rundmail CommSy-Projektraum „Kampf um die Zukunft“)

Highlight zum Ausstellungsende:

„Picassos Frauen“ im Schwedenspeicher Stade
10. September 2011, 20 Uhr,
Kartenvorverkauf: Schwedenspeicher und Kunsthaus Stade, 04141/79 773 50
oder buchung@museen-stade.de
Vorverkauf: 15,-€, Abendkasse: 17,- €.

Picasso und die Frauen – das ist ein weites Feld. Im Theaterstück „Picassos Frauen“ kommen die Musen, Geliebten und Ehefrauen Picassos zu Wort, sie erzählen von ihrer Zeit mit dem großen Künstler, authentisch, charmant und eindringlich. Sie lassen die Kunst, das Umfeld und das Leben Picassos vor den Augen des Publikums lebendig werden. Am 10. September wird das Theaterstück, eine „fiktive Pressekonferenz“, im Stader Schwedenspeicher aufgeführt. Die Berliner Schauspielerinnen Barbara Geiger und Magdalene Artelt verwandeln sich live auf der Bühne in die Frauen, die auch auf den Porträts in der Stader Ausstellung zu sehen sind. Einem Spaziergang durch das 20. Jahrhundert gleich, tauchen bekannte Motive aus Picassos Sujet auf. Zeit- und Kulturgeschichte des vergangenen Jahrhunderts hautnah auf der Bühne. Und wie bei einer Pressekonferenz üblich, stehen die Damen im Anschluss an das Theaterstück für Fragen zur Verfügung. Die Zuschauer können als aktive Teilnehmer der fiktiven Pressekonferenz jede einzelne der Musen befragen und erhalten informative und sicherlich auch überraschende Antworten.

Nur noch wenige Tage „Picasso. Lebensthemen“ im Kunsthaus Stade

Noch bis zum 18. September ist die Ausstellung „Picasso. Lebensthemen“ im Kunsthaus Stade zu sehen. Pablo Picasso ist der wohl berühmteste Künstler des 20. Jahrhunderts, die zentralen Themenkomplexe seines Werkes und seine einzigartige künstlerische Meisterschaft sind auf drei Etagen zu entdecken.

Weitere Informationen:

http://www.museen-stade.de/index.php?id=32#c630

Kongress: Forum Kunst des Mittelalters

21. bis 24. September 2011 in Halberstadt

Der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft lädt zu einem internationalen Kongreß unter dem Titel „Forum Kunst des Mittelalters“ ein. In Referaten, Diskussionen und im freien Gedankenaustausch zwischen Wissenschaftlern, die an mittelalterlicher Kunst interessiert sind und auf diesem Gebiet forschen, sollen Thesen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zwanglos, aber engagiert erörtert werden.

Weitere Informationen:

http://www.kunstgeschichteportal.de/forschung/?id=4471&PHPSESSID=b0e13a634fc2e095d671d8aaca8d486e

http://mittelalterkongress.de/mittelalterkongress/wb/media/download_gallery/KDM_Forum_BROS_WEB.pdf

Einladung zur Disputation

Mittwoch, den 7.9. um 14 Uhr in 120

Bewerber/in: Miriam Vollmert
Promotionsfach: Kunstgeschichte
Titel der Dissertation:

„Grenzzeichen und Erinnerungsräume. Strukturen holländischer Identität in Dünenbildern der Frühen Neuzeit“

Weitere Informationen:

http://www.uni-hamburg.de/Kunstgeschichte/Disputationen.html

Ausstellungseröffnung im Kunstverein Harburger Bahnhof

Mittwoch, 07.09., 19 Uhr

IS THIS WHERE IT ENDS?
SUNAH CHOI / HAROON MIRZA

mit einer Performance des britischen Schriftstellers, Schauspielers und Gründers der Protopunkband Doctors of Madness Richard `Kid`Strange

Weitere Informationen:

http://www.kvhbf.de/

Doktorandenstipendium Nachlass Albrecht Kunkel

Bewerbungsschluss: 04.11.2011

Die Verwalter des Nachlasses von Albrecht Kunkel loben zum 1. Januar 2012 ein zweijähriges Stipendium für eine Doktorandin oder einen Doktoranden der Kunstgeschichte aus. Die Förderung ist thematisch gebunden an die Erforschung des fotografischen Œuvres von Albrecht Kunkel (1968 – 2009). Der Nachlass befindet sich in Berlin und würde der Stipendiatin oder dem Stipendiaten zugänglich sein.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1766

Zeichen und Medien des Militärischen am Fürstenhof im frühneuzeitlichen Europa Tagung des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur

Rudolstadt (Thüringen), 11. – 13.11.2011
Anmeldeschluss: 31.10.2011

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1771

https://sites.google.com/site/rudolstaedterak/kuenftige-tagungen

Archiv Fellowship at Center for Creative Photography, Tucson

Bewerbungsschluss: 28.10.2011

… Our goal is to promote new knowledge about photography, photographic
history, and photographic theory. Through the Center’s support of
scholars, training of students, and dissemination of new scholarship,
the Center for Creative Photography works to ensure the growth of
photographic history as a discrete field in intellectual history.
Fellowship applications are evaluated within this context.

Ansel Adams Research Fellowships are awarded for projects that require
an extended period of research in the collections of the Center. Awards
in amounts up to $5000 will support two to four weeks of study at the
Center. Multiple awards may be given depending on the applications
received. Scholars at any point in their careers and from any discipline
are encouraged to apply. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1773

16. Tagung Österr. Kunsthistoriker

Donau-Universität und Kloster Und, Krems, 30.09. – 02.10.2011

„Ornament und …“ Über die Ränder ästhetischer Theorien und Praktiken

„Je tiefer die Cultur, desto stärker tritt das Ornament auf. Das Ornament ist etwas, was überwunden werden muß.“1 Adolf Loos’ Invektiven gegen das Ornament und alles Ornamentale in Kunst und Kultur sind gleichzeitig Höhepunkt wie vorläufiger Abschluss einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser gemeinhin wenig beachteten, eher randständigen Kategorie. Zwar war keiner von Loos Vorläufern je zu einer vergleichbar abfälligen Einschätzung des Ornaments gelangt, doch in ihren Analysen nahm es einen ähnlich zentralen Platz ein: Für John Ruskin etwa wurde die spezifische Gestaltung eines Ornaments zum Gradmesser der geistigen und moralischen Verfasstheit einer Epoche, dem Wiener Kunsthistoriker Alois Riegl war es Leitfossil in der Veranschaulichung unterschiedlichen Kunstwollens, und der englische Architekt Owen Jones versprach sich aus dem Studium des Ornaments gar eine Erneuerung der Kunst und verfasste zu diesem Zweck eine Grammar of Ornament. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1781

http://kunsthistoriker.at/?nav=&gruppe=&artikel=1991

„Trennungsmetaphorik revisited: Bruchstücke/Schnittlinien/Umrisse“

Warburg-Haus Hamburg, 01.10.2011

Unablässig hören, lesen und sprechen wir von Ereignissen, die Trennungen
hervorrufen, Verluste oder Grenzen aufweisen. Bereits ein erster Blick
auf Alltagssprache und (massen-)mediale Deutungen des Tagesgeschehens
zeigt einen vielfältigen und markanten Gebrauch von Trennungsmetaphorik:
Ob bei Staatsfinanzen tiefe „Schnitte“ bevorstehen (FAZ), der Papst
rhetorische „Risse“ wieder zunäht (Stern) oder ein Präsident „Brüche“
mit dem Erbe seines Vorgängers scheut (Spiegel) – die Präsenz der
Metaphorik ist unübersehbar.
Ähnliches gilt für Philosophie und Theologie, Literatur und bildende
Kunst sowie die Geschichtswissenschaft: Brüche, Schnitte und Risse sind
schier omnipräsente Interpretamente, zentrale Stilmittel und markante
Symbole.
Durch ihre hohe Frequenz scheinen sie gar erstarrte Metaphern geworden
zu sein, deren Wirkpotenzial abgenutzt, verbraucht und unspektakulär
anmutet. Was aber gibt es zu entdecken, wenn ein näherer Blick darauf
geworfen wird, wie differenziert „Brüche, Schnitte, Risse“ semantisiert
sind? Es verwundert, dass eine hinreichende wissenschaftliche Reflexion
bisher ausgeblieben ist.
Der Frage nach Anwendung und Deutungspotenzial von Trennungsmetaphorik
im Gespräch zwischen den verschiedenen geisteswissenschaftlichen und
künstlerischen Disziplinen nachzugehen, ist das zentrale Anliegen dieser
Folgetagung, die den zuvor diskutierten „Bruchstücken, Schnittlinien und
Umrissen“ neue Aspekte hinzufügen möchte.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1758

Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg 2012

Die Kunststiftung Baden-Württemberg vergibt 2012 Stipendien in den Bereichen Bildende Kunst, Kunstkritik (neu), Literatur und Musik. Bewerbungsschluss: 20. September 2011

Bewerben können sich Künstler/innen, die in Baden-Württemberg geboren sind oder leben. Die Altersgrenze liegt bei 35 Jahren. In Ausnahmen (z.B. Elternzeit) kann die Altersgrenze auf 40 Jahre angehoben werden. Über die Stipendienvergabe entscheiden Fachjurys. Allein die Begabung und die Qualität der eingereichten Arbeiten sind ausschlaggebend.

Eine Bewerbung für den Bereich Bildende Kunst ist erst nach der Ausbildung möglich. Für Kunstkritik wird ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Qualifikation vorausgesetzt. In der Sparte Musik können sich auch Studierende bewerben. Im Bereich Literatur ist ein Studium oder eine Ausbildung nicht zwingend Voraussetzung. Die Bewerbung sollte durch den Künstler / die Künstlerin selbst erfolgen und schriftlich an die Kunststiftung Baden-Württemberg gerichtet sein.

Weitere Informationen:

http://www.kunstgeschichteportal.de/beruf_karriere/?id=4543

Tipp für das Wochenende…

STAMP – das Internationale Festival der Straßenkünste

Mehr als 2.000 Künstler aus aller Welt bringen die Straßen von Altona-Altstadt von Freitag, den 2.9. bis Sonntag, den 4.9. zum Brodeln. Über 200.000 Besucher werden zu dem Straßenkunstspektakel zwischen Haus-Drei und Großer Bergstraße, zwischen „IKEA-Baustelle“ am Goetheplatz und Max-Brauer Allee erwartet.

Es erwarten Sie unterschiedliche Darbietungen mit STAMP-Paraden, Buskers Ville , Opening Performance , Urban Art und HipHop Culture – Artistik, Musik, Jonglage, Pantomime auf 10 verschiedenen Spielorten rund um die Neue Große Bergstraße und Große Bergstraße.

Weitere Informationen:

http://www.stamp-festival.de/deutsch/home.html

Filmfest Hamburg 2011

Donnerstag, 29. September 2011 – Samstag, 8. Oktober 2011

2011 geht das 19. Filmfest Hamburg mit folgenden Sektionen an den Start:

Nordlichter
Die Sektion „Nordlichter“ ist ein Schaufenster für Spiel- und Dokumentarfilme aus Hamburg und Schleswig Holstein, die einen entscheidenden inhaltlichen oder produktionstechnischen Zusammenhang mit Hamburg und/oder Schleswig-Holstein besitzen. Sie präsentiert Filme, in denen „Nordlichter“ und der Norden eine Rolle spielen und/oder die im Norden gedreht wurden.

Agenda 11
Diese Sektion bildet das Festivalprogramm in seiner ganzen Bandbreite ab. Sie umfasst ein facettenreiches Spektrum politischer, gesellschaftlicher und sozialer Themen im weitesten Sinne und ihre individuelle filmkünstlerische Umsetzung.

Vitrina
Das Schaufenster für aktuelle Filmproduktionen aus spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern.

Voilà!
„Voilà!“ präsentiert Filme, die entweder aus Frankreich oder aber aus Ländern stammen, die im weitesten Sinne zum französischen Kulturkreis gehören.

eurovisuell
Worüber parlieren die Franzosen? Was amüsiert die Griechen? Wobei gruseln sich die Schweden am liebsten? Diese Sektion stellt die größten Publikumserfolge aus verschiedenen europäischen Ländern vor.

Deluxe
In dieser Reihe zeigt Filmfest Hamburg Filmklassiker aus einem jährlich wechselnden Land. Deluxe präsentiert Klassiker und Entdeckungen von den 60er Jahren bis heute. Bisher waren folgende Länder bei „Deluxe“ vertreten: Türkei, Österreich, Finnland, Belgien, Portugal, Neuseeland und Argentinien.

16:9
Fernsehen im Kino. Unter dem Titel „16:9“ werden aktuelle deutsche Fernsehproduktionen präsentiert, die Mehrzahl davon als Welturaufführung.

Michel Kinder- und JugendFilmfest
Die Kinder- und Jugendsektion von Filmfest Hamburg geht in die neunte Runde und zeigt deutsche und internationale Spiel- und Animationsfilme.

Weitere Informationen:

http://www.filmfest-hamburg.de/de/

Eyes on Paris. Paris im Fotobuch 1890 bis heute

Freunde der Kunsthalle
Samstag, 17. September 2011
mit Uli Rüter
15.30 Uhr – 17.00 Uhr, Deichtorhallen Hamburg
15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro

In sieben Abschnitten zeigt die Ausstellung „Eyes on Paris“, wie unterschiedlich die Fotografen die Stadt gesehen haben. Von den 1890er Jahren bis in die Gegenwart spiegelt die Paris-Fotografie entscheidende Etappen der neueren Kunst- und Kulturgeschichte und die gerade in diesem modernen Medium ausgeloteten Möglichkeiten der Wahrnehmung. Die Schöne an der Seine ist nicht nur ein schier unerschöpflicher Quell künstlerischer Inspiration und motivischer Mannigfaltigkeit, sondern auch die Wiege der Fotografie. 1839 wurde das neue Verfahren hier vorgestellt, das sogleich auf die Stadt angewandt wurde. Zahlreiche Zyklen entstanden, die in ambitionierten Buchprojekten veröffentlicht wurden.

Weitere Information und Anmeldung:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=192

Internationales Symposium „Festungen in Gärten – Gärten in Festungen“

Orangerie Rosenau, Rödental (bei Coburg), 20. – 22.10.2011
Anmeldeschluss: 10.10.2011

Vom 20. bis 22. Oktober 2011 führt die Bayerische Schlösserverwaltung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. ein internationales Symposium durch, das sich erstmals dem Thema „Gartenfestungen“ widmet. Dabei handelt es sich um Miniaturfestungen, die im 17., 18. und 19. Jahrhundert innerhalb von Gärten zur militärischen Schulung und Körperertüchtigung, zum Spiel und Zeitvertreib angelegt wurden. Anknüpfungspunkt für die Coburger Tagung ist die als „Prinzenfort“ bezeichnete Miniaturfestung im Schlosspark Rosenau. Ihr kommt überregionale Bedeutung zu, da sie zu den ganz wenigen Anlagen ihrer Art in Deutschland gehört und zudem weitgehend authentisch überkommen ist. Als Besonderheit ist ihr darüber hinaus eigen, dass sich Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha gemeinsam mit seinem älteren Bruder Ernst im Rahmen der Prinzenerziehung 1832 an der Modellierung dieser „Schanzen“ beteiligte. Das heute noch gut erhaltene Objekt wird bei einer Besichtigung von Schloß und Garten Rosenau erläutert. Die Tagungsexkursion am 22. Oktober 2011 führt auf die Veste Coburg und in die Fränkischen Schweiz nach Sanspareil auf die dortige Burg Zwernitz.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1744

http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/aktuell/aktuell/symposium.htm

Art Criticism: Discrepant Accounts

Madrid Centro de Ciencias Humanas y Sociales. Facultad de Letras Universidad Castilla-la Mancha, September 13 – 16, 2011

The International Workshop of Art Criticism: Discrepant Accounts proposes to reflect about different models of modernism (s) that coexisted during the years of formalist hegemony. The aim is to look for connections that help us to find a “hidden history” of modernity and respond to the affirmation of Hal Foster, who considers the art critic today as an “endangered species”. These two accounts can be connected.
The reflection about other models of modernism on a national, trans-national and global scale, along with the analysis of discrepant voices in art criticism will be the bases for the discussions of different specialists from Europe and the Americas at the Workshop that will be the starting point for a review of art criticism with a global perspective.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1750

http://www.proyectos.cchs.csic.es/ateliercritica2011/en

„ORDNUNGEN DES SEHENS. INNOVATIONSFELDER DER KUNSTHISTORISCHEN NIEDERLANDEFORSCHUNG“

Frankfurt am Main, Goethe Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, 30.09. – 02.10.2011
Anmeldeschluss: 15.09.2011

Das Leitmotiv der Konferenz verweist auf das für die niederländische Kunst und Kultur charakteristische Phänomen, dem Sehen einen besonderen Erkenntniswert zuzusprechen. Mit dem Begriff der Ordnungen wird außerdem der Schwerpunkt auf die verschiedenen Kontexte gelegt, in denen das Sehen als sinnstiftender physiologischer und intellektueller Vorgang stattfindet. Das Motto adressiert die vielgestaltigen Erscheinungsformen niederländischer Kunst und Kultur und schließt alle Gattungen, Epochen und Methoden ein.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1725

http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=935

http://www.ankk.org/

http://www.kunst.uni-frankfurt.de/de/aktuelles/veranstaltungen/48/

Arbeitspraktiken zwischen Archiv & digitalem Gedächtnis

HfG Karlsruhe, 29.10.2011

Anlässlich der Eröffnung der digitalen Plattform artemak veranstaltet die HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe ein Kolloquium zum Forschungsschwerpunkt „Digitales Gedächtnis“. Das Kolloquium beschäftigt sich mit Fragen der Aufbewahrung, Überlieferung und Vermittlung von Kunstwerken, Kulturgütern und deren Kontext im Digitalen. In diesem Zusammenhang wird, neben artemak, eine Vorschau auf das digitale Stadtgedächtnis der Stadt Karlsruhe präsentiert. Dabei werden die Bedingungen und Möglichkeiten der Arbeit in und mit den digitalen Archiven aus dem Blickwinkel der Konservierung und Restaurierung, der Kunstgeschichte, der digitalen Archivierung und der Gestaltung diskutiert, wobei auch neuartige sozio-ökonomische Forschungsfragen vorgestellt werden.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1726

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=17041

http://www.hfg.edu/gedaechtnis/

„Materialitäten. Herausforderungen für die Sozial- und Kulturwissenschaften“

Philosophicum, JGU Mainz, 19. – 20.10.2011
Anmeldeschluss: 30.09.2011

Die Tagung „Materialitäten. Herausforderungen für die Sozial- und
Kulturwissenschaften“ möchte Wissenschaftler verschiedener
Fachrichtungen mit ihren je unterschiedlichen Zugängen zum Materiellen
zusammenführen. Die interdisziplinäre Diskussion soll zu einer
Sondierung des Feldes sozial- und kultur-wissenschaftlicher Untersuchung
von Materialität beitragen und die Erarbeitung neuer Perspektiven sowie
übergreifender kulturwissenschaftlicher Konzeptionen fördern. Parallel
laufende thematische Sektionen werden ergänzt durch Plenarvorträge von
Bill Brown (Chicago), Janet Hoskins (Los Angeles), Bruno Latour (Paris),
Urs Stäheli (Hamburg) und Peter-Paul Verbeek (Enschede).

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1727

http://www.materialitaeten.socum.uni-mainz.de/

Art and Ritual

Tallinn, September 1 – 03, 2011

H-ArtHist

Rezensionen

Redaktion

Archiv

Art and Ritual (Tallinn, 1-3 Sep 11)

Tallinn, September 1 – 03, 2011

On 1–3 September 2011, the international conference „Art and Ritual in Late Medieval and Early Modern Northern and Central Europe“ will take place in Tallinn. The event will be organised by the Institute of Art History of Estonian Academy of Arts and the Centre for Medieval Studies, Tallinn University.

The medieval as well as the early modern era were highly visual periods in which images, objects and performances played a relevant representative, communicative, and constitutive role in both secular and religious spheres of the society. Images, spaces and rituals were closely interconnected; hence, the complex study of these phenomena is essential for a better understanding of the medieval and early modern societies and people.

The interdisciplinary conference in Tallinn aims to discuss these interconnections by bringing together experts in fields of art history, cultural history, theology and church history, theatre history, anthropology, etc. Topics to be discussed include church, court and civic ceremonies, performative aspect of festivals, rituals associated with images, rituals of dying and commemoration, (self)representation of individuals and different social groups, art and architecture as means of symbolic communication. …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1731

http://www.tlu.ee/?LangID=2&CatID=&action=ShowNews&NewsID=3922

Art, Space and Mobility

Kunsthistorisches Institut – Max-Planck-Institut, Florence, Italy, September 8 – 10, 2011

Funded by the Getty Foundation, the workshop of the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut is designed as a platform for young scholars coming from all over the world to present their research as well as to exchange ideas on issues of globalization in the pre-modern world, cultural exchanges, the construction of topography and historiography, and stylistic transformations – all themes that are at the core of the „Art, Space, and Mobility“ project.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1742

http://www.khi.fi.it/en/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung333/index.html

Sicherheitslos. Prekarisierung, die Künste und ihre Geschlechterverhältnisse

Universität der Künste Berlin, 28. – 29.10.2011

… Aktuelle Debatten in den Künsten, der Visuellen Kultur, den Kunst-, Theater- und Medienwissenschaften, der Philosophie sowie den Gender Studies zeigen, wie Repräsentationssysteme diese Unsicherheitsverhältnisse zur Aufführung bringen, mitstrukturieren, verfestigen, aber auch Interventionen ermöglichen.
Auf der Tagung „Sicherheitslos“ diskutieren Akteur/innen und Wissenschaftler/innen über mediale Facetten des Prekär-Seins als Zwang, aber auch als Chance und Möglichkeitsbedingung für eine radikalere Demokratie, in denen die Freiheit der einen nicht mehr – oder zumindest weniger und sich dessen kritisch bewusst – auf der Verletzbarkeit anderer basiert.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1723

Denkmaldialog Warschau-Berlin

Berlin, Berliner Rathaus und Martin-Gropius-Bau, 11. – 12.09.2011

2011 beginnen das Landesdenkmalamt Berlin und das Warschauer Denkmalamt mit einem zunächst auf drei Jahre angelegten Denkmaldialog Berlin-Warschau. Der Denkmaldialog soll im Rahmen der Städtepartnerschaft Warschau-Berlin, die sich 2011 zum 20. Mal jährt, dem regelmäßigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern und Experten auf dem Gebiet von Denkmalschutz und Denkmalrestaurierung dienen. Neben gemeinsamen Dauerthemen wie Stadtarchäologie oder Innenstadtrekonstruktion sollen vermehrt aktuelle Fragen im Zentrum des Dialogs stehen, etwa Aufgaben der Industrie- und Technikdenkmalpflege oder die europaweit anstehenden Probleme der energetischen Denkmalsanierung. Nicht zuletzt ist der Schutz des Nachkriegserbes auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall noch immer ein Thema von höchster Brisanz.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1739

Sonntagsfokus: Detektive der Vergangenheit. Forschungsmethoden moderner Archäologie

4. September 2011, 12 Uhr im MKG

Vortrag von Dr. Frank Hildebrandt, Kurator der Sammlung Antike. Bereits während einer Ausgrabung sowie in der Auswertung sind neue Wissenschaftsdisziplinen beteiligt, die wesentliche Erkenntnisse zur Vergangenheit des Menschen beitragen. Ein Vortrag über die interdisziplinären Methoden, die die Forschungsergebnisse der Archäologie in den letzten Jahrzehnten erheblich erweitert haben.

Fingerpainter-Session im MKG: Malen mit iPhone und iPad

3. und 4. September 2011, 11 – 17 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung „Stylectrical“ laden zwölf international renommierte Fingerpainter zu einem Happening im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg ein. Mit einem vom Softwarehersteller Autodesk entwickelten Programm zeichnen, malen und entwerfen sie ausschließlich mit ihren Fingern Bilder auf Smart Phones und Tablet PCs und stellen sie über Social Media ins Netz. Am 3. und 4. September geben sie Einblicke in ihre Arbeit und führen ein in die Kunst mit digitalen Daten. Alle Besucher sind eingeladen, selbst kreativ zu werden und mit den Fingerpaintern ins Gespräch zu kommen. Eine Auswahl der entstandenen Bilder wird zusammen mit aktuellen Werken der Fingerpainter auf zehn iPads in der Ausstellung „Stylectrical“ zu sehen sein. Die in den letzten zwei Jahren entstandene internationale Community der Mobile Digital Artists zeigt beispielhaft, welche entscheidende Bedeutung das All-in-One Prinzip der Smart Phones und Tablet PCs für die individualisierte Nutzung mobiler Elektrogeräte hat.