Archiv für August 2011

Iconology – Neoplatonism – Art

Wien, September 15 – 17, 2011

Der nachhaltige Einfluss des Neuplatonismus auf die bildende Kunst der Renaissance war lange ein wissenschaftlicher Gemeinplatz. Von Petrarca ersehnt und in der zweiten Hälfe des 15. Jh. durch die Übersetzungs- und Interpretationstätigkeit Marsilio Ficinos um wichtiges Textmaterial bereichert, erlangte die Philosophie Platons in ihren christlichen Spielarten eine Schlüsselrolle im Verständnis der Kunstproduktion der Renaissance. Diese Synthese wurde um die Mitte des 20. Jahrhunderts im Warburg-Kreis von so eminenten Autoren wie Ernst Cassirer, Erwin Panofsky, Rudolf Wittkower, Ernst Gombrich, Edgar Wind, Eugenio Garin und André Chastel beschrieben. Die Auffassung beruht auf der Vorstellung, dass kein Künstler sich nur mit reinen Kunstproblemen befasst, sondern immer auch mit Weltfragen, wie sie in der Philosophie und Theologie verhandelt werden. Die Auseinandersetzung mit dem Neuplatonismus führte so zur Entwicklung einer neuen kunsthistorischen Methode, der Ikonologie: Sie sollte einer ahistorischen, „ästhetisierenden“ Kunstgeschichte eine wissenschaftliche Wendung geben. Seit den 1970er Jahren wurde der Einfluss des Neuplatonismus und der Ikonologie in der deutschen Forschung immer wieder in Frage gestellt. Im Gegensatz dazu gehen italienische und insbesondere amerikanische ForscherInnen weiter von einem engen Zusammenhang von Neuplatonismus und Kunst aus. Für die Kunstgeschichte ist hat diese Sichtweise zu wichtigen Ergebnissen geführt; eine wissenschaftsgeschichtliche und methodische Selbstreflexion fand aber bisher kaum statt.
Im Rahmen der Tagung sollen daher Fachleute verschiedener Disziplinen zusammengebracht und Befürwortern und Gegnern eines Einflusses der neuplatonischen Philosophie auf die bildende Kunst der italienischen Renaissance die Gelegenheit zum Austausch ihrer Positionen gegeben werden. Dabei sollen einerseits wissenschaftsgeschichtlich Ansätze von Kunsthistorikern wie Cassirer, Panofsky, Wittkower, Gombrich oder Chastel analysiert werden. Konkrete Fallstudien werden das Verhältnis von Neuplatonismus und Ikonologie am Beispiel von Werken der Künstler Botticelli, Michelangelo, Tizian oder Vasari bzw. in den Schriften von Alberti, Ficino, aber auch Ignatius von Loyola beleuchten. Dabei sollen auch die aktuellen Gender-, Körper- und Politik-Diskurse berücksichtigt werden.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1720

http://kunstgeschichte.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/inst_kunstgeschichte/Texte/Iconology.pdf

http://kunstgeschichte.univie.ac.at/institut/ifk-vergangenes0/neoplatonismus-tagung/

Erfahrungswandel. Zur Problemgeschichte der Verzeitlichung am Anfang der Moderne

Jena, 14-16 Sep 11
Hörsaal im Universitätsforum, Friedrich Schiller Universität, August-Bebel-Str 4

Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts und insbesondere nach der Französischen Revolution bildet sich in Europa ein neues Zeit- und Geschichtsbewusstsein heraus, das in der Folge die semantischen Operationen der gesamten Kultur verändert. Kennzeichnend für diesen Prozess, so der Historiker Reinhart Koselleck, sei ein tiefgreifender Wandel der menschlichen Erfahrung durch das Bewusstwerden der Diskrepanz zwischen dem „Erfahrungsraum“ der Vergangenheit und dem „Erwartungshorizont“ der Zukunft. Die Tagung analysiert diesen Erfahrungswandel, der nicht nur Philosophie, Wissenschaft und Kunst, sondern auch Religion und Gesellschaft vor neue Herausforderungen stellt, fächerübergreifend. Sie untersucht die Formation einer polychronen kulturellen Moderne, die durch die Struktur einer Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen gekennzeichnet ist.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1722

http://www.ifp.uni-jena.de/ifpmedia/Erfahrungswandel.pdf

Stipendium des Landes Niedersachsen am Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Bewerbung bis zum 31.08.

Am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München ist ab 1. Oktober 2011 die Stipendiatenstelle des Landes Niedersachsen wiederzubesetzen. Das Stipendium dient der Durchführung eines größeren Forschungsvorhabens im Anschluss an die Promotion und ist an einen Aufenthalt am Zentralinstitut gebunden. Eine aktive Teilnahme an den wissenschaftlichen Veranstaltungen des Zentralinstituts wird erwartet.

Bewerber/innen mit abgeschlossenem Studium der Kunstgeschichte müssen in Niedersachsen ansässig sein oder ihr Studium an einer Hochschule des Landes erfolgreich beendet haben. Das Stipendium ist mit 1.380,- €/Monat dotiert. Die Laufzeit beträgt ein Jahr, in begründeten Fällen ist eine Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich.

Weitere Informationen:

http://www.zikg.eu/main/news.htm#Niedersachsen

Die Großen Deutschen Kunstausstellungen 1937-1944/45

Internationale Tagung zur Freischaltung der Forschungsplattform „GDK Research“
Veranstaltet vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kunst München
Donnerstag, 20. Oktober – Freitag, 21. Oktober 2011

Von seinen Anfängen an war das nationalsozialistische Regime bemüht, an die historische Tradition Münchens als „Kunststadt“ anzuknüpfen. Die Bezeichnung Münchens als „Hauptstadt der Deutschen Kunst“ führte Adolf Hitler im Oktober 1933 bei der Grundsteinlegung für das „Haus der Deutschen Kunst“ ein. In dem nach Entwurf des Architekten Paul Ludwig Troost errichteten Ausstellungsgebäude fanden von 1937 bis 1944 alljährlich, über Monate hinweg, die „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ (GDK) statt; die für 1945 geplante Ausstellung entfiel. Die Exponate, ausgewählt durch eine von Hitler selbst angeführte Jury, wurden von der nationalsozialistischen Elite ebenso wie von zahlreichen Privatpersonen erworben. Als Maßnahme der Kulturpropaganda ließ Joseph Goebbels gegenüber diesen Verkaufsausstellungen 1937 die Femeschau „Entartete Kunst“ veranstalten, die der Präsident der Reichskammer der Bildenden Künste, Adolf Ziegler, in der Münchner Hofgartengalerie durchführte. …

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:

http://www.zikg.eu/main/2011/GDK/index.htm

Vorträge am Zentralinstitut für Kunstgeschichte

München, 05.10. – 14.12.2011
Die Vorträge finden, wenn nicht anders vermerkt, 18:00 Uhr c.t. im Vortragssaal, Raum 242, im Zentralinstitut für Kunstgeschichte statt.

5. Oktober
Vortragsreihe „Die Großen Deutschen Kunstausstellungen: vorher – nachher“
Olaf Peters, Halle
‚Deutsche‘ und ‚Entartete‘ Kunst: Die Kunstpolitik des Nationalsozialismus

12. Oktober, 18.30 Uhr
Buchpräsentation
„Klosterkultur in Bayern vor der Säkularisation – zwischen Heilsgeschichte und Aufklärung“, hg. von Iris Lauterbach (Veröffentlichungen des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München, Bd. 28)

12. Oktober, 19.00 Uhr
Verleihung des Forschungspreises Angewandte Kunst 2011
Festvortrag Lorenz Seelig, München
Golddosen aus Paris, Genf und Hanau – Zu Produktion und Vertrieb von Luxuswaren im 18. Jahrhundert

Mittwoch, 19. Oktober
Vortragsreihe „Die Großen Deutschen Kunstausstellungen: vorher – nachher“
Hans-Ernst Mittig, Berlin
Offene Kapitel beim Umgang mit NS-Kunst in Museum, Ausstellung und Forschung

Freitag, 21. Oktober
Abendvortrag anlässlich der Tagung „Die Großen Deutschen Kunstausstellungen 1937 – 1944/45″
Keith Holz, Macomb, IL
International responses to the Great German Art Exhibitions: the birth of the historiography of National Socialist Art?

2. November
Vortragsreihe „Die Großen Deutschen Kunstausstellungen: vorher – nachher“
Walter Grasskamp, München
Ein Sommertag auf der Documenta 1 (1955)

9. November
Christine Ungruh, Berlin
Normannische Herrscherideologie als Endzeitvision. Das Bodenmosaik der Kathedrale von Otranto (1163-1165)

16. November
Dorothee Diemer, München
Fragen zum Grabdenkmal Papst Clemens II. im Bamberger Dom

Mittwoch, 7. Dezember, 10-18 Uhr, nördlicher Lichthof
Kunsthistorischer Bücherflohmarkt für aktuelle und antiquarische Fachliteratur

7. Dezember
Bruno Klein, Dresden
Mittelalterliche Kirchen im Bau – Chancen und Risiken

Freitag, 9. Dezember
Buchpräsentation
„Made in Munich – Editionen von 1968 bis 2008″ (Schriftenreihe des Studienzentrums zur Moderne – Bibliothek Herzog Franz von Bayern am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Band 1)

Anschließend:
Julienne Lorz, München
ars multiplicata – Demokratisches Moment oder Verlust der Aura?

14. Dezember
Verleihung des Theodor-Fischer-Preises 2011
Festvortrag Wolf Tegethoff, München
Mies van der Rohes Barcelona Pavillon

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1689

Vielerlei Wiederaufbau

Würzburg, 22. – 23.09.2011
Anmeldeschluss: 21.09.2011

Tagungsort: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Juristische
Fakultät, Hörsaal II der Alten Universität (Erdgeschoss)
Domerschulstraße 16

Bereits ein großer Blick auf die Geschichte Europas zeigt, dass sich die Städte durch große Überlebenskraft auszeichnen. Fast immer waren und sind sie imstande, sich nach verschiedenen Natur- oder durch Menschen verursachte Katastrophen wieder zu erneuern. Anhand der im 2. Weltkrieg zerstörten Städte, die innerhalb weniger Jahrzehnte nach Kriegsende wieder aufgebaut und modernisiert wurden, kann man den Lebenswillen erkennen. Bei einer Vertiefung in das Phänomen der Wiederbelebung der Städte lässt sich feststellen, dass verschiedene Strategien des Wiederaufbaus verwirklicht wurden. Somit stellt sich die Frage, welche Faktoren bei der Aufnahme der bestimmenden Konzeptionen eine entscheidende Rolle gespielt haben. Es wäre interessant, während der Tagung einen Vergleich der ausgearbeiteten und tatsächlich realisierten Rekonstruktionskonzeptionen anzustellen. Die Organisatoren haben die Absicht, diese Problematik am Beispiel ausgewählter deutscher und polnischer Städte durch Vorträge und multimediale Präsentationen vorzustellen und zu diskutieren.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1700


http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=16960

http://historicus.umk.pl/pmh/strona/index.php?page=alias&hl=de_DE

Exhibiting Merz

Henry Moore Institute, Leeds, October 19, 2011, 2-7pm

This one day conference looks to the ways in which Mario Merz’s work has been presented in exhibitions, paying particular attention to the period of art making, 1966 to 1977, that our current exhibition „Mario Merz: What Is to Be Done?“ covers.

This conference is part of the Institute’s current research into the histories of exhibiting sculpture, the subject of a session we will be hosting at the 2012 Association of Art Historians conference.

This conference is free of charge but booking is essential

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1717

Tag des offenen Denkmals 2011

Am 11. September 2011 findet in ganz Deutschland wieder der Tag des offenen Denkmals statt, in diesem Jahr unter dem Motto „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“. Das Portal Kunstgeschichte präsentiert dazu eine Beitragsreihe, die aus dem breiten Veranstaltungsangebot für jedes Bundesland einige spannende Kulturdenkmäler zusammenstellt.

Terminvorschau:
28.08. Thüringen
29.08. Saarland
30.08. Bayern
31.08. Baden-Württemberg
01.09. Rheinland-Pfalz
02.09. Nordrhein-Westfalen
03.09. Schleswig-Holstein
04.09. Bremen und Hamburg
05.09. Mecklenburg-Vorpommern
06.09. Niedersachsen
07.09. Hessen
08.09. Berlin und Brandenburg
09.09. Sachsen
10.09. Sachsen-Anhalt

http://www.kunstgeschichteportal.de/

Doctoral fellowship and student assistant position, Florence

Florence, Italy, December 01, 2011
Bewerbungsschluss: 15.09.2011

The Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut seeks to appoint a doctoral fellowship (1-2 years) and a student assistant position (80h/month) to pursue studies in Art History. The positions will be affiliated to the Max Planck Research-Group

Objects in the Contact Zone: The Cross-Cultural Lives of Things

One of the major challenges facing art history today is the issue of globalization with its cultural implications – both regarding retrospective historical narratives and contemporary methods. As scholarship and museum audiences alike are becoming more and more internationalized, a (self-) critical analysis of disciplinary standpoints seems more important than ever and is at the center of ongoing discussions within and beyond academia.

Starting December 1, 2011, the Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut will establish a Max-Planck-Research Group whose aim is to contribute differentiated epistemic viewpoints to this discussion.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1703

Peripherie oder nie. Zu Künstlerresidenzen jenseits der Metropolen. Vortrag von Bernd Milla

Mittwoch, 31. August 2011, 19 Uhr
Der Kunstverein, seit 1817.
Klosterwall 23
20095 Hamburg

Künstlerresidenzen jenseits der großen Metropolen versuchen einen Freiraum für künstlerisches Arbeiten zu schaffen. Die veränderten Arbeits- und Produktionsbedingungen heutiger Künstlerinnen und Künstler erfordern Vernetzung, Flexibilität und Sichtbarkeit. Wie gehen Künstlerkolonien damit um? Ist es ein überholtes Modell? Welche neue Chancen bietet es? Neben einer kurzen Vorstellung der Idee der Künstlerkolonie und ihrer historischen Vorbilder im nationalen und internationalen Kontext soll am Beispiel der Künstlerhäuser Worpswede gezeigt werden, dass (heute) von jedem Ort aus eine Anbindung an den internationalen Kunstdiskurs möglich ist.

Weitere Informationen:

http://www.kunstverein.de/veranstaltungen/aktuell/20110831-milla.php

19. Symposium New York Photography 1890 bis 1950

Dienstag, 8. November 2011, 10–18 Uhr

Vorträge von Monika Faber, Wien; Dr. Alison Nordström, Rochester, NY; Dr. Ulrich Pohlmann, München; Dr. Ortrud Westheider, Hamburg

Nach der Trilogie zur amerikanischen Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in den Jahren 2007 bis 2009 zeigt das Bucerius Kunst Forum im kommenden Sommer eine Ausstellung zur amerikanischen Photographie von Alfred Stieglitz bis Man Ray. Ausgangspunkt ist der Pictorialismus eines Edward Steichen und Alfred Stieglitz und ihr Bestreben, die Photographie als Kunstform zu etablieren. Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Photographie in New York über die Street Photography bis zu den abstrakten Tendenzen der Avantgarde.

Unkostenbeitrag € 10,– (inkl. Kaffee und Empfang),ermäßigt für Bucerius Kunst Club Mitglieder € 8,–
Freitickets für Studierende in begrenzter Anzahl (nur im Voraus an der Kasse im Bucerius Kunst Forum)

Informationen:

http://www.buceriuskunstforum.de/h/symposien_415_de.php

Vorverkauf

Veranstaltungskarten für die kommende Ausstellung Die Erfindung des Bildes. Frühe italienische Meister bis Botticelli (1.10.2011 – 8.1.2012) sind ab Donnerstag, 1. September 2011, 9 Uhr im Bucerius Kunst Forum erhältlich.

Informationen:

http://www.buceriuskunstforum.de/h/erfindung_des_bildes_579_de.php

Retsplätze für Führung „William Turner“ frei

Für den 10.09. sind noch Plätze für die Führung von Freunde ADVANCED frei.

Infos und Anmeldung:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=190

Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals beginnt mit einer Auftaktveranstaltung in der Patriotischen Gesellschaft am Freitag, den 09.09. . Am Samstag und Sonntag sind dann die Denkmäler der Stadt geöffnet und es gibt Veranstaltungen an verschiedenen Orten.
Auf der Eröffnungsveranstaltung sprechen unter anderen auch Prof. Dr. Herrmann Hipp und Jochen Vennebusch von unserem Kunsthistorischen Seminar.

Informationen zu den Veranstaltungen:

http://www.hamburg.de/denkmalschutzamt/176806/start-denkmaltag.html

Checkdisout #5: Stadtgespräch am 7. September

7. September 2011, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 (pünktlich)
Kunstverein Hamburg, Klosterwall 23, 20095 HAMBURG

In Hamburg gibt es aktuell eine Reihe umstrittener Bauvorhaben, in Stuttgart gehen Menschen auf die Straße, um einen unterirdischen Megabahnhof zu verhindern. Egal, um was es geht- zu jedem Projekt gibt es die passende Protestbewegung.

Wem gehört die Stadt? Und wer darf sie eigentlich gestalten? Planen die Planer vorbei an den Menschen? Kann es überhaupt menschliche Stadtplanung geben? Welche Möglichkeiten bieten moderne Informationstechnologien, um Städte rund um den Globus besser zu machen? Bei aller Hamburg-Zentriertheit interessiert uns an diesem Abend: Was passiert eigentlich in anderen Städten?

Checkdisout #5: Stadtgespräch beschäftigt sich mit Entwicklungsprozessen in Städten und wagt den Blick über den Tellerrand hinaus. Wir haben Sprecher aus anderen europäischen Ländern eingeladen, sowie Akteuere aus Hamburg, die den Dialog um die Stadt genauso konstruktiv wie kreativ vorantreiben.

Begrenztes Sitzplatzkontingent. Karten nur im Vorverkauf erhältlich. Studenten, Schüler usw. nur mit gültigem Nachweis zum Preis von 15 EUR.

Weitere Informationen und Karten:

http://checkdisout.com/2011/07/27/checkdisout-5-stadtgesprach-am-7-september/

CfP: 81. Kunsthistorischer Studierenden Kongress

Der 81. Kunsthistorische Studierenden Kongress findet unter dem Motto „Peripherie – Wer steht am Rand?“ vom 24. bis 27. November 2011 in Siegen statt. Vorschläge für Vorträge und Workshops können bis 21. September 2011 eingereicht werden.

Der Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) ist die Vollversammlung aller Studierenden der Kunstgeschichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und das wichtigste Gremium seiner Art. Der KSK bietet Studierenden die Gelegenheit, sich durch Vorträge, Workshops und Diskussionsforen auszutauschen und zu vernetzen. Er findet jedes Semester an einem anderen deutschsprachigen Institut statt.

Der 81. KSK steht unter dem Motto Peripherie – und möchte sich damit alljenen Phänomenen widmen, die an den Rändern von Kunstgeschichte, Kunstmarkt und Kunstwelt angesiedelt sind. Gleichzeitig soll die Frage aufgeworfen werden, inwieweit das Zentrum, der Mainstream, auf sein Äußeres angewiesen ist. Im Mittelpunkt steht dabei das Verhältnis von Kunst und Markt, Abendland und restlicher Welt, sowie Kunst und angrenzenden Tätigkeitsfeldern. Auch die Grenzen des Kunstwerks – Rahmen, Inszenierung oder Betrachter – sind gemeint.

In Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Ausstellungen wollen wir uns diesen Problemfeldern widmen. Im Vordergrund steht der Austausch aller Studierenden und die Möglichkeit, andere Perspektiven einzunehmen.

Wir rufen alle Studierenden der Kunstgeschichte dazu auf, sich mit einem Exposé (max. 1000 Wörter) für einen 30 minütigen Vortrag, einen Workshop oder ein anderes Format bei uns zu bewerben. Sendet eure Beiträge bis zum 21. September 2011 an ksk@uni-siegen.de.

Weitere Informationen:

http://www.ksk-siegen.de/HOME.html

Ausschreibung eines Doktorandenvertrages im Arbeitskreis „Objekte in der Kontaktzone – Das cross-kultuelle Leben der Dinge

Das Kunsthistorische Institut in Florenz – Max-Planck-Institut wird zum 1. Dezember 2011 einen Arbeitskreis einrichten, dessen Ziel darin besteht, verschiedene episthemische Sichtweisen zum Themen Globalisierung und Kulturwandel beizusteuern. Doktoranden, die dazu forschen, sind herzlich eingeladen, sich für eine Mitarbeit am Projekt zu bewerben. Bewerbungsschluss: 15. September 2011.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/?id=4474&PHPSESSID=bc7fc7ff930f8f5be7953339f78a578c

Ausschreibung eines Architect-in-Residence-Programms in Rotterdam

Seit 2011 vergibt das Goethe-Institut Niederlande am Standort Rotterdam einmal jährlich ein Stipendium an freischaffende Architekten, Kuratoren oder Wissenschaftler aus den Bereichen Architektur, Architekturwissenschaft und Architekturausstellungen. Das Stipendium umfasst die kostenlose Nutzung einer Wohnung und die Übernahme der Lebenshaltungskosten und Arbeitsmaterialien in Höhe von monatlich 1.500,- € über einen Zeitraum von maximal drei Monaten. Hinzu kommt einmalig die Kostenerstattung für die An- und Abreise.Bewerbungsschluss: 30. September 2011

Ziel dieses Architekturstipendiums ist es, dem Stipendiaten oder der Stipendiatin die Gelegenheit zu bieten, Recherchen zu einem auf die Architektur der Stadt Rotterdam bezogenen Projekt durchzuführen. Der Stipendiat oder die Stipendiatin hat die Möglichkeit, die Architekturszene vor Ort kennenzulernen, Kontakte aufzunehmen und zu vertiefen, Ideen und Anregungen auszutauschen.

Bewerben können sich freischaffende Architektinnen und Architekten, Kuratorinnen und Kuratoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Abschluss eines Studiums oder einer vergleichbaren Ausbildung. Der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt der Bewerberinnen und Bewerber sollte in Deutschland liegen.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/?id=4443

Promotionsstipendium im Fach Kunstgeschichte in Kooperation mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz

Das Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg vergibt an überdurchschnittlich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber, immatrikuliert an einer Hochschule des Landes, ein Stipendium zur Förderung von Promotionsvorhaben im Fach Kunstgeschichte. Bewerbungsschluss: 15. September 2011

Das geförderte Promotionsvorhaben soll am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut (KHI) durchgeführt werden und einen Bezug zu den dortigen Forschungsschwerpunkten zur Kunstgeschichte Italiens und des Mittelmeerraums von der Spätantike bis zur Moderne haben.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4497

Neustart in der Kulturpolitik? Senatorin Barbara Kisseler im Gespräch mit Till Briegleb

Montag, 5. September, 19.30 Uhr
Halle K2 der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel
Jarrestrasse 2
Eintritt frei

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=gmail&attid=0.1&thid=131b81adc02795a7&mt=application/msword&url=https://mail.google.com/mail/?ui%3D2%26ik%3D9cbf12d825%26view%3Datt%26th%3D131b81adc02795a7%26attid%3D0.1%26disp%3Dsafe%26zw&sig=AHIEtbQwOJIB7vXd5AnUSrhhz8ElSnKKXg&pli=1

Filmtipp

Caravaggio – Magier des Lichtes

http://videos.arte.tv/de/videos/caravaggio_magier_des_lichtes-4071228.html

Vortrag von Oliver Salge (Teamleiter Meere/Wälder Greenpeace Deutschland) im Rahmen der Ausstellung von Charley Harper

Mittwoch, 10. August 2011, 19 Uhr
Internationaler Umweltschutz ist auch eine Kunst
Kunstverein Hamburg

Oliver Salge (Teamleiter Meere/Wälder Greenpeace Deutschland) spricht im Rahmen der Ausstellung von Charley Harper über die Kampagnen zum Urwaldschutz und vertritt die These, dass der Schutz der weltweit stark dezimierten Urwälder eine Kunst an sich ist. Oliver Salge engagiert sich seit 1993 bei Greenpeace und betreut dort die Waldkampagne. Neben seinen Bemühungen für den Umweltschutz ist er leidenschaftlicher Naturfotograf.

Weitere Informationen:

http://www.kunstverein.de/veranstaltungen/aktuell/20110810-greenpeace.php

Sommerakademie 2011 im Zentrum Paul Klee

16.08.-26.08.2011
Bern

Unter dem Titel „Saftig kontaminierter Kreis – Von der Kunst ins Leben und zurück“ findet vom 16. bis zum 26. August die Sommerakademie im Zentrum Paul Klee statt. Dabei soll der Kreis von der Kunstproduktion über Vermittlung und Feedback zurück zur Produktion geschlossen werden.

Die Sommerakademie ist eine internationale Plattform für zeitgenössische Kunst. Sie lädt seit Sommer 2006 einmal jährlich KünstlerInnen und KuratorInnen zu einem zehntägigen Symposium nach Bern ein, um sich in einem Kreis ausgewählter Persönlichkeiten konzentriert mit einem Themenschwerpunkt auseinanderzusetzen. Die Sommerakademie fördert das Kunstschaffen durch vertiefende Vermittlung, Diskurs und Networking.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4312

http://www.sommerakademie.zpk.org/de.html

Berufsbegleitendes Masterstudium „Schutz Europäischer Kulturgüter“ („Master of European Cultural Heritage“) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Das Masterstudium bietet die Möglichkeit, in sieben konzentrierten Blockphasen eine umfassende Ausbildung in bau- und kunstgeschichtlichen, denkmalrechtlichen Fächern sowie in Grundlagen des Kultur- und Projektmanagements zu erlangen.

Neben der Kultur- und Kunstgeschichte sowie der Denkmalpflege, wird besonderer Wert auch auf die Management- und Projektstrategien gelegt. Dabei stehen vor allem die Schnittstellen zwischen Denkmalschutz, Tourismus, Bildungssystem und der Kreativwirtschaft im Fokus der Betrachtung. …

Fristen
Das Studium beginnt jeweils zum Wintersemester. Der Quereinstieg zum Sommersemester ist unter bestimmten Voraussetzungen nach Absprache möglich. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September. Verspätete Zulassungen sind in Einzelfällen möglich.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/beruf_karriere/?id=4434&PHPSESSID=c8940a1dc8341ca80ea9c159b87f0f6f

http://www.denkmalpflege-viadrina.de/