Archiv für Juni 2011

Ordnungen des Fremden

Universität Trier, 07. – 08.07.2011
Workshop: „Ordnungen des Fremden. Repräsentationen von ‚Zigeunern‘ von Exodus bis Bohème“

Der interdisziplinäre Workshop “Ordnungen des Fremden. Repräsentationen von ‚Zigeunern‘ von Exodus bis Bohème” widmet sich den vielfältigen Zuschreibungen europäischer Mehrheitsgesellschaften an eine migrierende Minderheit.
Er findet im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 600 „Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart“ an der Universität Trier statt und steht im Zusammenhang eines monographisch angelegten Forschungsvorhaben zur bildkünstlerischen Repräsentation von ‚Zigeunern‘ vom 15. bis 20. Jahrhundert. Sein Fokus ist dabei auf die jeweiligen Eigengesetzlichkeiten und Logiken der Repräsentation von ‚Zigeunern‘ in Bildern und Texten gerichtet, auf das Wechselspiel zwischen Literatur und Kunst sowie jenes zwischen verschiedenen Gattungen, Medien und Formaten.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1613

Rettet Capri!!

Die Organisatoren des Symposions für Herrn Kemp suchen dringend Ersatz für eine Hilfskraft, die kurzfristig absagen musste!
Wer von Euch hat morgen (30.06.2011) von 14-21 Uhr Zeit beim Kaffeekochen, Aufräumen, Abendbuffet aufbauen etc. zu helfen? Es wird der übliche Lohn von 7.73 Euro pro Stunde bezahlt.
Meldet euch bei Alice capri@uni-hamburg.de.

Recht, Bild und Raum

Frankfurt am Main, 11. – 12.07.2011
Recht, Bild und Raum: visuelle und juristische Interpretationen
Workshop
11. – 12. Juli 2011

Wie wurden politische Verbrechen im frühneuzeitlichen Europa medial inszeniert? Wann und unter welchen Bedingungen wurde der Herrscher als Gesetzgeber dargestellt oder die Visualität des Rechts reflektiert? Auf welche Weise konstituierten sich Rechtsvorstellungen im Bild und in ausgewählten Räumen der Stadt, deren ‚Publizität‘ unterschiedlich geregelt war? Zur Diskussion dieser und weiterer Fragen ist ein interner Workshop anberaumt, den das Kunsthistorische Max-Planck-Institut in Florenz und das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt gemeinsam ausrichten. Von der Visualität (und Gegenständlichkeit) des Rechts ausgehend, sucht der Workshop den Dialog zwischen den Disziplinen Kunst- und Rechtsgeschichte auf einer intermedialen Ebene, welche die Kategorie des Raumes dezidiert einbezieht. Die „Präsenz des Rechts in Raum und Bild“ soll deshalb in wechselseitigem Verhältnis zur „Präsenz von Raum und Bild im Recht“ ausgelotet werden. Ziel des Workshops ist es, gemeinsame Interessens- und Schnittfelder auch für zukünftige Forschungen auszumachen.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1609

http://www.khi.fi.it/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung319/index.html

Verabschiedung Professor Kemp

Liebe Kommilitonen/innen,

bitte vergesst nicht, Euch in die Doodle-Listen für die Buffetbeiträge und/oder als Helferlein einzutragen ;-)
Einfach oben in der Leiste des Blogs auf „Verabschiedung Professor Kemp“ gehen, dort findet ihr die Listen und noch ein paar Rezeptvorschläge.

Außerdem steht die „Geldsammeldose“ für das Geschenk für Herrn Kemp in der Bibliothek auf dem Tresen bereit. Dort dürft ihr eure Spenden hineingeben und euch mit einem Autogramm auf der Karte für Herrn Kemp verewigen.

Bis Freitag :-)

Einladung zur Disputation Anne Vieth am 6.7.

Einladung Disputation PDF

Blick zurück nach vorn – Eine diskursive Wanderung im Kontext von „The Bronze House“ von Plamen Dejanoff

Mittwoch, 29. Juni 2011, 19 Uhr
Treffpunkt: Kunstverein Hamburg

Seit Beginn des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts wächst Hamburg auf der mentalen Landkarte. Physisch erweitert sich mit der HafenCity die Hamburger Innenstadt um ca. 40 Prozent und entwickelt zahlreiche neue Orte, die vielfältige Entwicklungsimpulse auf unterschiedliche Bestandsquartiere aussenden. Welche Potentiale verbinden Speicherstadt, Kontorhausviertel und HafenCity jetzt schon – welche lassen sich gemeinsam schöpfen? Während einer diskursiven Wanderung mit Dipl. Ing. Uwe A. Carstensen werden mögliche Implikationen aktuell laufender wie kommender Projekte mit dem „Blick zurück nach vorn“ aufgespürt.

Weitere Informationen:

http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20110618-plamendejanoff.php

Malevich Society grant competition 2011

Bewerbungsschluss: 30.09.2011

The Malevich Society is pleased to announce its grant competition for the year 2011.

The Malevich Society is a not-for-profit organization dedicated to advancing knowledge about the Russian artist Kazimir Malevich and his work.

In the belief that Malevich was a pioneer of modern art, and should be recognized for his key contributions to the history of Modernism, the Society awards grants to encourage research, writing, and other activities relating to his history and memory.

The Society welcomes applications from scholars of any nationality, and at various stages of their career. Graduate students are welcome to apply for the Society’s grants after completing at least one year of research. Proposed projects should increase the understanding of Malevich and his work, or augment historical, biographical, or artistic information about Malevich and/or his artistic legacy. The Society also supports translations and the publication of relevant texts.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1603

http://www.malevichsociety.org/

William Turner. Maler eines neuen Zeitalters

Prof. Dr. Monika Wagner
Mi. 29.06.2011
20 Uhr
Bucerius Kunst Forum

An William Turner schieden sich von Anfang an die Geister. Seine umstürzende Malweise hielten die einen für Schmiererei, die anderen für ein geniales Verfahren, um die lebendige Natur auf die Leinwand zu bannen. Wie kein zweiter Maler seiner Zeit beschäftigte sich Turner mit der Industrialisierung und verlieh der Dynamik des neuen Zeitalters Ausdruck. Monika Wagner, langjährige Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg, portraitiert den englischen Künstler auf der Grundlage ihrer soeben im C. H. Beck Verlag erschienenen Turner- Monographie.

Weitere Informationen:

http://www.buceriuskunstforum.de/h/index.php?id=541

Neuanfang in der Wissenschafts- und Hochschulpolitik? – Anforderungen aus den Hochschulen. Mit Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeld

Termin: am Donnerstag, 30.06.2011
von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Curio Haus / GEW LV Hamburg / Rothenbaumchaussee 15

Nicht nur die angekündigten Kürzungen werden die Hamburgische Wissenschafts- und Hochschulpolitik in den nächsten Jahren bestimmen, ebenso steht die Novellierung des verfassungswidrigen Hamburgischen Hochschulgesetzes, die Änderung der Kapazitätsverordnung (KapVO) sowie die Einführung einer leistungsorientierten Besoldung (LOB) auf der politischen Agenda.

Einleitend wird Frau Stapelfeldt ihre Pläne zur Hochschul- und Forschungspolitik vorstellen, folgend werden VertreterInnen der Statusgruppen (Studierende, Mittelbau und ProfessorInnen) sowie des Personalrats des wissenschaftlichen Personals an der Uni Hamburg die Probleme aus ihrer Perspektive schildern.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Es diskutieren u.a.:

- Dorothee Stapelfeldt, Zweite Bürgermeisterin und Senatorin der
Behörde für Wissenschaft und Forschung

- Iris Kaufmann, Mitglied im Personalrat des wissenschaftlichen
Personals (WIPR) an der Universität Hamburg

- Florian Muhl, Mitglied im Fachschaftsrat Erziehungswissenschaften

- Sabine Großkopf, Vertreterin des akademischen Personals im
akademischen Senat (AS) der Universität Hamburg

Eine gute Veranstaltung, um die Fragen zu stellen, die gestellt werden müssen (in der anschließenden Diskussion).

Einladung zur Demo AG

Wann: Montag, 27. Juni · 14:00 – 16:00
Wo: Foyer des Fachbereich Sozialökonomie (Holzpodest)
Von-Melle-Park-9
Warum: Nachdem das Plenum des FB Sozialökonomie(ca200) am Freitag die Forderung aufwarf, A)nach mehr und größeren öffentlichkeitswirksamen Aktionen und B)nach gemeinsamen Aktionen mit anderen Fachbereichen, hat sich im Anschluss an das Plenum eine Arbeitsgruppe Demonstration gegründet, die die Demo gemeinsam planen und durchführen will.Dazu sollen alle Beteiligten einen Einblick bekommen, was bei Demonstrationen zu tun und worauf zu achten ist (dies wird erledigt durch Praxis).

AG-Demo für den 30. Juni 2011 14 Uhr
Diese trifft sich zum ersten mal wie oben angeben. Ziel der AG ist es, am Donnerstag den 30. Juni im Anschluss an die Vollversammlung eine Demonstration durchzuführen. Diese Demo soll unseren Protest gegen die geplanten Kürzungen des Senats auf die Straße bringen. Örtliches Ziel könnte die Parteizentrale der SPD sein, dort könnten wir die Resolutionen der Fachbereiche und vielleicht eine am Donnerstag gemeinsam verabschiedete Resolution übergeben.
siehe auch: https://www.facebook.com/event.php?eid=235391103156346

Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligte….
…denn es gibt für alle was zu tun ;-)
z.B. Demo-Anmeldung, rund um den Lautsprecherwagen, Transparente malen, Moderation und Redebeiträge, Pressearbeit, Flyer entwerfen (für vor und auf der Demo), bestehende Infokanäle nutzen, und jede Menge Kleinkram plus viele neue Ideen, die ihr am Montag mitbringt….

solidarische Grüße … Norman Götz

http://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php?cid=2811919

Sitzung des Studierendenparlaments

Termin: Sitzung des Studierendenparlaments (aktuell mit Sitzungsunterlagen) am 30.6.2011, 18 Uhr ESA A
Zeit: Ab 30.06.2011, 18:00 Uhr
bis 01.07.2011, 04:00 Uhr (2 Tage)
Ort: Hauptgebäude, ESA A

Weitere Informationen:

https://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php/002_Sitzung_am_30.06.2011.pdf?cid=2811919&mod=material&fct=getfile&iid=888409

https://www.educommsy.uni-hamburg.de/commsy.php/HH_2011_2012.pdf?cid=2811919&mod=material&fct=getfile&iid=888407

Kommentierung Haushalt

Kulturelles Erbe und Kulturmanagement im Fokus

30. Juni bis 1. Juli in Rendsburg

Das Ergänzungsfach „Kulturmanagement“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel veranstaltet im Nordkolleg Rendsburg eine Fachtagung zum Thema „Kulturelles Erbe und Kulturmanagement“.

Gegenstand der Tagung ist das bauliche kulturelle Erbe. Die Referenten sind renommierte Vertreter der Disziplinen Archäologie, Denkmalpflege und Architektur. Mit diesem erstmals fachübergreifenden Konzept wollen die Veranstalter das Bewusstsein für die aktuellen und zukünftigen Belange des kulturellen Erbes schärfen und Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit von Menschen und Organisationen geben, die den Schutz und die Förderung des kulturellen Erbes in Schleswig-Holstein und Hamburg zum Ziel haben.

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4362

http://www.nordkolleg.de/veranstaltungen_link_index_188_787435_1__detail.html

UniMeile Heidelberg

Im Rahmen der Festwoche zum 625-jährigen Jubiläum der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wird am Samstag, den 25. Juni von 11 bis 19 Uhr die UniMeile auf dem Universitätsplatz stattfinden. Fächer, Fakultäten, Einrichtungen und Initiativen der Ruperto Carola stellen sich an diesem Tag den Besuchern vor und bieten vielfältige Programmpunkte. Unter dem Motto „KunstGeschichten“ präsentiert sich das Institut für Europäische Kunstgeschichte im Zelt 10.

Programm und Informationen:

http://625.uni-heidelberg.de/md/kampagnen/625jahre/unimeile/unimeile_programmheft_final.pdf

http://www.artefakt-sz.net/neue-fakten/artefakt-auf-der-unimeile

http://www.625.uni-heidelberg.de/unimeile/

Global Art

Ein Symposium der AICA (Sektionen Österreich und Schweiz) und der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg
Dauer: 29. – 30. Juli 2011
Ort: Künstlerhaus, Salzburg

Globalisierung bezeichnet in der Regel einen wirtschaftlichen Prozess. Was aber bedeutet diese weltweite Entwicklung für die Kunst? Stehen wir am Beginn einer neuen Entwicklung, die wir Globalkunst nennen können, und was genau ist darunter zu verstehen? Inwieweit beeinflussen die neuen Lebensbedingungen der Globalität die zeitgenössische Kunst? Kunst ist seit Jahrhunderten international vernetzt, gibt es eine neue Qualität, die die Globalkunst auszeichnet? Wie verhält sich das, was man Globalkunst nennen könnte, zur Postkolonialismusdebatte? …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1589

Uniweite Vollversammlung

Liebe Mitglieder der Universität Hamburg,

hiermit laden wir euch zur mitgliedergruppenübergreifenden Vollversammlung aller Universitätsmitglieder am Donnerstag, dem 30. Juni, von 12 bis 14 Uhr, ins Audimax ein.

Am 22.06.11 wurde der Haushaltsentwurf, der auch die Sparpläne für die Unis beinhaltet, vom Hamburger Senat an den Haushaltsausschuss der Bürgerschaft übergeben. Doch bisher ist der politische Senat nicht im Geringsten auf die immer wieder bekräftigte Kritik eingegangen.

Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass alle Mitglieder der Uni sich einig sind – durch die geplanten Sparmaßnahmen des Senats würde die Uni kaputt gespart. Dies können und werden wir uns nicht gefallen lassen!

Bei der Vollversammlung wollen wir deshalb zusammen mit allen Mitgliedern der Universität über die Kürzungen, weitere Proteste gegen diese und unsere Forderungen diskutieren und eine gemeinsame Resolution verabschieden. Die VV ist eine große Chance, sich noch einmal geschlossen gegen die Kürzungen auszusprechen und öffentlich an den Senat zu appellieren, keinen Raubbau an Bildung, Forschung und Lehre zu treiben!

Kommt alle zahlreich und nutzt die Chance, damit wir gemeinsam erneut ein Zeichen gegen die Sparpläne setzen können! Verbreitet diese Einladung an Studierende, technisches und Verwaltungspersonal, wissenschaftliches Personal und Professor*innen.

Euer AStA

Jour Fixe

JOUR FIXE Christian Schad: „Bildnis Egon Erwin Kisch“ (1928)
LEITUNG Dagmar Lott-Reschke
TERMIN Donnerstag, 30. Juni 2011, 19.30 bis 20.30 Uhr
ORT Hamburger Kunsthalle, Treffpunkt: Rotunde im Altbau
KOSTENFREI, keine Anmeldung erforderlich

Der fast fotorealistische, leicht unterkühlte Stil der „Neuen Sachlichkeit“ bildet in den 20er Jahren einen bewussten Gegenpol zur expressionistischen Utopie des Neuen Menschen und richtet einen nüchternen Blick auf die gesellschaftliche Realität der Weimarer Republik. Ganz im Gegensatz zur Unschärfe steht die Schärfe hier buchstäblich für Sachlichkeit, für eine scheinbar bruchlose objektive Wahrheit. Den Maler und den Reporter, beide Chronisten ihrer Zeit, verband der Drang nach objektiver Zeugenschaft und messerscharfer Darstellung des Menschlichen, denn „Nichts ist verblüffender als die einfache Wahrheit…“, so Kisch. Welche scheinbar so sachliche Wahrheit sich in diesem Spiel von Blick und Gegenblick zwischen Maler und Reporter enthüllt, wollen wir mit Dagmar Lott-Reschke in unserem Jour Fixe erkunden.

Weitere Informationen:

http://www.freunde-advanced.de/h/was_ist_los_7.php?eventid=189

Freunde Advanced

FÜHRUNG Zwei Sammler – Thomas Olbricht und Harald Falckenberg
LEITUNG Goesta Diercks
TERMIN Samstag, 9. Juli 2011, 12 bis 13.30 Uhr
ORT Deichtorhallen Hamburg
KOSTEN 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro

… Zu sehen sind hochkarätige Werke von über 100 internationalen Künstlern wie Richard Artschwager, Maurizio Cattelan, Mark Dion, Damien Hirst, Mike Kelley, Martin Kippenberger, Takashi Murakami, Richard Prince und Gerhard Richter. Goesta Diercks, langjähriger Mitarbeiter der Deichtorhallen, bestens mit den Sammlungen und der Hamburger Kunstszene vertraut und vielen von Euch durch zahlreiche Führungen bekannt, wird uns durch die Ausstellung führen.

Weitere Informationen:

http://www.freunde-advanced.de/h/was_ist_los_7.php?eventid=187

Heute bis 12 Uhr

… kann man sich noch anmelden für:
Freunde von ADVANCED
Die 54. Biennale von Venedig: ein erster Überblick
Freitag, 24. Juni 2011
Vortrag von Sabrina van der Ley

18.00 Uhr – 19.30 Uhr, Hubertus-Wald-Forum
7 Euro, ermäßigt 4 Euro, Zuzahlung für Nicht-Mitglieder 3 Euro

Die 54. Biennale steht unter dem Motto „ILLUMInations“ und wird von Bice Curiger geleitet, die sich als Kuratorin des Kunsthauses Zürich und Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift „Parkett“ einen Namen gemacht hat. Wie in zahlreichen anderen zeitgenössischen Ausstellungen der letzten Zeit sucht sich auch Curiger mit dem venezianischen Maler Tintoretto einen Paten in der Kunstgeschichte, der „eine prominente Rolle spielen wird“.

Weitere Informationen und Anmeldung:

http://www.freunde-advanced.de/h/?eventid=175

Kunst-Staat DDR. Kunst im Staatssozialismus und die deutsche Doppelflucht aus der Geschichte

Karl-Siegbert Rehberg, Dresden
Wissenschaftspreisträger der Aby-Warburg-Stiftung

Freitag, 08. Juli 2011, 19.30 Uhr
Warburg-Haus
Heilwigstraße 116
20249 Hamburg

Volontariat beim LWL-Denkmalpflege

Münster
Bewerbungsschluss: 15.07.2011
Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen in Münster zum 01.11.2011 eine Stelle als
Wissenschaftliche Volontärin/Wissenschaftlicher Volontär
zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Wir erwarten:

• ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, im Bereich Kulturwissenschaften, Kulturmanagement, Kunstgeschichte, Architektur o.ä.
• Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
• Interesse an Denkmalpflege, Baukultur sowie Landschaftskultur
• sehr gute Computerkenntnisse, insbesondere auch im Umgang mit PowerPoint und der Bearbeitung von Bildern
• ergebnis- und sachorientierter Arbeitsstil
• Engagement, Zuverlässigkeit und organisatorisches Geschick sowie die Bereitschaft sich schnell in neue Sachgebiete einzuarbeiten

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1579

Jahreszeiten im Wandel der Kulturen und Zeiten

Internationales Kolleg Morphomata, Center for Advanced Studies Universität zu Köln, Weyertal 59 (Rückgebäude), 3. Stock, 50937 Köln
Morphome der Zeit: Die Jahreszeiten im Wandel der Kulturen und Zeiten
Tagung: 13. bis 15. Juli 2011

Warum gibt es vier Jahreszeiten? Gibt oder gab es Kulturen, bei denen nicht vier Jahreszeiten das Jahr ausmachen? Was bedeutet das wiederum für unsere fest verankerte Vorstellung von vier Jahreszeiten? Welche Zeitvorstellung steht hinter der Idee der Jahreszeiten? Und: macht eine solche Einteilung heute überhaupt noch Sinn, wo wir täglich den Verlust der Beobachtung der konkret erfahrbaren Jahreszeiten spüren und beklagen?
Diesen und ähnlichen Fragen zum Thema „Morphome der Zeit: Die Jahreszeiten im Wandel der Kulturen und Zeiten“ widmet sich die zweitägige Tagung im Internationalen Kolleg Morphomata in Köln. Das Ziel der Tagung ist es, einen Beitrag zur Erforschung der Jahreszeiten durch die Zeiten und Kulturen zu liefern.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1577

Teaching History of Architecture

Institut National d‘Histoire de l‘Art (2, rue Vivienne; 75002 Paris) salle Walter Benjamin,
24.06.2011

Teaching History of Architecture: Cross-Readings of Establishing a Discipline
Ecoles et Lieux d‘enseignement de l‘architecture

How did history of architecture emerge and define itself as discipline? How did the specific educational institutions where it was taught (i.e. schools of architecture, art history departments) helped to forge its characteristics? How did the evolution of its teaching since the 19th century to nowadays reflect the mutations undergone by the discipline?

Weitere Informationen und Programm:

In and Around Photography

In and Around Photography:
a symposium to discuss and share researches, methodologies of study,
and new approaches on photography

Freitag, 8. Juli 2011
Universität zu Köln | Aachenerstr. 217 | 50923 Köln | Raum 2B11 | Gebäude 210

Die a.r.t.e.s. Forschungsschule, die Graduiertenschule der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln, kündigt folgendes Symposium an: In and Around Photography: a symposium to discuss and share researches, methodologies of study, and new approaches on photography.
Das Ziel des Workshops ist, jungen nationalen und internationalen Forscher(inne)n, die im akademischen Jahr 2010/2011 in Köln zum Thema Fotografie gearbeitet haben, eine Möglichkeit zu geben, ihre Ergebnisse in einem öffentlichen Rahmen zu präsentieren, zu diskutieren und mit anderen Wissenschaftler(inne)n und Kolleg(inn)en auszutauschen. Das Treffen soll außerdem ein ergebnisreiches Jahr der Arbeit in Köln abschließen. Es soll helfen, bestehende Kontakte zu aktivieren und ein Netzwerk von Fotografie-Nachwuchswissenschaftler(inne)n aus der ganzen Welt aufzubauen.
Das Symposium wird die unterschiedlichen Facetten der Fotografie (Fotografie als Sprache, als Praxis etc.) thematisieren und die verschiedenen Methoden und perspektivischen Zugriffe diskutieren und teilen, unter denen ein Thema angegangen und untersucht werden kann (historisch, anthropologisch etc.).

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1575

Bruch – Schnitt – Riss

Hamburg, Warburg-Haus, 01. – 03.07.2011

„Bruch – Schnitt – Riss“
Deutungspotenziale von Trennungsmetaphorik

Interdisziplinäre Tagung vom 01. – 03. Juli 2011 im Warburg-Haus Hamburg

Programm und Anmeldung:

http://arthist.net/archive/1573

ROMANTICISM REVISITED #2 – KUNST ALS DARSTELLUNG ODER VORSTELLUNG?

Freitag, 24. Juni 2011, 14 – 19 Uhr, Raum 213a/b, HFBK
Samstag, 25. Juni 2011, 11 – 18 Uhr, Raum 213a/b, HFBK

Philipp Otto Runge (1777-1810) gilt als einer der bedeutendsten Künstler der Romantik und als einer der Gründungsväter der Moderne. Zum Ausklang des Gedenkens an seinen 200. Todestag und parallel zur Ausstellung „Kosmos Runge“ findet an der HFBK in der Reihe querdurch nun das zweite und abschließende Symposion „ROMANTICISM REVISITED #2 – KUNST ALS DARSTELLUNG ODER VORSTELLUNG?“ statt. Als Thema und Grundlage möglicher Kunstforschung wird die im Titel benannte und von Runges Schriften und Bildern ausgehende Problematik in Statements und Impulsvorträgen der ReferentInnen erörtert, um danach gemeinsam bedacht und diskutiert zu werden. Die interessierte Öffentlichkeit sowie alle Studierenden und Lehrenden der HFBK sind herzlich eingeladen.

Mit dabei sind u.a.: Bazon Brock, Prof. em. Universität Wuppertal | Harald Falckenberg, Sammlung Falckenberg Hamburg | Hubertus Gaßner, Kunsthalle Hamburg | Pauline Kintz, Rijksmuseum Amsterdam | Almut Linde, Universität Lüneburg | Michael Lingner, HFBK Hamburg | Claus Mewes, Kunsthaus Hamburg | Christoph Schenker, Hochschule der Künste Zürich | Franz Erhard Walther, Prof. em. HFBK Hamburg

Weitere Informationen:

http://querdurch.hfbk.net/

Geschenk für Herrn Kemp

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen!

Um Herrn Kemp auch von Seiten der Studierenden gebührend zu verabschieden und uns gleichzeitig bei Ihm für seine spannenden Seminare, seine philosophischen Anregungen und seinen trockenen Humor zu bedanken, möchten wir euch um eine kleine Spende bitten.
Jede und Jeder der Lust hat, kann sich mit einem Betrag ihrer/seiner Wahl an dem Geschenk für Herrn Kemp beteiligen und auf der Glückwunsch-Karte unterschreiben!
Beides wird ab morgen in der Bibliothek an der Aufsicht möglich sein. Wir hoffen auf rege Beteiligung eurerseits, um ein schönes Geschenk zu kaufen!

Bis spätestens zum 1.7. bei der Instituts-Sause!

Euer FSR Kunstgeschichte

P.S.: Denkt bitte daran, euch in die Helferlisten und den Buffetdoodle einzutragen. Wir sind wirklich auf eure Mithilfe angewiesen!

Buffet: https://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fdoodle.com%2Fssyyuwhrqwmuxi2c

Helfer: http://doodle.com/5n6exzcbfh79ir4b

2. open studios der ART SCHOOL ALLIANCE-Stipendiaten

Eröffnung: am 23. Juni 2011, ab 18.30 Uhr

Ausstellung: 24. — 26. Juni 2011, 14 – 18 Uhr
Karolinenstraße 2a, Haus 4+5, Hamburg
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Im Rahmen der 2. OPEN STUDIOS stellt die zweite Runde der ART SCHOOL ALLIANCE-Stipendiaten der HFBK ihre künstlerischen Arbeiten der Öffentlichkeit vor. Junge Kunststudierende aus aller Welt – sei es nun London oder San Francisco, Paris, Boston oder Hangzhou und Wien – haben seit dem Herbst 2010 die Möglichkeit, auf Einladung der Hochschule für bildende Künste Hamburg im Hamburger Karolinenviertel zu arbeiten und zu leben. Allesamt sind sie Stipendiaten des von der HFBK gemeinsam mit der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. 2010 initiierten internationalen Austauschprogramms ART SCHOOL ALLIANCE.

Zu den OPEN STUDIOS werden sowohl die Stipendiaten als auch deren HFBK-Paten ausstellen. Mit dabei sind dieses Mal: Dina Ackermann, ECOLE NATIONALE SUPÉRIEURE DES BEAUX ARTS PARIS | Helge Brumme, HFBK HAMBURG | Oliver Bulas, HFBK HAMBURG | Michael Dobnig, AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN | Nikola Hartl, HFBK HAMBURG | Konstanze Klecha, HFBK HAMBURG | Djavan Santos, SAN FRANCISCO ART INSTITUTE | Chloe Stead, GOLDSMITHS ART DEPARTMENT LONDON | Julia Wallisch, AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN | Lennert Wendt, HFBK HAMBURG | Wang Ziyun, CHINA ACADEMY OF ART HANGZHOU

»Zwischenräume«. Vortrag und Bilderschau zu Aby Warburg von Marianne Schuller und Berhard Hirche

Donnerstag, 23 Juni, 2011
20:00
Jüdischer Salon am Grindel e.V.Kontakt
Grindelhof 59
20146 Hamburg

Unter dem Titel »Zwischenräume« wird sich ein zwischen Vortrag und Bilderschau bewegendes Gespräch zwischen dem Architekten Bernhard Hirche und der Literaturwissenschaftlerin Marianne Schuller entspinnen, das sich um Aby Warburg (1866-1929) , den großen Hamburger Kulturwissenschaftler dreht. Ist für Warburgs Denken der »Zwischenraum« ein wesentliches Moment – als Schwelle zwischen den Künsten, als Eröffnung einer Zone, die den Blick in und für unterschiedliche symbolisch-kulturelle Formen freigibt –, so spielt er auch in seiner Konzeption von Gedächtnis und »Nachleben« eine entscheidende Rolle. Es gibt keine symbolische Welt ohne den Zwischenraum.

An diesem Abend sollen die von Warburg unter dem Stichwort »Nachleben« entworfenen Ansätze einer Kultur des Gedächtnisses aufgenommen, entfaltet und, ganz im Sinne von Warburg, für die Wahrnehmung gegenwärtiger Probleme und Möglichkeiten der kulturellen Architektur (und Architextur) der Stadt Hamburg fruchtbar gemacht werden.

Marianne Schuller ist Professorin für Literaturwissenschaft an der Universität Hamburg. Bernhard Hirche ist Professor für Entwurf und Gebäudelehre an an der HafenCity Universität Hamburg.

„Bildhauerzeichnung“ in der modernen und zeitgenössischen Kunst

Öffentliche Tagung des Archivs Ulrich Rückriem der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit dem Rhein-Kreis Neuss, Kulturzentrum Sinsteden
1. und 2. Juli 2011
Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum, Campusmuseum / Kulturzentrum Sinsteden, Rommerskirchen

… Anliegen der Tagung ist es, den Begriff der Bildhauerzeichnung kritisch zu befragen und auszudifferenzieren. Rosalind Krauss hat die gattungssprengenden Umbrüche im dreidimensionalen künstlerischen Schaffen der 1960er und 1970er Jahre prägnant als „Sculpture in the expanded field (Skulptur im erweiterten Feld)“ (1979) beschrieben. Vor dem Hintergrund dieser künstlerischen Expansionen sollen im Rückblick auf die historische Tradition wie auch im Vergleich der künstlerischen Arbeitsweisen Gemeinsamkeiten und individuelle Qualitäten verschiedener zeichnerischer Verfahren herausgearbeitet werden.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1568

Erkenntniswert Farbe

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein-Saal, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin, 07. – 08.07.2011
Interdisziplinäre Tagung

… Jede Epoche, Gesellschaft und Kultur bestimmt das Verhältnis zwischen den Farben immer wieder neu. Zudem werden den Farben in unterschiedlichen Kulturen jeweils andere Farbwörter zugeteilt und mit divergierenden symbolischen Bedeutungen aufgeladen. Vor diesem Hintergrund soll die Farbe als Erkenntniswert in ihrer gesellschaftlichen Verwendung in den Blick genommen werden.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1569

http://www.bbaw.de/veranstaltungen/2011/juli/farbe

Verabschiedung Professor Kemp

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
wie ihr alle sicherlich mitbekommen habt, wird nächste Woche Freitag, den 1. Juli 2011, die universitäre Verabschiedung von Herrn Kemp bei uns im Kunstgeschichtlichen Seminar gefeiert, zu der ALLE herzlich eingeladen sind!

Um eine so große Feier zu einer runden Sache zu machen, sind viele helfende Hände von Nöten.

Wir bitten euch daher, die Verabschiedung als Helfer_innen beim Aufbau (und Abbau) und während der Feier beim Getränkeausschank bzw. durch Buffetbeiträge zu unterstützen.

Für die Organisation haben wir zwei Doodle-Listen angelegt, in die ihr euch problemlos und schnell unter den untenstehenden Links eintragen könnt.

Doodle Buffetbeiträge für die Verabschiedungsfeier von Prof. Dr. Kemp:
http://doodle.com/ssyyuwhrqwmuxi2c

Doodle Helfer_innen für den Aufbau, Thekendienst und Abbau:

http://doodle.com/5n6exzcbfh79ir4b

Rezeptideen:
http://kunstgeschichtehamburg.blogsport.de/images/Linkliste_Essen.doc

http://www.bella-cucina.de/italienische-kueche.php

Protestaktionen am 21. und 22.06.

Am Mittwoch den 22.06. findet ja bekanntlich die Bürgerschaftssitzung statt, auf der der Haushaltsentwurf des Senats mit den Kürzungsvorschlägen in die Bürgerschaft eingebracht werden soll. Morgen am Dienstag, 21.06. von 12-14.30h wird aus diesem Anlass im Foyer des Gebäudes VMP 8 und im Fachbereich Psychologie eine vorbereitende Info- und Protest-Aktion der Fakultät EPB stattfinden:
Es werden Protest-Shirts bedruckt und Regenschirme für eine gemeinsame Aktion am Mittwoch gestaltet; hier erhaltet Ihr/erhalten Sie Informationen über laufende und geplante Aktionen und den Stand der Kürzungsdebatte; es werden gute Argumente für die Finanzierung von Wissenschaft und Universität gesucht, gesammelt und vielleicht diskutiert; und gegen Spenden gibt es frisch gebackene Waffeln.

Von 13.45-14.15 Uhr werden der WiWi-Bunker und das PI durch eine Regen-/Rettungsschirm-Kette verbunden (bitte Regenschirme mitbringen!)
Am Mittwoch wollen wir von 15:00 bis 15:30 eine Rettungsschirmaktion auf dem Rathausmarkt durchführen, nähere Infos auf dem Flyer und morgen Mittag!

http://kunstgeschichtehamburg.blogsport.de/images/Flugblatt_2106.pdf

Cornet of Horse: Henning Bohl


Eröffnung der Ausstellung
Freitag, 24. Juni 2011
18 Uhr
Der Kunstverein, seit 1817.

In seiner Ausstellung „Cornet of Horse“ zeigt Henning Bohl (*1975, lebt in Berlin) im Kunstverein Hamburg mehrere installative Settings, die sowohl thematisch, als auch mittels sich wiederholender Motive, Materialien und deren Handhabe, aufeinander verweisen. Über die Bezugnahme auf das eigene Tun hinaus, enthalten seine Arbeiten eine Vielzahl von zum Teil unterschwelligen Bezügen auf andere Kunst(-Richtungen). Auch wenn dieses Verweisen einer bestimmten Logik folgt, zielt es jedoch nicht unbedingt auf eine Sinnproduktion ab. Vielmehr geht es Bohl mit seinen Anordnungen um ein Erzählen, als auch darum wie etwas erzählt wird. Neben dem Ausloten der Möglichkeiten Bildmotive zu generieren, stellt Bohl mit seinen Arbeiten auch Fragen nach der Präsentation und Inszenierung von Kunst.

Weitere Informationen:

http://www.kunstverein.de/ausstellungen/aktuell/20110625-henningbohl.php

Die Akademie in der Stadt der Reichsparteitage

Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg,
13. – 15.07.2011
DIE AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE IN DER STADT DER REICHSPARTEITAGE

Im April 1940 wurde die „Staatsschule für angewandte Kunst“ in Nürnberg
vom Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung zur
„Akademie der Bildenden Künste in der Stadt der Reichsparteitage“
erhoben. Die Tagung untersucht die Umstände und Akteure dieser
Entwicklung.

Reflektiert die Akademieerhebung Hitlers persönliche Kunstvorstellungen?
Welche Bedeutung hatten die Institution und ihre Mitglieder im
Zusammenhang mit dem Ausbau Nürnbergs als Stadt der Reichsparteitage?…

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1557

Promotionsstelle/ doctoral position, Universität Heidelberg

Heidelberg
Bewerbungsschluss: 10.07.2011

Promotionsstelle im Sonderforschungsbereich 933
„Materiale Textkulturen“ an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Im Rahmen des Teilprojekts A03 „Materialität und Präsenz magischer
Zeichen zwischen Antike und Mittelalter“ ist ab sofort bis 30. Juni 2015
eine Promotionsstelle (Ur- und Frühgeschichte; 65% TVL E 13) zum Thema
„Magische Objekte im frühen und hohen Mittelalter“ zu besetzen. Auf
hohem kulturwissenschaftlichen Theorieniveau soll die Dissertation mit
einem materialzentrierten praxeologischen Ansatz untersuchen, wie
antikes Wissen um die Zusammenhänge von magischen Zeichenfolgen und der
Materialität ihrer Träger zwischen dem 6. und 13. Jahrhundert nach
Christus rezipiert und transformiert wurde.

Voraussetzungen sind eine mit mindestens gutem Erfolg abgeschlossene
Master- oder Magisterarbeit in einer relevanten Disziplin (z.B. ein
archäologisches Fach, Kunstgeschichte, Geschichte,
Religionswissenschaft, Theologie, etc.), kulturwissenschaftliche
Theoriekenntnisse und soziale Integrationsfähigkeit, solide Erfahrung in
der Erfassung und Auswertung früh- und hochmittelalterlicher Objekte
sowie im quellenkritischen Umgang mit mittelalterlichen Textquellen.
Zwingend erwartet wird die enge Zusammenarbeit mit den ägyptologischen
und papyrologischen Unterprojekten desselben Teilprojekts, die
regelmäßige und intensive Teilnahme an den Arbeitstreffen des SFB sowie
die Integration und Mitwirkung an der Informationsinfrastruktur des SFB
(insbes. Aufbau von Datenbanken). Bei nicht-deutschsprachigen Bewerbern
wird daher der Erwerb guter deutscher Sprachkenntnisse während des
ersten Arbeitsjahres vorausgesetzt.

Weitere Informationen:


http://arthist.net/archive/1561

Notation in creative processes

Freie Universität Berlin, Institut für Philosophie,
13. – 15.07.2011
International Graduate Conference

The creative process in art and science makes use of many different
kinds of notation. The wide variety of notational methods, in turn,
gives rise to structures which alter and redefine our understanding of
the discipline or genre in which the work is being carried out.
Notational systems open up spaces within individual creativity that
enable thinkers and artists to plumb the inner workings of ideas, and
develop unconventional solutions to problems. The notation used in a
creative act often makes use of existing notational systems, but equally
as often modifies them, or even replaces them with entirely new ones
developed within the specific conditions of the problem or project being
tackled. Each new notational system helps redefine the parameters of the
creative process.
What are the conditions that define the role of notation in artistic and
scientific creativity? What creative potential does notation unlock? Our
conference aims to investigate these crucial questions with the help of
notational and creative phenomena taken from many artistic, scholarly
and scientific contexts.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1564

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/v/schriftbildlichkeit/veranstaltungen/oeffentlich/tagungen/index.html

Räume bilden

Universität Siegen, 01. – 02.07.2011
Anmeldeschluss: 24.06.2011

Internationale Tagung an der Universität Siegen/ Fakultät II

„Räume bilden – im Wechselspiel zwischen Architektur/Städtebau,
Kunst/Musik, (Sozial-) Pädagogik/Psychologie“

Seit einigen Jahren inspirieren sich die ehemals isolierten Fachgebiete
Architektur, Pädagogik, Künste und Soziales wechselseitig. Im
Vordergrund steht dabei die Erkenntnis, dass Bildung, Erziehung und
Lernen nicht nur durch architektonische oder städtebauliche Kontexte
beeinflusst werden, sondern dass umgekehrt auch die Wahrnehmung
baulicher Zusammenhänge an komplexe kognitive Voraussetzungen gekoppelt
ist.
Aus Anlass der Fusionierung bisheriger Fachbereiche zu einer Fakultät
„Bildung, Architektur, Künste“ wird die Universität Siegen am
01./02.Juli 2011 den genannten Zusammenhängen eine internationale
Fachtagung widmen. Themenbereiche wie Bildungsbauten, didaktische
Ansätze in der Lehre und theoretische Fragestellungen sowie empirische
Forschungen an den Schnittfeldern zwischen den beteiligten Fachgebieten
werden angesprochen.

Die zu erwartenden ca. 250 TeilnehmerInnen werden Wissenschaftler,
Praktiker, Politiker, Verwaltungsfachleute und Studierende aus den
genannten Fachgebieten sein.
Als Referenten haben u.a. Prof. Dr. Gert Kähler (Publizist), Prof.
Sigurd Trommer (Präsident der Bundesarchitektenkammer) und Prof. Dr. Eva
Simms (Director of Graduate Psychology, University of Dallas) zugesagt.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1553


http://www.uni-siegen.de/bak/tagung/

Bühne: Realität raumbildender Prozesse

Universität Paderborn, Raum B3.231,
14. – 16.07.2011

Bühne: Realität, Geschichte und Aktualität raumbildender Prozesse

Das Symposium ‚Bühne: Realität, Geschichte und Aktualität raumbildender
Prozesse‘ untersucht, wie Bühne als raumzeitliche Bedingung theatraler
Prozesse und rezeptorischer Erfahrung theoretisch beschreibbar ist. Die
Frage ist, welche Signaturen von Bühne historische und zeitgenössische
Theater- und Tanzperformances nahe legen.

Wissenschaftler und Künstler widmen sich Theaterformen, die über die
Dimensionalität herausgehen und beispielsweise zeiträumliche oder
zeitörtliche Verschiebungen von Bewegungsfolgen als Konzept
raumbildender Prozesse erfahrbar machen. Sie befragen die Bühne als ein
Geschehen, das seinen Ort und seine Zeit nicht a priori hat, sondern
erst sucht.

Weitere Informationen und Programm:


http://arthist.net/archive/1555

http://www.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/gk-automatismen/tagungen/buehne

Géographies de la traduction

Université Paris 8, salle D002 INHA, Auditorium Colbert,
24. – 25.06.2011

Géographies de la traduction
Volet II-Échanges transatlantiques
Journées d‘études internationales

Journées internationales à l‘initiative
de Zahia Rahmani (INHA) et Tiphaine Samoyault (Université Paris 8

Journées d‘études internationales organisées dans le cadre d‘un
partenariat scientifique entre l‘équipe de recherche « Littérature et
histoires » de l‘Université Paris 8 (axe « Traduction et
mondialisation ») et l‘Institut national d‘histoire de l‘art,
Département des études et de la recherche, programme « Arts et
architecture dans la mondialisation ». …

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1556

un/planbar: Agora und Void

Dresden, 23. – 24.06.2011

Agora und Void. Die Inszenierung der Mitte in Architektur und Städtebau
Architektonische Visionen menschlichen Zusammenlebens gipfeln häufig in
monumentalen Gemeinschaftsbauten, die symbolisch oder konkret das
Zentrum besetzen. Im 20. Jahrhundert werden für diese Bauten aber oft
neue inhaltliche Konzepte vorgeschlagen; an die Stelle traditioneller
Symbolisierungen von Transzendenz wie der Kathedrale oder des
herrschaftlichen Schlosses tritt der leere, wenngleich baulich überhöhte
Ort oder der von materieller Substanz losgelöste, metaphorisch
über-höhte Begriff. Gerade in realisierten Ensembles wird die
Inszenierung der Mitte zwar oft geplant, jedoch nicht immer umgesetzt.
Gemeinschaftsbauten können auch an den Rand rücken und damit über den
lokalen Rahmen hinaus Anziehungspunkte werden. Die Inszenierung der
Mitte wird so zum wichtigen Indikator für die gesellschaftliche
Struktur.
In dieser Tagung sollen Konzepte der Zentrumsbildung im 20. Jahrhundert
aus unterschiedlichen regionalen und zeitlichen Bezügen mit ihren
jeweiligen gesellschaftlichen Implikationen diskutiert werden: Von
Interesse ist sowohl die Übernahme traditioneller Inszenierungen in
ästhetischer oder inhaltlicher Hinsicht, als auch neue Konzepteptionen.
Neben architektonischen Visionen, Planungen oder auch Orten der Leere
ist die Entwicklung bestehender Zentren ebenso von Interesse wie der
Wandel ihrer Nutzung und symbolischen Bedeutung.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1554

http://www.sfb804.de/fileadmin/Bilder/Infomaterialien/sfb804_l_un_planbar_2010.pdf

Wiss. Volontär/in, Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin

Bewerbungsschluss: 13.07.2011

Voraussetzung für Ihre Bewerbung ist ein abgeschlossenes
Hochschulstudium im Fach Kunstgeschichte. Der Abschluss sollte nicht
länger als zwei Jahre zurückliegen, Ihr schriftliches Abschlussthema
sollte die deutsche oder französische Kunst der 2. Hälfte des 19.
Jahrhunderts behandelt haben. Sie haben darüber hinaus bereits Erfahrung
im Museums- und Ausstellungsbetrieb gesammelt und haben nachweisbar gute
Kenntnisse der französischen Sprache in Wort und Schrift. Der Umgang mit
wissenschaftlichen Texten ist Ihnen ebenso vertraut wie die gängigen
EDV-Programme.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1548

Sprechen über Bilder – Sprechen in Bildern

Paris, 30.06. – 02.07.2011
Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris
Jahrestagung

Die Grundfrage nach dem Verhältnis von Bild und Wort ist von
unveränderter Aktualität. Trotz intensiver Forschungen zur
Intermedialität, trotz anspruchsvoller Versuche, eine gemeinsame
semiotische Grundlage für Sprache und Bilder zu entwickeln, bleibt die
Relation von Bild und Wort umstritten und ist zuletzt in
bildwissenschaftlichen Debatten wieder zum Gegenstand grundsätzlicher
Auseinandersetzungen geworden.
Die Jahrestagung „Sprechen über Bilder – Sprechen in Bildern “ will an
diese Diskussionen anknüpfen, sie aber zugleich kritisch befragen.
Entfalten Bilder ihr genuines Potential, mithin jene Einsichten, die
sich nicht problemlos versprachlichen lassen, nicht gerade dort, wo Bild
und Sprache aufeinandertreffen? Und sind nicht viele starke Erfahrungen
vor Bildern auf einen Austausch mit anderen Betrachtern angewiesen? Die
Tagung versteht sich als Einladung, das Verhältnis von Bild und Wort
dynamischer zu denken und mehr auf Verschränkungen und Rückkopplungen
als auf Parallelen oder Abgrenzungen zu achten.

Weitere Informationen und Programm:


http://arthist.net/archive/1549

http://www.dtforum.org/index.php?id=42&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=645&tx_ttnews[backPid]=6&cHash=09834c102d

Weltstadt Hamburg Postkolonial

Am 21. Juni, kommenden Dienstag, wird die Ausstellung „Weltstadt Hamburg Postkolonial“ im Foyer des sogenannten Pferdestalls (Allende-Platz 1) eröffnet. Ab 18 Uhr geht es los!

Die Ausstellung dauert bis zum 14. Juli und wird außerdem von einem Rahmenprogramm begleitet (siehe HH Postkolonial_Flyer im Anhang).

Ein wichtiger Termin, den ihr euch schon einmal vormerken solltet, ist der Stadtrundgang zum Thema Kaffee, der am 7. Juli, um 18 Uhr in der Hafen-City (Treffpunkt Haltestelle Magellan-Terassen) startet. Worum es dabei genau gehen soll, erklärt der Flyer im Anhang (Kaffee-Tour).

Wir werden außerdem jede Woche eine Führung durch die Ausstellung anbieten.

Alle aktuelle Infos, Termine etc. findet ihr ab sofort unter der Facebook-Seite (die auch ohne eigenen Facebook-Account zugänglich ist), Stichwort „Weltstadt Hamburg Postkolonial“.

HH Postkolonial Flyer

Kaffee-Tour Flyer

Wahrheit ist Arbeit – Produktionsformen in Kunst & Ökonomie

Universität Wien, Seminarraum (Alte Kapelle) des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin, Universitätscampus Hof 2.8, 27. – 28.06.2011

Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1545

Standpunkte. Weltkonstruktionen im Auge

HBK Braunschweig (Johannes-Selenka-Platz 1), Gebäude 01 / Raum 304, 30.06. – 01.07.2011
Tagung/Workshop der Kunst- und Medienwissenschaft an der HBK Braunschweig

Das Wissen von der Welt geht durchs Auge. Standpunkte, points of
views, bestimmen von Anfang an, wie wir wahrnehmen – und sie sind
Indikatoren dessen, was man Subjektivität nennt. Seit Erfindung der
Zentralperspektive hat sich die Sicht auf die Welt immer wieder
verändert und die Erfindung von Projektionsverfahren zur Herstellung von
Karten oder Panoramen, von Fotografie und Film bis hin zu Google Earth
zeigt, dass wir Teil einer Geschichte sind, die sich als eine
Modernisierung im Sinne einer Mechanisierung des Sehens fassen ließe.
Was bedeutet das aber für die mit der Geschichte der Wahrnehmung
verknüpften Entwürfe des Subjekts? Diese Problematik wird im Zentrum der
medien- und kunstwissenschaftlichen Vorträge stehen.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1546


http://www.hbk-bs.de/aktuell/veranstaltungen/details/14867/

Das Geschlecht der Antike

Veranstaltungsraum im Topoi-Haus, Hannoversche Straße 6, 10115 Berlin, 23. – 25.06.2011

Nachwuchstagung des Integrierten Graduiertenkollegs im SFB 644
„Transformationen der Antike“ an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Tagung diskutiert an konkreten Beispielen, inwiefern die kritische Analysekategorie Gender für die Transformationen der Antike aufschlussreich sein kann. Damit wird die Perspektive des Berliner Sonderforschungsbereichs 644 »Transformationen der Antike« aufgegriffen, mit der bipolare Konstruktionsprozesse in den Blick genommen werden: Wird die Antike von nachantiken Gesellschaften stets neu hervorgebracht und verändert, so gilt diese dynamische Produktivität auch für die Rezeptionskulturen selbst, in denen das entworfene Antike-Bild zur aktuellen Selbstverständigung dient. Vor diesem Hintergrund sollen zwei Fragen in den Mittelpunkt gerückt werden, die in wechselseitiger Interdependenz stehen: Welche Rolle spielt die Kategorie Geschlecht bei der Konstruktion der Antike? Und: Welche Rolle spielt die Referenz auf die Antike bei der Konstruktion von Geschlecht in nachantiken Gesellschaften?

Weitere Informationen und Progamm:

http://arthist.net/archive/1543

http://www.sfb-antike.de/aktuelles/detailansicht.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=248&tx_ttnews%5Btt_news%5D=82&cHash=a5c54dbd4cbe367f880caa36e7e02676

Räume der Passion

Frankfurt a. M., Goethe-Universität, Campus Westend (Grüneburgplatz 1), Casino, 08. – 10.07.2011

RÄUME DER PASSION:
RAUMVISIONEN, ERINNERUNGSORTE UND TOPOGRAPHIEN DES LEIDENS CHRISTI IN
MITTELALTER UND FRÜHER NEUZEIT

Die Passion Christi gehört zu den zentralen Narrativen der europäischen
Kultur. Sie prägte nicht nur ein nachhaltiges Modell für die
Interdependenz von Leid und Erlösung, sondern begründete auch ein
Konzept zeitlicher Entwicklung, in dem sich Lebenszeit, Tod und die
Überwindung von Zeitlichkeit verschränken. Im Unterschied zu dieser
offensichtlichen zeitlichen Dimension ist die nicht minder wichtige
räumliche Strukturierung der Passion Christi noch herauszuarbeiten.
Die Frankfurter Tagung untersucht, welche Räume und Raumkonzepte im
Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit im Zusammenhang mit der
Passion Christi entstanden. Die Orte des Leidens in Jerusalem wurden zu
heiligen Stätten umgestaltet. Sie waren das Ziel von Pilgern aus ganz
Europa und dienten in deren Herkunftsländern als Vorbild für
Erinnerungsorte, welche die biblische Topographie etwa in Hl. Gräbern
oder Kalvarienbergen imitieren bzw. sie durch Bildwerke und Reliquien,
Liturgien, Prozessionen oder geistliche Schauspiele evozieren. Hierbei
überlagern, verschmelzen oder reiben sich „reale“ und „fiktive“,
erinnerte und präsente, alltägliche und sakrale Räume. Diese
Hybridisierung kennzeichnet auch die Passionsdarstellungen in Malerei
und Skulptur. In Passionslandschaften verbindet sich die sakrale
Topographie mit lebensweltlichen Erfahrungsräumen, so dass ein
ambivalenter „Brückenraum“ zwischen der Gegenwart des frommen
Betrachters und der Heilsgeschichte entsteht. Die Bildräume interagieren
gleichermaßen mit dem physischen Raum des Betrachters wie mit dessen
innerem Raum der Imagination.

(u.a.: 10:30 Bruno Reudenbach (Universität Hamburg):
Golgatha – Etablierung, Transfer und Transformation. Der Kreuzigungsort im frühen Christentum und im Mittelalter)

Weitere Informationen und Programm:


http://arthist.net/archive/1540

http://www.kunst.uni-frankfurt.de/de/aktuelles/veranstaltungen/16/

Formen der Artikulation

Internationales Kolleg Morphomata, Universität zu Köln, Weyertal 59 (Rückgebäude), 3. Stock, 50937 Köln, 01.07.2011
Workshop

Ein philosophischer Begriff von Artikulation zielt auf die fortwährende Strukturierung und Explikation des menschlichen Erlebens, Empfindens und Denkens in verkörperten Formen. Diese Prozesse bringen einerseits konkrete Objekte, fortdauernde Motive und Anordnungen, zumal Sprach-, Bild- und Klangsysteme, sowie auch ganz flüchtige und fragile Gesten hervor. Umgekehrt sind es zugleich diese konkreten Handlungen und gegliederten Formen, die überhaupt erst die Strukturierung des Denkens und Fühlens leisten. Leitend hierfür ist Wilhelm von Humboldts Theorem der „doppelten Artikulation“.
Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf ästhetischen Artikulationsformen, wie Musik, Film und Literatur, die nicht in der Diskursivität der Sprache aufgehen, sondern stärker „präsentischen“ Charakter haben.
Im Sinne des morphomatischen Ansatzes lautet die dahinterstehende Frage, welche Effekte verschiedene Formen der verkörperten Artikulation auf die jeweilige Semantik ausüben. Dieser Ansatz verbindet anthropologische, epistemologische und kulturtheoretische Aspekte am Beispiel einer ebenso zentralen, wie in den Kulturwissenschaften meist nur unterschwellig thematisierten Denkfigur.

Weitere Informationen und Programm:


http://arthist.net/archive/1538

http://www.ik-morphomata.uni-koeln.de/?q=node/377

JAHRESAUSSTELLUNG DER HFBK HAMBURG

Eröffnung: Mittwoch | 6. Juli | 18 Uhr | Aulavorhalle der HFBK | Begrüßung durch den Präsidenten Martin Köttering
Ausstellungsdauer: 7. — 10. Juli 2011 | täglich 14 — 20 Uhr
Hochschule für bildende Künste Hamburg | Lerchenfeld 2 | 22081 Hamburg

Zum Ausklang des Sommersemesters wird am Mittwoch, den 6. Juli 2011, die Jahresausstellung der HFBK Hamburg eröffnet. Wir laden Sie herzlich ein, das vielfältige Spektrum aktueller Arbeiten und Projekte aus allen Studienschwerpunkten von Bildhauerei, Bühnenraum und Design über Film, Malerei und Zeichnen sowie den Zeitbezogenen Medien bis hin zur Grafik, Typografie und Fotografie in Augenschein zu nehmen.

AUSSERDEM: Performances, Musik und Party…

Der Naumburger Meister. Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen

Kolloqium, vom 5. bis 8. Oktober 2011 in Naumburg

Weltbekannt ist der Naumburger Dom vor allem durch die Arbeiten des Naumburger Meisters, eines namentlich unbekannten Architekten und Steinbildhauers. Durch die gotische Kathedralbaukunst Nordfrankreichs inspiriert, schuf er u.a. den Westlettner im Dom zu Mainz, von dem jedoch nur noch wenige Teilstücke erhalten geblieben sind. In der Mitte des 13. Jahrhunderts gelangte der Meister nach Naumburg, wo er für die Planung, Ausstattung und Ausführung des Westchores verantwortlich war. Ein internationales Kolloqium widmet sich nun diesem herausragenden Künstler.

Die Tagung ist öffentlich. Es wird keine Tagungsgebühr erhoben. Um verbindliche Anmeldung im Organisationsbüro wird bis zum 30. Juni 2011 gebeten.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4324&p=0

Studierendentagung in Bamberg

Die Studierenden der Kunstgeschichte an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg laden zur zweiten interdisziplinären Studierendentagung mit dem Titel „Körper.Kontext.Kunst“ ein.
Die Tagung findet vom 28.-30.10.2011 in Bamberg statt und es gibt einen Call for Papers.

Infos unter:

http://www.istkuge.de/

Hamburg Art Week 2011

Vom 17. bis 26. Juni wird das Zentrum in Hamburg zu einem öffentlichen Raum für Kunst. Im Rahmen der ersten Hamburg Art Week präsentieren sich lokale, nationale und internationale Künstler mit Skulptur, Malerei, Installation, Performance, Video, Fotografie und Design mit Ausstellungen in unterschiedlichen zentralen Orten der Stadt. Von historischen Vierteln über die neue HafenCity bis zu den belebten Einkaufsstraßen bietet die Hansestadt Künstlern und Kulturschaffenden eine einzigartige Plattform zur Präsentation zeitgenössischer Kunst. So wird Kunst für jeden Interessierten unmittelbar erlebbar – und zwar dort, wo die Menschen leben, wohnen und arbeiten.

Über neun Tage werden Ausstellungen, Begegnungen mit Künstlern, Diskussionen, Filme und Kunst präsentiert. Verschiedene Kunst-Parcours sind zu Fuß erreichbar, sodass Besucher anhand des Hamburg Art Week Guides jeden Tag Ausstellungen und Veranstaltungen genießen können. Eine außergewöhnliche Vielfalt an Galerien und öffentlichen Räumen stellt für dieses Ereignis prominente Flächen zur Verfügung, um Kunst für jeden Interessierten unmittelbar erlebbar zu machen.

Die Hamburg Art Week ist somit ein spannendes und vielseitiges Event für die stimulierenden Aspekte kultureller Perspektiven. Mit den präsentierten Künstlern auf der Hamburg Art Week wird das Leben selbst zur Plattform ihrer hochwertigen Kunst – in all seinen Facetten, seiner gesellschaftlichen Bedeutung und gedanklichen Tiefe. Damit fügt sich die Hamburg Art Week nahtlos in das vielschichtige Hamburger Kunst- und Kulturleben ein.

Weitere Informationen und Programm:

http://hamburgartweek.de/home/

Veranstaltungen der Jungen Freunde zur Art Week in Hamburg

Vom 17. bis 26. Juni 2011 wird das Zentrum in Hamburg zu einem öffentlichen Raum für Kunst. Im Rahmen der ersten Hamburg Art Week präsentieren sich lokale, nationale und internationale Künstler mit Skulptur, Malerei, Installation, Performance, Video, Fotografie und Design mit Ausstellungen an unterschiedlichen zentralen Orten der Stadt.

Termine:

Rundgang „Art Week“
Mittwoch, 22. Juni 2011
17.30 Uhr – 19.30 Uhr, Hamburg Innenstadt
7 €, ermäßigt 4 €
Anmeldung erforderlich

Best of Altona: Klassizistische Paläste und rauchende Schlote
Samstag, 25. Juni 2011
mit Antje Schmidt
14:00 Uhr – 16:00 Uhr, Treffpunkt: Altonaer Museum
9 € / erm. 6 €
Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen und Anmeldung:

http://www.junge-freunde.de/h/was_ist_los_7.php?showevents=1

Elektrifizierte Stimmen

Mainz, 15. – 16.06.2011
Elektrifizierte Stimmen. Zeitbilder und Identitätsbilder im interkulturellen Vergleich

Die Tagung widmet sich verschiedenen Aspekten der Stimme als einem medialen Phänomen, das zunehmend unsere Alltags- und Kunsterfahrung prägt, und damit dem Versuch, dieses aus kulturvergleichenden Perspektiven zu erschließen.

Im Mittelpunkt stehen die Reflexion über Aufgaben der elektrischen Stimmübertragung, die Mediation von gender- und berufsspezifischen Stimmstereotypen in audio- und audiovisuellen Formaten sowie Genese und Wandel dieser Stimmstereotypen in nationalen Radio- und Filmkulturen. Die Historisierung dieser Erfahrung hat eine hohe Relevanz im Hinblick auf das Verständnis von zeitgenössischen Prozessen, die durch den rasanten Technikwandel ausgelöst werden.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1530

150 Jahre Farbphotographie

Wolfen, 28. – 29.10.2011
Anmeldeschluss: 28.09.2011

„Auf der Suche nach natürlichen Farben – 150 Jahre Farbphotographie“ -
unter diesem Titel veranstalten die Deutsche Gesellschaft für
Photographie (DGPh) und das Industrie- und Filmmuseums Wolfen (IFM)
im Oktober eine Tagung in der ehemaligen Agfa Filmfabrik Wolfen.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1526

http://www.dgph.de/sites/default/files/content/presse_news/pressemitteilungen/110523/TagungWolfen.pdf

Spitzengespräch zu Uni Kürzungen

Hier ein Beitrag des NDR zur aktuellen Lage:

http://www.ndr.de/regional/hamburg/universitaet145.html

Und hier noch ein Link zu einem Bericht der TAZ:

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/?dig=2011%2F06%2F11%2Fa0254&cHash=9130e48fc8

Identitaet und Erbe

TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Hörsaal 2036,
07. – 09.07.2011
Anmeldeschluss: 04.07.2011

… Der nationalen und partikularen Indienstnahme von Kulturgütern stehen neue Tendenzen in der Denkmalwerttheorie gegenüber. Neue Konzepte und Manifeste der internationalen Organisationen, die sich mit Kulturerbe befassen, nehmen Abstand von der Behauptung der Einheit von Kulturerbe, Ethnizität und Kulturalität und schlagen andere soziale Muster der Vergesellschaftung von Kulturerbe vor. Aber ist es immer ein Fortschritt, wenn Staat und Nation aus der Bindungskraft und Pflicht entlassen werden und Communities an die Stelle treten? Sind diese notwendig herrschaftsferner und demokratischer? Hier eröffnet sich ein anderes, auf Gegenwart und Zukunft lenkendes Forschungsfeld, in dem gefragt werden kann, welche Bedeutung Denkmale und mobile Kulturgüter für die Aufdeckung und mögliche Bearbeitung von sozialen und kulturellen Hegemonien und Konflikten der Vergangenheit haben können und wie die Befassung mit Kulturerbe der Moderation von Konflikten der Gegenwart/en dienen könnten.

Anmeldeadresse: Dominik Stanonik: d.stanonik@isr.tu-berlin.de

Tagungsgebühr: 30 Euro, ermäßigt 15 Euro, (zu entrichten in Bar an der Tagungskasse)

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1527

Aesthetics & Techniques of Lines: Drawing & Writing

International Conference (CIHA Colloquium)
30 June – 2 July 2011
organized by
Marzia Faietti and Gerhard Wolf
Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut
Gabinetto Disegni e Stampe degli Uffizi

Lines and lineaments are fundamental concerns in many cultures. They can be constitutive elements of pictorial and scriptural systems, as well as of a combination of both. Lines can separate or intersect, they can connect or link. Drawn, inscribed, incised or woven into a surface they create or articulate space, denote orientation or movement, they present or represent, they signify or carry out meaning, they cancel or cross out. Lines are, geometrically spoken, one-dimensional, but in scripture and drawing they are material as is the ground on or in which they appear. In this sense one can speak of techniques of „making lines“ which condition the aesthetics of lineaments as much as the latter contribute to the invention and transformation of such techniques. Under these premises, the conference will discuss the differences, similarities and open borders between writing and drawing, their techniques and aesthetics, especially in European, Islamic and East Asian cultures. Given that lines play an important but not exclusive role in this relationship, papers could also discuss the limits of linear systems or explore alternative models as for example the transition between line, brush stroke, mark or spot. The major aim of the conference is to envisage a dialogue among specialists of different cultures and academic fields, questioning the role of lines in an intercultural perspective, from an historical as well as theoretical point of view.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1528

http://www.khi.fi.it/en/aktuelles/veranstaltungen/veranstaltungen/veranstaltung274/index.html

Symposium »Die Kunst der Intervention. Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär«

Mittwoch | 15. Juni 2011 | 10 – 20 Uhr
Ort: Körber Forum | Kehrwieder 12 | Hamburg
Eintritt frei | Anmeldung unter
wissenschaft@koerber-stiftung.de

Das Konzept der »Intervention« wird gegenwärtig in unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen diskutiert. Ob als militärische, politische oder künstlerische Intervention, stets soll aktives Eingreifen soziale Wirklichkeit verändern – und zwar möglichst zum Besseren, wie auch immer dies definiert und normativ begründet ist. Doch welche Möglichkeiten zur Veränderung sozialer Kontexte gibt es überhaupt? Welche tatsächlichen Auswirkungen und (un-)intendierten Folgen haben Interventionen? Und unter welchen Bedingungen sind solche Eingriffe wünschenswert und legitim?

Diese Fragen sollen im Rahmen des Symposiums »Die Kunst der Intervention« von Wissenschaftlern und Praktikern aus Kunst, Politik und Militär diskutiert werden. Ziel der Veranstaltung ist es, durch interdisziplinären Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu einem erweiterten Verständnis von Interventionen beizutragen, alternative Perspektiven für den kritischen Umgang mit Interventionen und ihren Folgen zu eröffnen und Raum für einen innovativen Dialog zwischen Gesellschaftsbereichen zu bieten, die in der Regel wenig Austausch pflegen.

Weitere Informationen und Programm:

http://www.koerber-stiftung.de/wissenschaft/deutscher-studienpreis/aktuelles/news-details-dsp/artikel/symposium-die-kunst-der-intervention.html

http://www.hfbk-hamburg.de/fileadmin/user_upload/diverse/HFBK_Designsymposium_Intervention.pdf

Making Things Speak

Anmeldeschluss: 21.06.2011
Making Things Speak: Objects, Commodities, and Societies in Historical Perspective
Workshop at the Pergamon Museum, Berlin
June 23-25, 2011

The “Making Things Speak” workshop investigates objects and their agency—how they are transformed (or not) by their uses and contexts and how they impact human lives. The past twenty-five years have seen a proliferation of writings tracing social practices of exchange and consumption through the objects of material culture. This has added to an already existing body of literature in museology and art history focusing on the objects themselves, their production, and their exhibition. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1511

http://www.wiko-eume.de/fileadmin/making-things-speak.pdf

Workshop: „Current Issues in Manuscript Studies“

Montag, 20. Juni 2011, 14:15 – 16:45
Hörsaal des Instituts für Europäische Kunstgeschichte, Seminarstrasse 4, 69115 Heidelberg

DR. THOMAS KREN, stellvertretender Direktor des J. P. Getty Museum, Los Angeles, und Leiter der Handschriftenabteilung:
VORTRAG (auf Englisch) „Late Medieval Devotional Art and the Origins of the Female Nude in France“

Dr. ANNE KORTEWEG, Den Haag, ehemals Leiterin der Handschriftenabteilung in der niederländischen Nationalbibliothek, Den Haag.
KURZBEITRAG (auf Deutsch): „Das Byvanck-Projekt. Illuminierte Manuskripte in Holländischen Sammlungen“
Dr. Korteweg berichtet auf Deutsch aus der Praxis der Handschriftenforschung.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1521

Bericht über den Weg von der Demo zur öffentlichen Sitzung des Wissenschaftsausschusses

Wer am Dienstag im Anschluss an die Demonstration gegen die Kürzungen des Universitätsetats an der eigentlich öffentlichen Sitzung des Wissenschaftsausschusses teilnehmen wollte, hatte einige Hürden zu überwinden. Die Sitzung war ja auf Druck der Innenbehörde vom Audimax ins Rathaus verlegt worden. Da kann nicht so viel Öffentlichkeit rein. Vor allem nicht, wenn der Rathausmarkt von gepanzerten Fahrzeugen und Polizisten abgesperrt ist. Gegen friedliche Studierende, Bibliothekarinnen, Mitarbeiter der Universitätsverwaltung, Professorinnen, wissenschaftliche Mitarbeiter und gegen die Öffentlichkeit überhaupt.
Als die Öffentlichkeit ihre Stimme erhob und den Rathausmarkt betreten wollte, setzten die Polizisten ihre Helme auf und zogen die Schlagstöcke. Ein Wasserwerfer wurde im Hintergrund in Stellung gebracht.

Dann doch vor dem Rathaus angekommen, die nächste Barrikade: Das Rathaus war mit Gittern und noch mehr Polizei abgesperrt. Und dann kamen noch die speziellen Einsatzkräfte. Die ohne Helmkennzeichnung, damit man sie nicht identifizieren kann, wenn sie losprügeln. Wie am Sonntag geschehen, als Polizei eine humorvolle performative Protestaktion an der Rindermarkthalle brutal niedergeknüppelt hat. Da muss wohl ein Erster Bürgermeister ein sehr schlechtes Gewissen haben, dass er glaubt, solche Trupps gegen Bürger auffahren zu müssen, die an einer öffentlichen Sitzung teilnehmen wollen, dass er damit rechnet, dass sich so große Wut entladen wird.
Auf Einlass wartend, Vorführung kleiner Kostproben der Staatsgewalt. Die ohne Helmkennzeichnung stürmten in die friedliche Öffentlichkeit, setzten Pfefferspray ein und stürmten mit erbeuteten Zelten, die für die Mahnwache gedacht waren, wieder heraus. Da müsste man sich als Erster Bürgermeister eigentlich für schämen. Für so einen Umgang mit friedlichen Menschen.
Dann wurden immer mal ein paar von uns ins Rathaus gelassen. Die Einsatzkräfte bestanden darauf, dass der Saal schon übervoll sei. Auf dem Rathausmarkt führte die Polizei derweil weitere Formationen auf. Mal standen sie als Pulk in der Masse der Öffentlichkeit und keiner wusste, was sie da wollten, warum sie da nicht einfach weggingen. Dann stellten sie sich alle in einer Reihe auf und die ohne Helmkennzeichnung rannten immer mal dazwischen.

Ein Studierender kam aus dem Rathaus und meinte, da sei noch ganz viel Platz, drinnen im Sitzungssaal. Auf Nachfrage rechneten die Einsatzkräfte nach und kamen auf elf freie Plätze. Ich war drin! Platz war eher noch für 111. Anderthalb Stunden nach Beginn der Sitzung konnte ich mir einen Eindruck verschaffen. Ein SPD-Mitglied des Wissenschaftsausschusses polemisierte gerade in einer derart ausfallenden Weise gegen die Anliegen der Hamburger Hochschulen, dass man meinte, sich in einer Nachmittagstalkshow zu befinden. Aber es war ein promovierter Historiker, der da die Vertreter der Hochschulen so ansprach, das hätte man nicht gedacht. Vielleicht war es auch das, was der Erste Bürgermeister vor uns verbergen wollte, hinter den ganzen Polizeiaufgeboten, gepanzerten Fahrzeugen, Wasserwerfern. Denn schämen müsste er sich schon dafür, dass sein Ausschussmitglied sich da so aufführt.
Die Regierungspartei hinterließ hier den Eindruck, dass sie überhaupt nicht an einer konstruktiven Auseinandersetzung interessiert ist. Proteste in verstärkter Form sind sicher unumgänglich, wenn man da noch etwas bewegen will.
Und diese Proteste müssen sich auch gegen den Umgang richten, den der Senat und Herr Scholz mit uns pflegen, wenn wir friedlich protestieren und Teilnahmerechte einfordern. Die Demonstrationen von Staatsmacht anlässlich dieser ersten Protestaktion lassen für die Zukunft das Schlimmste befürchten.
Es war aber schön zu erleben, dass Professoren und Professorinnen, Studierende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres und anderer Fachbereiche gemeinsam den Weg bis ins Rathaus gegangen sind und sich nicht haben einschüchtern lassen. Weiter so!

Jacobus Bracker (Student Klass. Arch.)

Forschungskolloquium 2012 für deutschsprachige NachwuchsforscherInnen

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (DFK) in der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA) bietet vom 26. bis 28. Januar 2012 erstmals ein dreitägiges Kolloquium für NachwuchswissenschaftlerInnen in Paris an, das deutschsprachige KunsthistorikerInnen mit einem Schwerpunkt auf der Kunst in Frankreich sowie KunsthistorikerInnen aus Frankreich mit einem Schwerpunkt auf der Kunst im deutschsprachigen Raum zusammenführen möchte.
Bewerbungsschluss: 30. Juni 2011

Weitere Informationen:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4327

Tagung „Kunstarbeit jenseits des Kunstmarktes“

am 18. Juni 2011 in Friedrichshafen

Die Veranstaltung zielt darauf ab, jene nicht kunstmarktkonformen Arbeitspraktiken und Netzwerke im Kunstfeld zu beleuchten, die sich in den Bereichen Stadtentwicklung, Forschung, Internet und Design herausgebildet haben. Diese Praktiken sollen auf ihr jeweiliges Selbstverständnis, ihre Organisationsstrukturen, Netzwerkbildungen und Ökonomien hin befragt werden. So wird diskutiert welche alternativen Märkte und Produktionsverhältnisse sich jenseits des Kunsthandels herausgebildet haben, welchen Logiken diese folgen und welchen Vereinnahmungen sie ausgesetzt sind. Anmeldung bis zum 8. Juni 2011.

Weitere Informationen und Programm:

http://www.portalkunstgeschichte.de/forschung/?id=4292

Vincenzo Scamozzi: Lektueren eines gelehrten Architekten

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München, 10.06.2011

… Die bedeutende Akquisition bereichert die umfangreiche Sammlung des Zentralinstituts an Architekturtraktaten, die u.a. auch die Vitruv-Kollektion aus der Bibliothek Bodo Ebhardt umfasst. Es handelt sich um eine bislang offensichtlich unbekannt gebliebene kunsthistorische Quelle ersten Ranges, die direkten Einblick in Scamozzis Arbeitsweise vermittelt.
Das ZI würdigt diese bedeutende Erwerbung mit einem wissenschaftlichen Kolloquium, mit dem auch eine Dokumenten- und Bücherausstellung zu Scamozzis Arbeitsweise und Denken eröffnet wird. Die Materialien der Ausstellung sowie ein Digitalisat des Werkes werden auch online zugänglich sein.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1512

Wichtige Veranstaltungen heute:

Sitzung des Akademischen Senats, 14 Uhr c.t. im ESA1 ( West-Flügel ), Raum 221
Die Sitzungen des AS sind hochschulöffentlich. Für den Personalteil kann die Öffentlichkeit vorübergehend ausgeschlossen werden.

Am Abend tagt das Studierendenparlament 18 Uhr c.t. im ESA 1 ( Hauptgebäude ), Ernst-Cassirer-Hörsaal ( A )
Das Studierendenparlament ist das zentrale politische Organ der Verfaßten Studierendenschaft ( VS ). Es wird einmal im Jahr gewählt, wählt selbst jährlich den AStA, legt den Haushalt der Studierendenschaft fest und entscheidet über die Grundlinien der Politik des AStA. Heute soll ein neuer AStA gewählt werden. Dabei geht es um die Kontroverse, ob entweder populistische Dienstleistung weiter die studentische Interessenvertretung dominieren soll oder eine solidarische, gesellschaftskritische und kämpferische AStA-Politik durchgesetzt werden kann. Im SP haben alle Studierenden der Uni Hamburg Rederecht. Macht davon Gebrauch.

Der Dom zu Speyer

Der Dom zu Speyer: Konstruktion, Funktion und Rezeption zwischen Salierzeit und Historismus
Wissenschaftliches Symposium der „Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer“

vom 30. Juni bis 2. Juli 2011 in Speyer
Tagungsort:
Sitzungssaal des Rates der Stadt Speyer (Rathaus Rückgebäude), Maximilianstraße 12 (Rückgebäude), Speyer

Die Tagung hat fünf Schwerpunkte: die Antikenrezeptionen, die Bautechnik, die Idee der Herrschergrablege, der Dom unter Heinrich V. und schließlich die Ausstattung der Kirche. Bei den Vorträgen der Referenten geht es beispielsweise um den Vergleich zwischen Cluny und Speyer oder um die Antikenrezeptionen im mittelalterlichen Sakralbau Italiens und Frankreichs. Mit Spannung erwartet wird ein Vortrag über die Ergebnisse der Bauforschung, die die derzeit durchgeführte Dom-Restaurierung begleitet. Verglichen wird das Speyerer Wölbungskonzept mit Beispielen aus der französischen Romanik. Weitere Themen sind die Gräber von Speyer und Saint Denis sowie die Forschungsergebnisse zu den Speyerer Grabbeigaben. Schließlich geht es um die Restaurierungen des 17. und 18. Jahrhunderts.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1505

http://www.dom-speyer.de/nw-latest/article.php?article_file=1307357641.txt&showtopic=all

. Visual Archives in the Digital Age

Wann: 14./15. Juni 2011
Wo: Campus Center, Jacobs University Bremen

Das Symposium „Visual Archives in the Digital Age“ findet im Kontext des vom BMBF-geförderten Forschungsprojekts „Bild-Film-Diskurs: ein neuer integrativer Ansatz“ statt, an dem Forscher der Jacobs University und der Universität Bremen zusammenarbeiten. Im Zentrum dieses Projektes steht die Idee, die zumeist textbasierte digitale Suche nach visuellem Material durch eine Motiv-basierte Suche für Standbilder bzw. einer automatisierten Erkennung von narrativen Strukturen in Filmen zu ergänzen. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1499

http://www.jacobs-university.de/shss/visual-archives

https://www.jacobs-university.de/shss/visual-archives/program

Reaktionaer, konservativ, modern?

Kunstakademie Düsseldorf, 16. – 18.06.2011

… Der westliche Modernediskurs ist inzwischen ebenso Geschichte geworden wie die Formalismuskritik der DDR-Kulturpolitik. Aus dem historischen Abstand heraus sollen die figurative Plastik der Jahre von 1945 bis um 1960, wie sie sich in beiden deutschen Staaten (in wechselseitiger Abgrenzung und / oder im Dialog) herausgebildet hat, aus möglichst vielen Perspektiven neu in den Blick genommen werden. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1502

Geistermasken

Hier ein Eindruck von den Geistermasken, die wir gestern gebastelt und bei der Demo getragen haben ;-)

Wir wollen keine GeisteRwissenschaften!!!

Uni goes public

Donnerstag, 10.06.2011, 15 Uhr bis 17 Uhr
in oder vor den tropischen Gewächshäusern beim Dammtor

Herr Felfe wird den zweiten Teil seines Seminars Kunst und Natur am 10.06.11 ab 15 Uhr im Rahmen der Aktion Uni goes public in den tropischen Gewächshäusern (oder dem Platz davor) beim Dammtor abhalten.
Inhaltlich wird sich die Sitzung mit Texten von Alexander von Humboldt in Form einer Lesung mit anschließender Diskussion gestalten. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, zu kommen und sich einzubringen.

Weitere Veranstaltungen im öffentlichen Raum:

http://mehr-uni-hamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=685&Itemid=186

Wo genau die Tropengewächshäuser am Dammtor sind findet ihr unter:
http://www.bghamburg.de/tropen.html

Berichte der Medien über die Demo

http://www.ndr.de/regional/hamburg/universitaet143.html
(NDR)

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1914041/Studenten-Protest-vor-Rathaus-Wir-kommen-um-zu-bleiben.html
(Hamburger Abendblatt)

http://www.hamburg1.de/aktuell/Studentenproteste_in_Hamburg-7830.html
(hamburg1, kleines Video)

http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/polizei-raeumt-studentencamp/
(TAZ)

Impressionen von der Demo

Absperrung des Rathausmarkts
Lasst ja niemanden auf den Rathausmarkt…
Erst war der Weg ins Rathaus versperrt
Juchuh, wir haben es dann doch auf den Rathausmarkt geschafft!!!
Blick aus dem Rathaus
Noch einige Zeit später gab es sogar die Möglichkeit ins Rathaus zu kommen und bei der Sitzung anwesend zu sein!!!

Außerdem:

Auf dem Jungfernstieg Ecke Reesendamm wurde ein Protestcamp eingerichtet. Morgen um 12 Uhr findet eine Vorlesung von Trudel Karcher (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) zum Thema „Privatisierung – Was ist das und wie wirkt es sich bei Unis aus?“ statt. Um 17 Uhr gibt es einen Workshop zu „Recht auf Stadt“, der sich mit Gentrifizierung und anderen Stadtpolitischen Themen auseinander setzt. Alle sind eingeladen mal vorbei zuschauen. Es wird auch viel Zeit geben, eigene Workshops und Themen anzubieten und sich gegenseitig zu bilden. Außerdem ist für Essen gesorgt.

Bericht über den Vortrag von Frau Stapelfeld

Hamburg als Stadt der Bildung und Wissenschaft- war das Thema des Vortrags von Dorothee Stapelfeld, derzeitigen Wissenschaftssenatorin Hamburgs, am 25.5.2011 im Hauptgebäude der Universität Hamburg. Das Thema ist vielversprechend, der Inhalt aber weniger, denn es geht um die Kürzungen des Universitätshaushalts. Von Diskurs und Partizipation ist die Rede, von der Verbesserung der Lehre und Forschung und von der Internationalisierung der Hochschulen. Master für alle, Spitzenforschung verbessern – Hamburg als Stadt der Bildung. Nur nebenbei wird erwähnt, dass jährlich 20 Millionen Euro (also ca.10%) des Haushaltsetat gekürzt werden sollen. Frau Stapelfeld beteuert ihr Mitgefühl, aber letztendlich sei auch bei Umschichtung des Haushalts nichts zu machen. 800 Millionen Euro bräuchte man allein schon um die Hochschulen baulich zu sanieren, gibt sie selber zu.
Würden diese Kürzungen wirklich durchgesetzt, würde das verheerende Konsequenzen für die Universität haben – diverse Studienangebote, Stellen in der Wissenschaft und Verwaltung müssten gestrichen werden.
Dabei sind die jetzigen Probleme an den Hochschulen schon enorm: Bachelor-/Mastersytem (inkl. STiNE), Studiengebühren, Demokratieabbau, Verwaltungsbürokratisierung, kaufmännische Buchführung, „belastungs- und leistungsorientierte“ Mittelvergabe, die Aufgabenüberlastung aller, der Stellenabbau, Bau- und Raummängel… Hinzu kommt, dass die Universitäten seit Mitte der 70er Jahre chronisch unterfinanziert sind.
Wie Frau Stapelfeld unter solchen Bedingungen die Studierbarkeit verbessern will, ist nicht nachvollziehbar. Es grenzt schon fast an blanken Hohn. Prof.Dr. Dieter Lenzen, derzeitiger Präsident der Universität Hamburg fasste es so zusammen: „Die letzten Jahre standen wir vor einem Burn-Out, nun folgt der endgültige Kollaps“.
Nichts zu machen? Das sehen wir Studenten anders! Deswegen wollen auch wir Partizipation und Diskurs! Wir wollen die Studierbarkeit aller Fächer gewährleistet sehen und nicht zu GeisteRwissenschaften verkommen.
Lasst uns alle gemeinsam ein Zeichen setzen gegen die Kürzungsmaßnahmen!

Erhalt des Altonaer Museums

Die SprecherInnen der Volksintitative zum dauerhaften Erhalt des Altonaer Museums im Verbund der der Historischen Museen in Hamburg sind zur Anhörung ins Rathaus eingeladen. Am Frei., 10. Juni 2011 tagt der Kulturausschuss der Hamburger Bürgerschaft ab 17:00 Uhr in Raum 151. Erster Tagesordnungspunkt: unsere Volksinitiative, deren Zustandekommen der Senat mit Drucks. 20/244 festgestellt hatte. Die Sitzung ist öffentlich, der Raum extra groß gewählt.
Das heißt, dass alle Museumsleitungen, Museumsmitarbeiter, Freunde der Museen, Aktivisten der BI „Altonaer Museum bleibt!“ und alle Interessierten eingeladen sind, dem „Finale“ der erfolgreichen Volksinitiative beizuwohnen. Die Stellungnahme, mit der wir in diese Anhörung gehen, ist nach zu lesen auf unserer Webseite
http://www.altonaermuseumbleibt.de
Am Do., 9.6. 2011 findet während des Plenums der BI in der La Cantina, Hohen Esch 68, ab 19 Uhr die Vorbereitung auf diese wichtige Verhandlung statt.
Peter Schwanewilms

Erde, Wasser, Luft und Feuer William Turner als Maler der Elemente

Kuratorenvortrag von Inés Richter-Musso
im Bucerius Kunst Forum
Mittwoch, 8. Juni 2011, 20 Uhr

Turner gilt als Wegbereiter der Abstraktion. Er entwickelte sie in seiner künstlerischen Gestaltung der Elemente. Gastkuratorin Inés Richter-Musso zeigt Turners Werk im Kontext der europäischen Landschaftsmalerei und der naturwissenschaftlichen Diskussionen seiner Zeit.

Karten: € 10,- / € 8,-
Die Eintrittskarte berechtigt am Veranstaltungstag zum Besuch der Ausstellung. Die Ausstellung ist am Veranstaltungsabend von 19 bis 19.45 exklusiv für Veranstaltungsgäste geöffnet.

KMK: Roni Horn. Photographien

FÜHRUNG Sonja Baer zu „Roni Horn. Photographien“
TERMIN Donnerstag, 9. Juni 2011, 19-20 Uhr
ORT Foyer der Galerie der Gegenwart
KOSTEN 3 € (für Studenten mit gültigem Ausweis und Mitglieder der Freunde der Kunsthalle ist der Eintritt inklusive)

KEINE ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Die Konstruktion und das Verständnis von Identität sind das zentrale Thema, mit dem sich die Künstlerin in ihren fotographischen Werken auseinandersetzt. Ihre Arbeiten stellen Fragen an den Betrachter: Was macht die Identität eines Menschen aus und kann sie nicht auch ein Stück weit Tarnung sein? Durch die Vielzahl von Porträts einer Person in unterschiedlichen Kontexten stellt sie infrage, ob der Charakter einer Person überhaupt im Bild festgehalten werden kann.

Bei einem Gang durch die Ausstellung möchte ich Euch einen Einblick in das fotographische Werk der Künstlerin geben und mit Euch der Frage nachgehen, wie sich das Verständnis von Identität in Roni Horns beeindruckenden Serien widerspiegelt.

Weitere Infos:

http://www.junge-freunde.de/h/nix_wie_hin__6.php?eventid=164

http://www.hamburger-kunsthalle.de/archiv/seiten/horn.html

DATE-THE-MUSEUM: Plakate als Megafone?

Datum: 9. Juni 2011
Einlass: ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
Adresse: Museum für Kunst und Gewerbe,
Steintorplatz 1, 20099 Hamburg
Im Anschluss: beats‘ n‘ bar mit Otto Dox

Das Museum für Kunst und Gewerbe präsentiert in der Ausstellung „Phantasie an die Macht. Politik im Künstlerplakat“ Plakate aus den letzten 60 Jahren. Wie gehen Künstler mit politischer Symbolik um, wenn sie Plakate schaffen?

Vielstimmig, mehrdeutig sind die großformatigen Blätter – und dann wieder von einer bildnerischen Prägnanz, die ähnlich laut ist wie Megafone auf Großdemonstrationen. Folgerichtig erwartet euch an diesem Abend eine Megafon-Performance, die ausgewählten eigensinnigen Flüstertüten auf die Schliche kommen will.

Weitere Informationen:

http://www.date-the-museum.de/index.php?page=aktuell

Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne

TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Hardenbergstr. 40A, 10623 Berlin, EB 223 / 224, 22. – 24.07.2011
Anmeldeschluss: 11.07.2011

Veranstalter: Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Denkmalpflege, TU Berlin;
Fachbereich Architektur, TU Darmstadt

Die Tagung, die sich speziell an NachwuchswissenschaftlerInnen richtet, gibt am ersten Tag Einblicke in einzelne Forschungsprojekte und architektonische sowie städtebauliche Fallstudien. Dabei wurde bewusst keine geographische Einordnung der Themen vorgenommen, um eine Erweiterung bisheriger Deutungsmuster zu ermöglichen. Am zweiten Tag werden verschiedene thematische Schwerpunkte gesetzt, wie die Konzeption von Stadtzentren oder zeittypische Wohnkonzepte in ihrer architektonischen und städtebaulichen Ausformung. Die Tagung schließt mit Fallbeispielen zum heutigen Umgang mit Gebäuden der Nachkriegsmoderne.

Im Anschluss an die Tagung findet Sonntag das Treffen zur Etablierung eines wissenschaftlichen Netzwerkes von NachwuchswissenschaftlerInnen zur Architektur der Nachkriegsmoderne statt.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1497

Poesie – Konkret

Studienzentrum in der Weserburg | Museum für Moderne Kunst, 17. – 18.06.2011
Anmeldeschluss: 16.06.2011

Die Konkrete Poesie kann zum einen als eine erste globale Literatur auf der Basis ästhetischer Prinzipien und zum anderen als Kunstströmung der 1950er bis 1980er Jahre bezeichnet werden.
Die Arbeit mit der Sprache als Material ließ KünstlerInnen von Lateinamerika bis Osteuropa und von Nordamerika bis Asien eine gemeinsame ästhetische Sprache finden.
Gegenstand des Symposiums sind die weltweite Verbreitung und Diversifizierung der Konkreten Poesie. Künstler und Wissenschaftler thematisieren in ihren Beiträgen nationale Entwicklungen, spezielle Kontexte, aber auch einzelne Werke, Publikationen oder Werkkomplexe.
Das Symposium bietet die Möglichkeit die Anfänge und ihre Weiterentwicklungen sowie die internationalen Beziehungen, Verflechtungen, Kooperationen der KünstlerInnen der Konkreten Poesie zu diskutieren, inhaltlich zu vertiefen und aufzuarbeiten.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1498

http://www.weserburg.de/uploads/media/Symposiumsflyer.pdf

Transkulturelle Aushandlungsprozesse in Südamerika und Asien

Werkstattgespräch
„Transkulturelle Aushandlungsprozesse in Südamerika und Asien (17.-19. Jahrhundert)“
24. Juni 2011, 13.00 Uhr s.t.
Kunsthistorisches Institut, Koserstr. 20, Raum A 127, Berlin

Austauschprozesse wurden in der Vergangenheit häufig von Europa aus gedacht, so dass die Beziehungen zwischen außereuropäischen Regionen weniger Beachtung fanden. Ziel des Werkstattgesprächs ist es, transkulturelle Aushandlungsprozesse innerhalb Südamerikas sowie zwischen Südamerika und Asien in den Blick zu nehmen. Wie lässt sich das kontinuierliche Verhandeln von Differenz, das dort in der Kunstproduktion, aber auch in religiösen Ritualen und in der Sammlungspraxis des 16. bis 19. Jahrhunderts zu beobachten ist, beschreiben? Besondere Aufmerksamkeit soll dabei der produktiven und kreativen Dimension dieser Kommunikations- und Neusemantisierungsprozesse zukommen.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1495

Plakate und Grabsteine malen

Wann? Montag, 06.06., 12-14 Uhr
Wo? Treffpunkt im Foyer vor dem FSR-Raum, gemalt wird beim AStA

Am Montag um 12 Uhr treffen wir uns vor dem FSR-Raum (im Foyer), um von dort gemeinsam zum Asta zu gehen und dort Plakate und Grabsteine für die Studiengänge, denen massive Kürzungen oder gar Streichungen drohen für die Demo zu gestalten. Wer auf der Ecke ist, kann natürlich auch direkt zum Asta kommen.
Der Asta stellt dafür Material zur Verfügung.

Also, Kreative vor!!!

Demovorbereitung!!!

wann? Dienstag, 07.06., 12 Uhr
wo? vor unserem ESA W

Wir wollen basteln!!! ;-)
Es sollen Geistermasken unter dem Motto „KEINE GeisteRwissenschaften“ gebastelt
werden. Material bekommt ihr von uns und einen ersten Eindruck findet ihr in der Einladung im Anhang der Infomail des FSR.

Danach um 13.30 treffen wir uns alle vor dem ESA W (auch die, die nicht basteln möchten) um gemeinsam zur Demo zu gehen!!

Mit den selbstgebastelten Geistermasken ist ein GHOSTbuster-Flashmob auf dem Rathausmarkt-Platz geplant! Bringt eure selbstgebastelten Masken, Ghettoblaster und alles, was ordentlich krach macht mit!

»Eines der wichtigsten Monumente unserer Zeit überhaupt«: Das Krematorium von Peter Behrens in Hagen

Hagen-Delstern, Eduard-Müller-Krematorium, Am Berghang 30
Internationales und interdisziplinäres Kolloquium in Hagen
01.-02.07.2011

… Karl Ernst Osthaus bewertete das Krematorium (geplant und gebaut 1905-1907) als »eines der wichtigsten Monumente unserer Zeit überhaupt«. Diese Einschätzung allein wäre Grund genug für eine intensive Neuuntersuchung des Bauwerks. Zu analysieren sind seine Rolle in der kulturellen Neuformation von Tod und Begräbnis am Beginn der Moderne, seine konkrete Gestaltung durch Peter Behrens, die Publikation in programmatischen Fotografien sowie die zeitgenössische Rezeption. Dabei spielte – so eine zentrale Arbeitshypothese dieser Tagung – die Auseinandersetzung mit byzantinischen und auch islamischen Kunstwerken eine bisher grundsätzlich unterschätzte Rolle für dieses Modellprojekt der Moderne.

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1474

Assistent/in Architekturtheorie, ETH Zürich

Zürich, 01.09.2011
Bewerbungsschluss: 25.07.2011

An der Professur für Architekturtheorie, am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta), ETH Zürich, ist ab 1. September 2011 eine Assistenzstelle (60%) zu besetzen. Die Tätigkeit umfasst Lehre und Forschung in Architekturtheorie und Geschichte der Architekturtheorie, administrative Aufgaben, sowie Mitarbeit an den Projekten des Institutes.
Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium bevorzugt in den Geisteswissenschaften (Geschichte, Ethnologie, Geographie, etc.) oder in Architektur. Es wird erwartet, dass die Kandidaten während ihrer Assistenzzeit promovieren.

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1484

DNK-Workshop „Potentiale von Burg, Stadt und Landschaft“

Münzenberg, 05. – 11.09.2011

Für Münzenberg stellt sich die Aufgabe, die städtebauliche Entwicklung im Sinne einer Vitalisierung zu akzentuieren, ohne die überkommenen Werte der Geschichte, des Stadtbildes mit seiner Atmosphäre und des Gebrauchs in Frage zu stellen.
Folgende Aufgaben werden zur Untersuchung angeboten: methodische Grundlagen der Denkmalpflege vor dem Hintergrund einer analytischen Betrachtung städtebaulicher, hochbaulicher und landschaftlicher Zusammenhänge. Hieraus sind folgende markante, in unterschiedlichen Maßstäben zu bearbeitende Aufgabenstellungen punktuell zu entwickeln und inhaltlich in ihren wechselseitigen Bezügen darzustellen:
– Wegebeziehung zwischen Burg, Landschaft und Stadt
– Erfassung von und Konzepte für den Umgang mit Leerstand
– (Inventarisation/Leerstandsdokumentation, Analyse der Bauten inkl. bauforscherischer Ansätze, Nutzungskonzepte)
– Die Stadt als attraktiver Ort für Besucher – Die Stadt als attraktiver Ort für Bewohner
- Erkunden räumlich-funktionaler Potentiale in Stadt und Landschaft

Einsendeschluss: für die Bewerbungen ist am 7.6.2011

Weitere Informationen:

http://arthist.net/archive/1478

http://www.dnk.de/Studentenworkshop/n2251

Critical Mass „Flashmob“

Termin: am Sonntag, 05.06.2011
von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort: U-Bahn Volksdorf

Anlaß:
Kommunalpolitische Fahrradtour mit Andreas Dressel (SPD), Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft
Sonntag, 05. Juni 2011, 11:00 Uhr
Ende: 14:00 Uhr
Ort: Treffpunkt U-Bahnhof Volksdorf

Zeigen wir der Alleinregierung, dass sie nicht alleine regiert!

Aktionskonsens sollte sein, dass niemand verletzt wird, vom Fahrrad fällt und es keine persönlichen Beleidigungen an Andreas Dressel gerichtet werden, dafür sind unser aller Argumente zu gut! Von unserer Seite soll auch keine Provokation eventuell aufkreuzender Polizist_innen ausgehen. Wir sollten uns in der Nähe der U-Bahn Station aufhalten und abwarten bis sich der SPD Haufen in Bewegung setzt, dann gilt es den Leuten hinterherzufahren und die Infoveranstaltung in eine Critical Mass zu verwandeln.

Wir sind viele! Wir wissen, was wir wolle und wir wissen, dass sich etwas ändern muss!

Bis Sonntag am U-Bahnhof Volksdorf!

Tipps zum Engagieren im Kampf um die Zukunft!!

1. Die schönen Flyer mit dem Aufruf zur Demo gibt es beim AStA. Dort könnt Ihr Euch welche holen und fleißig verteilen :-)

1. a Wer will kann auch gemeinsam mit anderen plakatieren. Treffen ist heute um 14 Uhr bei der Philo Mensa!

2. Im AStA liegen heute ab 13 Uhr auch Aufkleber mit der Aufschrift: „…gäbe es ohne Wissenschaft nicht!“ bereit. Auch diese wollen sicherlich an Plätze, wo sie gesehen werden ;-)

3. Heute findet ein Aktionsplenum im Foyer der HWP (VMP 9) um 18 Uhr statt. Dort sollen Ergebnisse aus den entstandenen AG’s „Flashmobs“, „große Aktionen“ und „Info“ zusammengeführt werden. Das weitere Vorgehen wird besprochen. Zu Beginn wird kurz und knapp ein Überblick über bisherige Aktionen und Gruppierungen zusammengetragen aus unterschiedlichen Fakultäten usw. Schaut ruhig mal vorbei und macht Euch schlau!

4. Heute noch bis 14 Uhr kann und am Montag von 10 bis 16 Uhr seine T-Shirts besprühen lassen um diese dann vielleicht auch bei der Demo zu tragen. Außerdem gibt es natürlich Infos. Ort: vor dem Audimax und HWP

5. Auch für heute ist ab 19 Uhr ein Treffen um U- & S-Bahn Plakate zu malen, die zwischen zwei Türen für jweweils eine Station zu sehen sein soll. Ort: HWP Foyer

6. Täglich findet um 20 Uhr im Phil D ein Aktivplenum zum gegenseitigen Austausch statt. Auch heute!

Role Models – Frauen im Kunstbetrieb

Donnerstag, 9. Juni 2011, 14 – 17 Uhr, Aula der HFBK, Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg

Die Veranstaltung gibt Einblick in die Lebensläufe von Frauen, die erfolgreich im Kunstbetrieb tätig sind. Mit welchen spezifischen Fragen und Problemen sehen sie sich in ihrer Berufspraxis konfrontiert und worin erkennen sie Chancen und Hindernisse in der Professionalisierung von Künstlerinnen?

Weitere Infos:

http://www.hfbk-hamburg.de/de/studium/infos/stipendien-und-foerderungen/pro-exzellenzia/role-models/

Just do it! Prozesse des Ästhetischen

Das Symposium wird veranstaltet durch das Promotionskolleg „Produktionsräume ästhetischer Praxis“ der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit dem „Herder-Kolleg – Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung“

30. Juni 2011 | 20.15 bis 22.00 Uhr
01. Juli 2011 | 10.00 bis 17.00 Uhr

Das Symposium Just do it! schließt nach drei Jahren die interdisziplinäre Auseinandersetzung des Kollegs mit ästhetischen Prozessen und deren Kontexten ab: Ausgehend von ihren jeweiligen wissenschaftlichen Perspektiven diskutieren die Promovenden, ihre Gutachter und Gäste grundlegende Aspekte des Themas. Die exemplarischen Annäherungen werden in öffentlichen Workshops schließlich zu übertragbaren Thesen entwickelt. …

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung:

http://arthist.net/archive/1477

http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=2551

Immersion

Historische und zeitgenössische Perspektiven auf einen Schlüsselbegriff der Kunst- und Medienwissenschaften
Interdisziplinäre Tagung des Munich Arts Research Centre (MARC) der LMU München
16. – 18.06.2011

Immersion, so zeigt die Geschichte der Künste, ist eine durch bestimmte Gestaltungsmittel erzeugte physische und psychische Einbindung des Betrachters in das Werk, die weit in die Geschichte der Bilder und ihrer Betrachtung zurückreicht. Diese historischen und zeitgenössischen Perspektiven miteinander zu verbinden, ist ein zentrales Anliegen der interdisziplinären Tagung, die Immersion als einen Schlüsselbegriff in den Kunst- und Medienwissenschaften diskutiert. …

Weitere Informationen und Programm:

http://arthist.net/archive/1476

http://www.kunstwissenschaften.uni-muenchen.de/forschung/symposien/symposien2011/immersion/index.html