Archiv für Juni 2010

Bewerbungsaufruf

Kulturbrücken in Deutschland: Ein Forum für Young Leaders
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„Eine Vision für Deutschland: Perspektiven der nationalen und internationalen Herausforderungen“

(Berlin, 16. August – 21. August 2010)

 
Liebe Studierende,
 
das Institute for Cultural Diplomacy (ICD) ruft zur Bewerbung für das im Sommer stattfindende Programm von „Kulturbrücken in Deutschland“ auf.

Das einwöchige Augustseminar zu Kulturbrücken in Deutschland wird vom 16. August bis zum 21. August stattfinden. Neben der genaueren Betrachtung der Geschichte und der Entwicklung des Gebiets der kulturellen Diplomatie wird sich das bevorstehende Seminar mit zeitgenössischen Fragen hinsichtlich der deutschen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beschäftigen und alternative Visionen für die Zukunft Deutschlands und seiner Rolle in der Welt erkunden. Das 6-tägige Programm besteht aus Präsentationen, Podiumsdiskussionen, Seminaren sowie kulturellen und sozialen Aktivitäten, welche sich auf das Thema: Eine Vision für Deutschland: Perspektiven der nationalen und internationalen Herausforderungen konzentrieren werden. Das Seminar will einen innerdeutschen Dialog anregen und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Netzwerke zu bilden und einen Einblick in die Funktionsweise der politischen Institutionen in Berlin zu gewinnen.

 
Weitere Informationen:

Bewerbungsaufruf.pdf
www.cultural-bridges-in-germany.org
www.culturaldiplomacy.org

Einladung zu einem Vortrag

Liebe Studierende,

die DFG-Forschergruppe Manuskriptkulturen in Asien und Afrika lädt ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Alessandro Bausi (Universität Hamburg) und Prof. Dr. Alberto Camplani (“La Sapienza”, Università di Roma) über

The Recovery of Late-Antique Church Archives: Methodological Considerations about new Ethiopic Documents and their Coptic and Latin Parallels

Donnerstag, 8. Juli 2010, 18 Uhr c.t.
in den Räumen der Forschergruppe, Rothenbaumchaussee 34

Heute: Studentische Vollversammlung der Kunstgeschichte!

Heute, Montag, den 21.06.2010, findet um 18 Uhr im Freiraum des ESA W die Vollversammlung der Studierenden der Kunstgeschichte statt. Der aktuelle FSR gibt einen Rechenschaftsbericht des vergangenen Jahres (z. B. KSK, Hochschulpolitik, etc.) und ein neuer FSR wird gewählt.
Alle Studierenden der Kunstgeschichte sind herzlich eingeladen zu kommen!

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Selbstbildnisse in der DDR
Do. 24.06., 18.00 Uhr

Die Ausstellung gibt Einblick in malerische und graphische Selbstdarstellungen vonDDR-Künstlern. Sie ist das Ergebnis einer studentischen Arbeitsgruppe am Achiv der DDR-Kunst.

Programm:
- Dr. Monika Wagner, Prof. i. R: Einführung zum Archiv der DDR-Kunst
- Nuria Jetter: Zur Ausstellung
- Möglichkeit der Archivbesichtigung

Ort:
Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar ESA W, 1. Stock rechts.

Wir freuen uns auf eine gesellige Eröffnung bei Wein und Brezeln.

Internationaler Master

Liebe Studierende,

Das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg schreibt zusammen mit der Ecole du Louvre in Paris Plätze im Studiengang „Internationaler Master für Kunstgeschichte und Museologie“ (IMKM) aus.

Weitere Informationen findet ihr unter:
http://www.portalkunstgeschichte.de/studium/?id=3389 oder
http://www.ecoledulouvre.fr/heidelberg.html

Praktikumsangebot

PRAKTIKUM im Palais für aktuelle Kunst, Kunstverein Glückstadt

Das Palais für aktuelle Kunst präsentiert als Kunstverein spannende Tendenzen der internationalen Gegenwartskunst und sucht ab Mitte Juli einen Praktikant oder eine Praktikantin mit Interesse an zeitgenössischer Kunst und Kunstvermittlung für den Bereich Ausstellungs- und Hausorganisation.

Erfahrungsgemäß ist für beide Seiten eine längerfristige Mitarbeit sinnvoller. Wir freuen uns deshalb über Bewerbungen für einen angemessenen Zeitraum (ab 6 Wochen und mindestens 1-2 Tage die Woche). Informationen zu Programm und Ausrichtung des Kunstvereins finden Sie unter www.pak-glueckstadt.de.

Arbeitschwerpunkte: Assistenz, Ausstellungsorganisation, Pressearbeit, Aufsichten, allgemeine organisatorische Aufgaben
Vorraussetzungen: abgeschlossenes Grundstudium in einem Geistes- oder kulturwissenschaftlichen Bereich ist wünschenswert oder Kunststudenten, gute Englischkenntnisse, Interesse an zeitgenössischer Kunst, Grundkenntnisse PC/Mac und Anwendungsprogramme

Bewerbungen bitte an:
Kunstverein „Palais für aktuelle Kunst“, PAK e.V. Kerstin Niemann Am Hafen 46 D-25348 Glückstadt Tel : 04124-604776 Mail: niemann@pak-glueckstadt.de

Einladung zu einer Disputation

Mittwoch den 16. Juni 2010 um 15:00 Uhr
im Institut für Kunstgeschichte, Edmund-Siemers-Alle 1-Westflügel – Raum 109

Bewerber/in: S u s a n n e F r a n k e

Promotionsfach: Kunstgeschichte

Titel der Dissertation: Raum und Realismus. Hugo van der Goes´
Bildproduktion als Erkenntnisprozess

Prüfungsausschuss: Prof. Dr. Bruno Reudenbach
Prof. Dr. Uwe Fleckner
Prof. Dr. Charlotte Schoell-Glass
Jun.-Prof. Dr. Iris Wenderholm
PD. Dr. Hendrik Ziegler

Back from Jena!!!

So kurz und so schön. Viel zu schnell ging wieder der 78.
Kunsthistorische Studierendenkongress (KSK) vom 27.-30. Mai in Jena
vorbei. Unter dem Motto „Lichtbilder“ luden die Jenaer
OrganisatorInnen uns in ihre Unistadt ein und es hat sich gelohnt.

Neben einem spannenden Vortragsprogramm, bei dem Studierenden von Wien
bis Siegen interessante Themen vorstellten, hatten die Jenenser auch
ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm organisiert. Eines der
Highlights war die Ausstellung im 27. Stock des „Jentowers“, in der
sieben Kunststudierende aus ganz Deutschland ihre Position zum Thema
„Lichtbilder“ vorstellen konnten. Nicht nur bei der Eröffnung am
Donnerstag abend, sondern auch am Freitag war im Programm ausreichend
Zeit eingeplant, um mit den Künstlern über Kunst zu sprechen -
schließlich kann es nicht genug Austausch zwischen Kunststudierenden
und uns Kunstgeschichtsstudierenden geben.

Am Freitag Morgen ging es dann richtig mit den Vorträgen los. Alle
Facetten des Lichtbildes wurde angesprochen, nicht nur die Fotografie
(z. B. „Robert Frank: Bilder die nicht stillstehen. Gedanken zwischen
zwei Medien“), sondern natürlich auch Videokunst ( „Apparent Movement
– Zeitgenössische Videokunst und das Kino“) und Filme standen im
Mittelpunkt des Interesses. Neben weiteren Aspekten durfte aber
natürlich auch nicht der Blick auf die derzeit aktuelle Bewegung der
Lichtkunst („Lichtkunst und ihre weitere Entwicklung in Lightshows und
Visuals“) fehlen und wie alle Vorträge konnte auch dieser Vortrag noch
zu mindestens einem neuen, interessanten, innovativen Gedanken
anregen, der uns ohne den KSK vielleicht nie gekommen wäre.

Bei einer Stadtführung und einem „Burschenpils“ in der gemütlichen
Altstadt von Jena ließen wir dann den Abend ausklingen, um Samstag
wieder in die zweite Runde zu gehen. Am Haupttag folgten erneut
zahlreiche spannende Vorträge und die Pausen boten mal wieder
Gelegenheit, über den Hamburger Tellerrand zu schauen: Wie studiert es
sich in Mainz? Wie wirkt sich Ruhr.2010 auf das Kunstgeschichtsstudium
in Bochum aus? Und was geht eigentlich kunsttechnisch so in München?

Am Abend wartete dann das zweite Highlight auf uns: Die KSK-Party im
Glashaus von Jena! Mitten im schönen Park in einem vom Bauhaus
inspirierten Bungalow feierten (nicht nur) Kunstgeschichtler zu guter
Musik und künstlerischen Visuals. Die Jenenser hatten mitgedacht und
für Sonntag Morgen ein üppiges Katerfrühstück vorbereitet, so dass wir
um 12 Uhr mit dem Abschlussplenum beginnen konnten. Hier berichteten
die Bochumer über ihre Vorbereitungen für den nächsten KSK (25.-28.
November 2010, www.ksk-bochum.de ) und die Mainzer überzeugten uns,
dass uns der 81. KSK in ihre Stadt führen soll. Aber auch über die
Zukunft des KSK wurde diskutiert und rege wurde sich abschließend
darüber ausgetauscht, wie an anderen Kunstgeschichtsinstituten mit dem
Bachelor-Master-System umgegangen wird und wieviel die Studierenden
daran beteiligt sind. Hätte nicht das dritte Highlight, die
Exkursionen zu Themen wie „Bauhaus in Jena“, gerufen, hätten wir wohl
noch den ganzen Sonntag Nachmittag diskutieren können – aber das wird
dann in einem halben Jahr in Bochum fortgesetzt!

Wir freuen uns schon auf die Uni mit der eigenen Kunstsammlung, auf
die Stadt, die mitten im Sektor von Ruhr.2010 liegt und auf die
Kommilitonen, die mit „Ich sehe was, was du nicht siehst! Über das
Verschwinden und das Unsichtbare (in) der Kunst“ mal wieder ein mehr
als spannendes Thema gewählt haben!

Der Call for Papers läuft bis zum 31. August (siehe Homepage). Wir
werden auf jeden Fall wieder nach Bochum fahren – du vielleicht ja
auch?!

Lg, euer FSR Kunstgeschichte